Pressemeldung: Spendenaktion für das Bremer Tierheim im CineStar Kristall-Palast am 15. August 2010
Meldung erstellt: 12. August 2010
Mit einer außergewöhnlichen Aktion wird das CineStar Bremen am kommenden Sonntag das Bremer Tierheim unterstützen.
Anlässlich des neuen Kinofilms „Cats & Dogs“, der heute im Kino startet, bittet das CineStar Bremen alle Kinobesucher um eine Futter– oder Sachspende, die für die Schützlinge im Dorf der Tiere gedacht ist. Benötigt werden Leinen und Hals-bänder, Hunde- und Katzenkörbe, Kratzbäume, Spielzeug sowie Futter und Leckerlis.
Der Bremer Tierschutzverein ist auf diese Spenden dringend angewiesen, da das Bremer Tierheim immer noch hoffnungslos überfüllt ist. Über 60 Hunde, fast 500 Katzen und weit über 100 Kleintiere warten hier dringend auf ein neues Zuhause.
Im CineStar wird der Bremer Tierschutzverein mit einem Informationsstand vertreten sein und auf Wunsch gerne Fragen zur Haustierhaltung und aktuellen Tierschutzthemen beantworten.
Das CineStar Bremen bedankt sich bei allen Spendern für ihr Engagement jeweils mit einer Gratis-Tüte Popcorn.
Wer übrigens gern ein Tier adoptieren möchte, hat am gleichen Tag Gelegenheit dazu, denn von 14 bis 17 Uhr lädt das Bremer Tierheim zum 2. Familiensonntag ein.
Pressemeldung: 2. Familiensonntag im Dorf der Tiere am 15. August von 14 - 17 Uhr
Meldung erstellt: 10. August 2010
Nach dem erfolgreichen Besuchertag im Juli lädt das Bremer Tierheim am kommenden Sonntag erneut zum Familientag ein. Von 14 bis 17 Uhr ist das Dorf der Tiere geöffnet, so dass sich Tierfreunde, die einen Schützling adoptieren möchten, in Ruhe nach einem passenden Partner auf vier Pfoten umsehen können.
Selten war das Bremer Tierheim so überfüllt wie in diesem Jahr. Hunde, für die zu Hause kein Platz oder keine Zeit mehr war, Samtpfoten, die gleich kartonweise abgegeben wurden und jede Menge Kleintiere sorgen immer noch dafür, dass das Personal rund um die Uhr mit der Versorgung der vielen Tiere beschäftigt ist.
Viele Tierfreunde sind berufstätig und haben in der Woche nur wenig Zeit, ins Tierheim zu kommen. Der Familientag soll daher dazu beitragen, dass die ganze Familie am Wochenende die Möglichkeit hat, sich in Ruhe nach einem Haustier umzusehen.
Nach wie vor sind die Kapazitäten des Tierheims völlig ausgeschöpft. Fast 500 Katzen, 60 Hunde und weit über 100 Kleintiere warten dringend auf ein neues Zuhause.
Der Bremer Tierschutzverein bittet daher nochmals alle Tierfreunde, den Tieren im Tierheim eine Chance auf ein gutes und liebevolles Zuhause zu geben. Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, ein Tier zu adoptieren, sind herzlich eingeladen, am kommenden Sonntag ins Bremer Tierheim zu kommen. Das Dorf der Tiere hat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Pressemeldung: Alarm im Dorf der Tiere
Meldung erstellt: 13. Juli 2010
Bremer Tierheim lädt am Sonntag, den 18. Juli, von 14 bis 17 Uhr zum 1. Besuchertag ein
So voll wie in diesem Jahr war das Bremer Tierheim selten – weit über 500 Katzen, 200 Kleintiere und fast 70 Hunde warten dringend auf ein neues Zuhause. Das Bremer Tierheim öffnet daher am kommenden Sonntag erstmalig zu einem Besuchertag seine Pforten.
„Wir hoffen, dass wir mit unserem ersten Besuchertag am Sonntag auch viele Bremer erreichen, die berufstätig sind und in der Woche beispielsweise mit ihren Familien nachmittags nicht die Zeit finden, ins Dorf der Tiere zu kommen. Dies ist ein Hilferuf an alle Tierfreunde.“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Aufgrund der hohen Anzahl der Tiere sind die Kapazitäten des Tierheims völlig ausgeschöpft, Katzen und Hunde, die aus privater Haltung abgegeben werden sollen, können zur Zeit kaum noch aufgenommen werden.
Ausschlaggebend ist die Urlaubszeit, erfahrungsgemäß werden jedes Jahr zu den Sommerferien besonders viele Tiere abgegeben bzw. ausgesetzt. Hinzu kommt der Nachwuchs, speziell bei den Katzen. Kleine Stubentiger werden kartonweise ins Tierheim gebracht oder achtlos in der Stadt oder vor dem Tierheim abgestellt. In diesem Jahr kommt hinzu, dass überdurchschnittlich viele hochträchtige Katzen eingeliefert werden. Erschwerend obendrein, dass viele von diesen Samtpfoten in der Quarantäne sitzen und noch gar nicht vermittelt werden können. „Diese enorm hohe Zahl zeigt wieder einmal, dass wir dringend eine Kastrationspflicht für Katzen brauchen“, so Apel.
Ebenso stellt sich die Situation bei den Kleintieren wie Kaninchen, Meerschweinchen und Vögel dar. Der Bremer Tierschutzverein bittet daher nochmals alle Tierfreunde, den Tieren im Tierheim eine Chance auf ein gutes und liebevolles Zuhause zu geben. Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, ein Tier zu adoptieren, sind herzlich eingeladen, am kommenden Sonntag ins Bremer Tierheim zu kommen. Das Dorf der Tiere hat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Buten&Binnen-Beitrag "Tierheim überfüllt"
Meldung erstellt: 05. Juli 2010
www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=031454
Pressemeldung: Tiere und Hitze
Meldung erstellt: 29. Juni 2010
Der Bremer Tierschutzverein warnt Tierhalter:
Auch Hund, Katze, Kaninchen & Co. leiden unter den sommerlichen Temperaturen
„Hund in Auto erstickt.“ In den Sommermonaten wieder die gleichen Schreckensmeldungen. Und tatsächlich: Gerade das Auto wird für viele Tiere zur tödlichen Falle: Sauerstoffmangel, Übelkeit, Kreislaufprobleme und Kreislaufversagen führen im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres. Der Bremer Tierschutzverein fordert daher alle Tierhalter auf, Vorkehrungen zu treffen, um ihre Tiere vor den Folgen der Hitze zu schützen. „Passanten, die feststellen, dass ein Tier in einem in der prallen Hitze stehenden Auto zurückgelassen wurde, sollten keine Hemmungen haben, die Polizei zu verständigen oder den Tierschutzverein (T 0421 – 35 22 14) anzurufen“, appelliert Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins.
Gerade bei steigenden Temperaturen ist es ganz besonders wichtig, auf die Tiere zu achten. Sie brauchen ein kühles Plätzchen, Schatten und immer –wie sonst auch- ausreichend frisches Wasser zur Verfügung. Mineralwasser mit Kohlensäure eignet sich jedoch nicht als Trinkwasser für Tiere. Ideal ist es, wenn die Mitbewohner auf vier Pfoten sich selbst ein Plätzchen in der Wohnung suchen können, an dem die ihnen genehmen Temperaturen herrschen.
Käfigtiere, die der Sonne nicht ausweichen können, dürfen nie in der prallen Sonne stehen. Wer arbeiten geht, sollt bedenken, dass sich der Sonnenstand im Laufe des Tages ändert: Wo morgens noch kühler Schatten ist, herrscht nachmittags womöglich glühende Hitze. Ein frischer Wind bringt zwar ein wenig Abkühlung, doch dürfen Käfige niemals im Durchzug stehen. Auch das Wasser im Aquarium kann sich für die Insassen lebensbedrohlich aufheizen. Notfalls sollten Aquarianer in kleinen Mengen kaltes Wasser nachfüllen um ein Fischsterben zu verhindern.
Für Hundehalter gilt, dass der Spaziergang bevorzugt in die Morgen- und Abendstunden verlegt wird, wenn die Temperaturen gemäßigter sind. Dies gilt ganz besonders für Hunde, die am Fahrrad laufen. Andernfalls können –gerade bei älteren Tieren- schnell Kreislaufprobleme auftreten. Lässt man den Hund im Auto zurück, kann dies tödlich enden – auch dann, wenn der Wagen im Schatten steht. Denn auch dort kann sich das Wageninnere so erwärmen, dass das Tier leidet und ernsthafte gesundheitliche Probleme bekommt. Auch das offene Schiebedach und das einen Spalt breit geöffnete Fenster helfen hier nicht.
Tierschutz-Shop mit geänderten Öffnungszeiten!
Meldung erstellt: 28. Juni 2010
Pressemeldung: Aktionstag Kollege Hund - Große Resonanz beim "Tierischen Schnuppertag"
Meldung erstellt: 25. Juni 2010
„Chef, diese e-mail ist für Dich und die Post habe ich auch gleich mitgebracht“ – so oder ähnlich ging es gestern wahrscheinlich in einigen deutschen Betrieben zu, denn über 1.000 Firmen in Deutschland hatten vierbeinige Kollegen zu Gast.
Und einige von ihnen machten sich gleich nützlich. Leere Kartons in Speditionen transportieren, Zeitungen in verschiedene Büros tragen oder einfach mal eine ech-te Wellness-Liege zu testen – zu erkunden gab es für die Vierbeiner jede Menge. Dabei war der tierische Schnuppertag nicht nur für die Kollegen mit der kalten Schnauze aufregend, auch Chefs und Mitarbeiter zeigten sich angetan von der Abwechslung. Schließlich sorgt ein Hund für ein gutes Betriebsklima, steigert die Motivation der Mitarbeiter und ist auch im Beruf immer eine Bereicherung.
Davon konnten sich auch die Mitarbeiter des Bremer Tierschutzvereins überzeu-gen. Sie besuchten alle Firmen, die sich zum Aktionstag angemeldet hatten und überreichten die Urkunden an die Firmeninhaber sowie Leckerlis und Spielzeug an die Besucher auf vier Pfoten.
Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deut-schen Tierschutzbundes, hofft natürlich, dass möglichst viele Arbeitgeber ihren Mitarbeitern erlauben, ihre Vierbeiner mit zur Arbeit zu nehmen. „Dies würde auch die Vermittlung im Bremer Tierheim wesentlich erleichtern“, so Apel. „Denn leider müssen sich viele Tierfreunde gegen die Anschaffung eines Hundes entscheiden, da sie berufstätig sind“.
Dass das Miteinander am Arbeitsplatz wunderbar funktionieren kann, haben die Hunde gestern zumindest eindrucksvoll bewiesen.
Pressemeldung: Tag der offenen Tür - Volles Haus im Dorf der Tiere
Meldung erstellt: 20. Juni 2010
Fast 5.000 Besucher waren ins Bremer Tierheim gekommen, um sich ein Bild von der vorbildlichen Arbeit dieser, durch Mitgliederbeiträge und Spenden unterhaltenen Institution des Bremer Tierschutzvereins, zu machen.
Ein umfangreiches Rahmenprogramm zeigte den Besuchern, dass Tierschutz viele Facetten umfasst und auch seinen Beitrag für die Menschen leistet.
Ein besonders trauriges Beispiel für Tierquälerei zeigt das Schicksal eines Dackels, der in der Nacht zum Samstag kurzerhand über den Zaun des Tierheimgeländes geworfen wurde. Er ist nur einer von 65 Hunden, die auf neue liebevolle Besitzer warten. Der Bremer Tierschutzverein bittet daher nochmals alle Tierhalter, Tiere nicht einfach auszusetzen, sondern zumindest den Mut zu haben, das Tier direkt im Tierheim abzugeben, sofern wirklich keine Möglichkeit besteht, das Tier zu behalten. Zudem hoffen die Tierschützer, dass Tierfreunde, die sich ein Haustier anschaffen möchten, dieses aus dem Tierheim zu adoptieren. Denn das ist wieder dringend nötig. Die Urlaubszeit hat gerade begonnen und das Tierheim ist wieder an den Rand seiner Kapazitäten angelangt.
Das zeigen nicht nur die vollen Hundeunterkünfte, auch die Katzenstuben sind randvoll. In der Obhut des Bremer Tierheims befinden sich zur Zeit 461 Katzen, wovon derzeit 100 Samtpfoten zu vermitteln sind. Bei den Kleintieren ist die Situation ähnlich. Weit über 100 Kaninchen, Meerschweinchen und 35 Stubenvögel warten dringend auf ein neues Zuhause.
Thema des Tages waren u.a. die noch immer stattfindenden Affenversuche an der Bremer Universität. Viele Besucher zeigten sich enttäuscht über die weitere Verzögerung, die durch das Verwaltungsgericht beschlossen wurde. Hier wurde der Bremer Tierschutzverein aufgefordert, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, eventuell im Rahmen eines Bürgerbegehrens, den Senat in seiner Haltung zu unterstützen, diese über ein Jahrzehnt andauernde tierquälerische Experimente an Affen-Hirnen zu beenden. Mit Forschungsfreiheit darf die ethische Verantwortung für unsere Mitgeschöpfe nicht enden.
Zu den Highlights des Tages gehörten zweifelsohne die Vorführungen der Diensthundestaffel der Bremer Polizei sowie die Vorstellung der Tierheimhunde, die auf neue liebevolle Besitzer warten. „Keine Tiere im Zirkus“ war das Thema der Kinder- und Jugendgruppe des Bremer Tierschutzvereins. Sie zeigten mit ihrem Zirkus Kunterbunt“, dass Zirkus auch ohne Tiger, Löwe und Co. unterhaltsam sein kann.
Pressemeldung: Tag der offenen Tür im Bremer Tierheim-Tierisch viel los im „Dorf der Tiere“
Meldung erstellt: 17. Juni 2010
Ein spannender Tag „rund ums Tier“ erwartet die Besucher am kommenden Sonntag, wenn das Bremer Tierheim zum diesjährigen „Tag der offenen Tür“ einlädt. Von 11.00 bis 17.30 Uhr gibt es wieder ein attraktives Programm mit vielen Aktionen.
Nach der Eröffnung gibt es einen Rundgang durch das Tierheim mit Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins. Hier können sich die Besucher über die vorbildlichen Einrichtungen und die Arbeit der Tierpfleger ein direktes Bild machen. Dann heißt es wieder „Chip, chip hurra“. Von 12 bis 13 Uhr haben Tierhalter die Möglichkeit, ihren Hund und ihre Katze für EUR 10,- chippen und sofort kostenlos im Deutschen Haustierregister registrieren zu lassen.
Um 13.30 Uhr zeigt „Kommissar Rex“ einen Auszug aus seinem Training, denn dann ist die Diensthundestaffel der Bremer Polizei vor Ort.
Von 15 bis 16 Uhr stellen einige Tierheimschützlinge vor, was sie in der Hunde-schule des Bremer Tierheims alles gelernt haben. Einige von ihnen warten schon lange sehnsüchtig auf ein neues Zuhause, daher hoffen die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen natürlich, dass sich bei diesen tollen „Kandidaten“ nun endlich neue liebevolle Besitzer finden.
Um 14 und um 16.30 Uhr lädt dann die Kinder- und Jugendgruppe zum „Zirkus Kunterbunt“ ein. Eine Aufführung ohne Tiere, denn auch der Nachwuchs fordert „Keine Tiere im Zirkus“.
Den ganzen Tag über stehen die Mitarbeiter des Bremer Tierheims und die Ehrenamtlichen den Besuchern mit Informationen zum Thema Tierhaltung, Urlaub mit Tier und aktuellen Tierschutzthemen zur Verfügung. Für Kinder und Jugendliche gibt es ebenfalls jede Menge Wissenswertes, u.a. im „Tierischen Klassenzimmer“, das seit letztem Jahr zu den Attraktionen gehört.
Wer sich einen Feuerwehrwagen aus nächster Nähe ansehen oder einen Blick über das „Dorf der Tiere“ werfen möchte, hat dazu von 14 bis 17 Uhr Gelegenheit, denn dann ist die Bremer Feuerwehr mit einem Einsatzfahrzeug vor Ort.
Spiele für Kinder, Kutschfahrten mit Nicky und Norbert sowie eine Tombola mit tollen Preisen runden das vielfältige Angebot ab. Für gute Stimmung sorgt die bekannte Band „Ernst Stratmeyer & Company“ und für das leibliche Wohl der Besucher ist natürlich ebenfalls gesorgt.
"Tag der offenen Tür"
Meldung erstellt: 15. Juni 2010
Pressemeldung: Aktionstag Kollege Hund - Vierbeiner zu Besuch in Bremer Betrieben
Meldung erstellt: 08. Juni 2010
Wer in diesem Jahr am Aktionstag „Kollege Hund“ teilnimmt, darf sich nicht nur über kleine Überraschungen für seinen Partner auf vier Pfoten freuen, denn unter allen Hundehaltern werden zwei exklusive Wochenenden mit Hund in einem 5-Sterne-Hotel verlost.
Am 24. Juni 2010 ist es wieder soweit: Dann werden sich in ganz Deutschland jede Menge Vierbeiner zum „Tierischen Schnuppertag“ auf den Weg machen, um die Arbeitsplätze ihrer Frauchen und Herrchen kennenzulernen. Auch in Bremen laufen die Anmeldungen schon auf Hochtouren.
„Wir freuen uns natürlich sehr, dass dieser Aktionstag so gut von den Firmen angenommen wird“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Daher hoffen wir auch in diesem Jahr, dass wir möglichst viele Unternehmer davon überzeugen können, einen vierbeinigen Kollegen mit im Team aufzunehmen“.
Für viele Hundehalter ist es eine Herausforderung, Beruf und Tierhaltung miteinan-der zu vereinbaren. Da ist es schön, wenn der treue Freund dann und wann mit zur Arbeit kommen darf. Und zudem praktisch – wenn es zum Beispiel zuhause unerwartet keine Betreuungsmöglichkeit für den Hund gibt. „Wenn diese Voraussetzung am Arbeitsplatz gegeben ist, würden auch mehr Hunde aus dem Tierheim ein neues Zuhause finden“, so Apel.
Welche Vorteile ein Kollege auf vier Pfoten hat, haben Studien schon lange belegt: Hunde können das Betriebsklima verbessern und die Kommunikation untereinander fördern. Hinzu kommt, dass allein das Streicheln eines Hundes den Blutdruck senken kann – ideal also auch für das Wohlbefinden gestresster Workaholics.
Der tierische Schnuppertag soll zudem dazu beitragen, dass Mitarbeiter, die sonst keinen Kontakt zu Vierbeinern haben, Berührungsängste abbauen können. Die teilnehmenden Firmen erhalten eine Urkunde, die sie zum tierfreundlichen Betrieb auszeichnet und natürlich gibt es für alle Vierbeiner wieder kleine Überraschungen vom Bremer Tierschutzverein. Zudem werden unter allen teilnehmenden Hundehaltern zwei exklusive Wochenenden mit Hund in einem 5-Sterne Hotel verlost.
Firmen, die mitmachen möchten, können sich noch bis zum 22. Juni 2010 in der Geschäftsstelle des Bremer Tierschutzvereins anmelden: Tel. 0421 – 352214 oder
www.bremer-tierschutzverein.de
Pressemeldung: Vorläufig kein Ende der Bremer Affenversuche
Meldung erstellt: 28. Mai 2010
Mit Bedauern haben der Deutsche Tierschutzbund und der Bremer Tierschutzverein die heutige Entscheidung des Verwaltungsgerichts Bremen zur Kenntnis nehmen müssen, dass das im Jahre 2008 behördlich verfügte Aus für die Affenversuche weiter aufgeschoben wurde.
Nachdem die senatorische Behörde in Bremen die Fortsetzung der Affenversuche von Prof. Andreas Kreiter aus ethischen Gründen und unter Bezug auf das in der Verfassung festgeschriebene Staatsziel Tierschutz bereits im Jahr 2008 abgelehnt hat, beharrt der Affenhirnforscher weiter auf seinen Tierexperimenten. Er beruft sich dabei auf die Freiheit der Forschung, wonach er sich befugt sieht, ohne Einschränkungen diese langwierigen und qualvollen Versuche an Affenhirnen vorzunehmen.
Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und Vorsitzende des Bremer Tierschutzvereins, Wolfgang Apel, kann die Entscheidung des Gerichtes nur schwerlich nachvollziehen, da bereits andere Verwaltungsgerichte die behördliche Ablehnung von Tierversuchen bestätigt haben und sich dabei insbesondere auf die geänderte Rechtslage durch die Aufnahme des Tierschutzes in die Verfassung im Jahr 2002 beriefen. „Dieser erneute Aufschub ist zu bedauern. Die Behörde hat umfangreiche und aussagekräftige Gutachten dafür geliefert, dass die Bremer Primatenversuche ethisch nicht vertretbar sind“, so Apel.
Der Deutsche Tierschutzbund und der Bremer Tierschutzverein bauen jetzt darauf, dass der Senat der freien Hansestadt Bremen alle notwendigen Mittel einsetzt und weiter gegen diese Tierversuche rechtlich vorgeht und deren Ende betreibt. „Nicht nur die Tierschützer in Bremen – allein hunderttausende Bremer haben sich gegen die Versuche ausgesprochen – sondern auch bundesweit erwarten wir, dass es keinen Freibrief für die Forschung geben darf. Auch Wissenschaftler müssen sich an ethische Prinzipien halten und können nicht den verfassungsmäßig verbrieften Tierschutz weiter in Frage stellen“, so Apel.
Abschließend stellt Apel fest, dass die Tierschützer auch weiterhin alles dafür tun werden, solche und andere Tierversuche auf den Prüfstand zu stellen und für deren Abschaffung zu kämpfen.
Hintergrundinformationen, Stellungnahmen etc. finden Sie unter:
http://www.tierschutzbund.de/affenversuche_bremen.html
sowie unter http://www.stoppt-affenversuche.de/
Pressemeldung: Mündliche Verhandlung zu Bremer Primatenversuchen: Tierschützer hoffen auf ausgewogenes Verfahren
Meldung erstellt: 26. Mai 2010
Am 28.05.2010 soll die mündliche Verhandlung über die Primatenversuche an der Universität Bremen vor dem Bremer Verwaltungsgericht beginnen. Der Vorsitzende des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, hofft auf ein ausgewogenes Verfahren. Gleichzeitig wirft er der Universität vor, die Öffentlichkeit gezielt zu täuschen. Hierzu veröffentlichen die Organisationen nun auch brisantes Material im Internet.
Affen, die mittels Wasserentzug gefügig gemacht werden, deren Kopf man aufbohrt, um in ihn Elektroden einzuführen und die jahrelang täglich über Stunden fixiert vor einem Bildschirm sitzen müssen, bevor sie schließlich getötet und seziert werden: Die ethische Vertretbarkeit solcher „Forschungsmethoden“ wird ab Freitag vor dem Verwaltungsgericht Bremen verhandelt. Ausschlaggebend war, dass die Bremer Gesundheitsbehörde im Oktober 2008 die Genehmigung weiterer solcher Versuche aus ethischen Gründen abgelehnt hat. Hiergegen klagen der betroffene Wissenschaftler, Prof. Andreas Kreiter, und die Universität Bremen. Sie bestreiten, dass die Tiere leiden, und behaupten, die Forschungsergebnisse seien für die Behandlung von Hirnerkrankungen des Menschen wichtig.
Tierschützer und Ethologen unterstreichen aber, dass den Affen in Bremen tatsächlich erhebliche und lang anhaltende Leiden zugefügt werden. Dies geht auch aus der behördlichen Ablehnung der Versuche hervor, welche Tierschutzbund und Bremer Tierschutzverein nun auf ihren Internetseiten öffentlich machen. Und selbst die Hirnforscherkollegen Kreiters haben mittlerweile eingeräumt, dass dessen Experimente gar nicht auf medizinische Anwendungen abzielen und solche auch in mehr als zehn Jahren Affenqual nicht erbracht haben. „Wir erwarten vom Bremer Verwaltungsgericht einen Prozess, bei dem alle Fakten – auch die den Affen zugefügten Leiden - gebührend gewürdigt werden. Dies muss ohne Ansehen von Personen und Institutionen geschehen. Bisher ist das Verfahren durch wiederholte Aufschübe gekennzeichnet. Es ist jetzt an der Zeit, dass ein Ende des Tierleids in Sicht kommt“, fordert Apel.
Kurz vor Prozessauftakt belegen der Bremer Tierschutzverein und sein Dachverband auch erneut, dass es die Universität bei der Auseinandersetzung um die umstrittenen Primatenversuche mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Als Reaktion auf eine Broschüre der Universität Bremen mit dem Titel „Vertrauen in Forschung“ präsentieren sie eine Veröffentlichung, in der die dort aufgestellten Behauptungen widerlegt werden. In den Internetauftritten der Organisationen wird in einer 28-seitigen Stellungnahme nahezu jede Aussage der Uni-Broschüre Punkt für Punkt entkräftet. „Ich halte es in diesem Zusammenhang für einen ausgemachten Skandal, dass die Universität gezielt Fakten verzerrt und verdreht – und das noch unter dem Deckmantel der Vertrauensbildung!“ konstatiert Apel. Unter anderem verweist er darauf, dass die Universität in der Broschüre behauptet, auf ihrer Internetseite ein „vollständiges Fachgutachten“, welches im Auftrag des Bremer Senats erstellt wurde, zur Verfügung zu stellen. In Wirklichkeit handelt es sich um ein Gesprächsprotokoll, aus dem die Universität alle kritischen Aussagen des einzigen fachlich kundigen Tierschutzvertreters entfernt hat. Der Vorgang erhält eine zusätzliche pikante Note, da Kreiter erst vor wenigen Wochen eine Unterlassungserklärung unterzeichnen musste, nachdem er der Sprecherin des Wissenschaftsausschusses der Bremer Bürgerschaft unterstellt hatte, sie ziehe ein Ende der Affenversuche der Heilung kranker Kinder vor.
Misstrauen angesagt!
Meldung erstellt: 20. Mai 2010
Eine Auseinandersetzung mit der Broschüre "Vertrauen in Forschung" der Universität Bremen
Mit der Broschüre „Vertrauen in Forschung - Hirnforschung an der Universität Bremen" versucht die Universität Bremen die Tierversuche zu verteidigen, bei denen Prof. Andreas Kreiter im dortigen Institut seit 1998 elektrische Signale mittels ins Hirn eingeführter Elektroden an wachen Affen misst. Die Fortsetzung dieser Versuche wurde 2009 von der zuständigen Behörde untersagt. Prof. Kreiter hat dagegen vor Gericht geklagt. Er will seine Forschung vor der Öffentlichkeit mit dieser Broschüre rechtfertigen. Es soll „transparent und objektiv über alle Aspekte [seiner] Arbeit informiert werden". Doch dieser Anspruch ist gescheitert, wie schon ein kurzes Beispiel aus der Broschüre zeigt:
Die Universität Bremen übertreibt in dem Text die medizinische Bedeutung der Affenversuche:
„Diese Erkenntnisse sind für die Heilung kranker Menschen von großer Bedeutung." (Zitat aus der Broschüre)
Das sind sie in der Realität nicht; die Affenforschung hat bisher keine Therapie von Krankheiten hervorgebracht. Bei der seit neuestem seitens der Universität als Argument genannten Epilepsieforschung soll es im Übrigen nur um die drahtlose Übermittlung von Messwerten gehen und nicht um eine Heilung der Epilepsie. Dies kann man bereits heute anders als in Affenversuchen erforschen.
„So hat ein international besetztes Gutachterteam [...] festgestellt, dass 'der Forschungsansatz von Herrn Kreiter international anerkannt (und) die methodische Vorgehensweise beispielhaft und vorbildlich ist'." (Zitat aus der Broschüre)
Das Gremium bestand aus vier Hirnforschern, die wie Prof. Kreiter Versuche an Affen durchführen, und nur einem fachkundigen Tierschützer. Weder das Leiden der Tiere noch die ethische Problematik wurde begutachtet. Das Gremium bestätigte jedoch, dass Kreiters Forschung nicht an Therapien für Krankheiten arbeitet, sondern reine Grundlagenforschung betreibt. Diese und andere Tatsachen verschweigt die Universität, obwohl sie nach eigenen Aussagen objektiv informieren will. Denn auf Ihrer Internetseite www.kog-neuro.uni-bremen.de findet sich nicht etwa das „vollständige Fachgutachten", wie es in der Broschüre heißt, sondern eine zensierte Version, aus der alle kritischen Anmerkungen entfernt wurden.
Die vollständige Gegenüberstellung der Aussagen in der Broschüre und der Argumente des Tierschutzes können Sie als PDF unter folgendem Link herunterladen:
www.tierschutzbund.de/contra_broschuere_uni_bremen.html
PDF:
Ablehnungsbescheid Bremer Primatenversuche
PDF:
Auseinandersetzung Uni-Broschüre Vertrauen in Forschung
Streit um Fortsetzung der Versuche
Meldung erstellt: 04. Mai 2010
Ende 2009 lehnte die Bremer Genehmigungsbehörde den Kreiters Antrag zur Fortsetzung seiner Affenversuche endgültig ab. Kreiter erhob beim Bremer Verwaltungsgericht Klage gegen diesen Bescheid. Im Rahmen dieses Verfahrens erließ das Gericht im Oktober 2009 die vorläufige Anordnung, dass Kreiter seine laufenden Versuche an Affen und Ratten bis zur gerichtlichen Entscheidung fortführen darf. Am 22. April 2010 fand ein erster Erörterungstermin im Klageverfahren statt. Die erste mündliche Verhandlung ist für den 28. Mai anberaumt.
Der Deutsche Tierschutzbund und der Bremer Tierschutzverein bedauern, dass die tierquälerischen Versuche trotz der Ablehnung der Genehmigung durch die Behörde weiter stattfinden. Wir werden uns weiterhin für ein Ende der Affenversuche an der Bremer Universität einsetzen.
Die unrühmliche Rolle der Universität Bremen
Die Universität Bremen hat von der Berufung des umstrittenen Affenhirnforschers bis heute alle ethischen Bedenken ignoriert und sich über die eindeutigen Willensbekundungen der Bremer BürgerInnen und Entscheidungsträger hinweggesetzt. Sie pocht auf die Freiheit der Forschung und verharmlost das Leid in ihren Labors. Zuletzt hat sie mit Ihrer Broschüre „Vertrauen in Forschung“, in welcher es vor Halb- und Unwahrheiten nur so wimmelt, den letzten Kredit verspielt.
Pressemeldung: Ein tierischer Schnuppertag -Aufruf zum bundesweiten Aktionstag „Kollege Hund“ am 24. Juni 2010
Meldung erstellt: 30. April 2010
Auch in diesem Jahr sind Firmen, Behörden, Schulen und Einrichtungen wieder aufge-rufen, am tierischen Schnuppertag teilzunehmen und den „Kollegen Hund" zu begrü-ßen. Der Bremer Tierschutzverein startet schon jetzt mit den Vorbereitungen und hofft, dass sich auch dieses Mal wieder zahlreiche Firmen beteiligen.
Für viele Tierfreunde wird es zunehmend schwieriger, die Hundehaltung mit dem Arbeitsleben zu vereinbaren. Dabei ist der Hund im Büro gut für Vierbeiner und für die Stimmung im Team. Das haben schon die vorhergehenden Aktionstage belegt. Der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen Tierschutzvereine möch-ten den Tag auch dazu nutzen, zu mehr Toleranz gegenüber Vierbeinern und deren Haltern aufzurufen.
„Wir wissen, wie toll der Hund als Kollege motiviert und das Team stärkt. Der Hund ist eben ein treuer Partner für den Menschen, in allen Lebenslagen, auch der Ar-beitswelt", so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Mehr als 1.000 Firmen nahmen im Jahr 2009 bundesweit teil. In vielen Betrieben konnten gleich mehrere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Hunde mit zur Arbeit bringen. Der tierische Schnuppertag soll Mitarbeitern und Hunden dazu die-nen, ein mögliches Miteinander am Arbeitsplatz auszutesten. So können Firmen, bei denen Hunde bisher tabu waren, ihre Berührungsängste überwinden und Hundehal-ter dem Chef und den Kollegen - deren Einverständnis vorausgesetzt - einmal ihren tierischen Freund vorstellen. Schon bald merken dann auch die Skeptiker: Der Hund als Kollege wird zum unverzichtbaren Teammitglied. Auch gesundheitlich profitieren Menschen von der Anwesenheit der Hunde: So haben Studien bewiesen, dass allein das Streicheln eines Hundes den Blutdruck senken und Stress abbauen kann.
„Arbeitskollegen können dadurch erfahren, was für eine Bereicherung ein Hund sein kann. Unsere Hoffnung ist, dass sich viele so sehr begeistern und im Tierheim bera-ten lassen, um einem Hund eine zweite Chance zu geben. Dann hätte der Aktionstag viel bewegt", so Wolfgang Apel.
Alle Firmen, die sich am „Kollege Hund-Tag" beteiligen, werden vom Bremer Tier-schutzverein mit einer Urkunde zum tierfreundlichen Unternehmen ausgezeichnet. Alle Vierbeiner, die Aktionstag teilnehmen, erhalten kleine Überraschungen und auf die Hundebesitzer wartet ein Gewinnspiel, bei dem u.a. Gutscheine für einen Auf-enthalt in einem Luxushotel verlost werden, natürlich mit Hund!
Anmeldeformulare gibt es in der Geschäftsstelle des Bremer Tierschutzvereins unter Tel: 0421 – 352214 oder unter www.kollege-hund.de.
Pressemeldung: Haustiere rechtzeitig in die Urlaubsplanung einbeziehen - Der Bremer Tierschutzverein hilft.
Meldung erstellt: 27. April 2010
In wenigen Wochen beginnt die lang ersehnte Feriensaison. Doch die schönste Zeit des Jahres endet nach wie vor für viele Vierbeiner im Bremer Tierheim, denn oft vergessen Tierbesitzer einfach, sich früh genug um einen Urlaubsplatz für ihr Haustier zu kümmern. Der Bremer Tierschutzverein hat daher wieder jede Menge Tipps und Informationen zusammen gestellt und die Aktion „Nimmst Du mein Tier, nehm ich Dein Tier“ gestartet.
Sommer, Sonne, Strand und Meer – damit der Urlaub nicht nur für die Menschen zum Vergnügen wird, sollten verantwortungsvolle Tierhalter früh genug ihr Haustier mit in die Urlaubsplanung einbeziehen. „Katzen, Kleintiere und Vögel sind am besten zu Hause aufgehoben“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Um Tierbesitzer zu unterstützen, bietet der Bremer Tierschutzverein schon seit fast 30 Jahren die Aktion „Nimmst Du mein Tier, nehm ich Dein Tier“ an. Hier werden Tierhalter zusammengeführt, die ihre Tiere gegenseitig betreuen. Voraussetzung ist eine gültige Schutzimpfung und der Nachweis einer Haftpflichtversicherung. Natürlich werden auch immer tierliebe Menschen gesucht, die bereit sind, ein Tier in der Urlaubszeit in Pflege zu nehmen.
Weitere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle des Bremer Tierschutzvereins – (Montag bis Donnerstag 14 – 16 Uhr) unter Tel: 0421 – 352214. Dieser Service ist kostenlos.
Zudem hat der Deutsche Tierschutzbund e.V. wieder ein Urlaubsberatungstelefon eingerichtet. Unter der Telefonnummer 0228–6049627 können Tierhalter ihre Fragen zum Thema Urlaub in einem persönlichen Gespräch klären. Auch dieser Service ist kostenlos.
Tag des Versuchstieres: Bremer Primatenversuche und EU-Richtlinie im Brennpunkt
Meldung erstellt: 20. April 2010
Zum Internationalen Tag des Versuchstiers am 24. April ruft der Tierschutzverein Bremen gemeinsam mit seinem Dachverband, dem Deutschen Tierschutzbund, alle deutschen und europäischen Politiker auf, sich für den Schutz von Versuchstieren stark zu machen. Denn der aktuelle Kompromisstext der neuen EU-Versuchstierrichtlinie ist bisher völlig unzureichend. Hohe Erwartungen setzen beide Vereinigungen auch in den Verlauf des am 22. April beginnenden Gerichtsverfahrens zu den umstrittenen Affenversuchen an der Universität Bremen.
Viel steht am 22. April für die Versuchstiere in Deutschland und besonders für die Affen des Bremer Hirnforschers Andreas Kreiter auf dem Spiel. An diesem Tag beginnt vor dem Bremer Verwaltungsgericht ein Verfahren, in dem Kreiter eine Genehmigung zu Tierversuchen einklagen will, die ihm die zuständige Bremer Gesundheitsbehörde verweigerte. Diese befand die Versuche für ethisch nicht vertretbar. In einem Eilverfahren wird am selben Tag auch darüber entschieden, ob Kreiter bis zum Ende des Verfahrens mit seinen Versuchen fortfahren darf. Zuletzt hat Kreiter mit Verweis auf entfallende Fördergelder und bedrohte wissenschaftliche Karrieren die vorläufige Fortsetzung seiner Affenquälerei erstritten. „Ich hoffe, dass nun die Ethik im Vordergrund steht und das Tierschutzgesetz sowie das Staatsziel Tierschutz voll zum Tragen kommen“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Tierschutzvereins Bremen und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Gleichzeitig begrüßt er die Zusage des Senats bei einer negativen Entscheidung zu Lasten der Bremer Affen, die obersten Gerichte, anzurufen.
Darüber hinaus wird dieses Jahr die neue EU-Versuchstierrichtlinie verabschiedet, deren Bestimmungen die Bundesregierung anschließend durch Änderung des Tierschutzgesetzes in nationales Recht umsetzen muss. Die Verhandlungen auf EU-Ebene sind weit fortgeschritten und das Ergebnis ist schockierend. „Das vorgesehene lasche Genehmigungsverfahren für Tierversuche ist ebenso inakzeptabel wie der Vorschlag, dass Mitgliedstaaten neuerdings keine besseren nationalen Regelungen mehr fassen können als die Mindestanforderungen der Europäischen Union“, kritisiert Apel. Der Tierschutzverein Bremen und der Deutsche Tierschutzbund verlangen, dass hier noch nachgebessert wird, und fordern mit der neuen Kampagne „Entwürdigt. Entstellt. Entsorgt. Tiere in Versuchen“ (www.tierversuchsprotest.de) die Bundesregierung auf, dem Tierschutz bei der Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht voll Rechnung zu tragen.
Hinweis an die Redaktionen:
Nach der Entscheidung im Eilverfahren beim Bremer Verwaltungsgericht am 22.04.2010 steht Ihnen der Deutsche Tierschutzbund für eine erste Stellungnahme unter der Nummer 0151-59245052 zur Verfügung.
Entwürdigt. Entstellt. Entsorgt. Tiere in Versuchen.
Meldung erstellt: 19. April 2010
Kampagne Tierversuchsprotest startete heute mit einer Aktion vor dem Berliner Reichstag
Anlässlich des Internationalen Tags des Versuchstiers (24.4.) hat der Deutsche Tierschutzbund heute eine neue Kampagne gegen Tierversuche gestartet. Das Startsignal bildete eine Aktion auf dem Platz der Republik in Berlin, mit der vor allem Kritik an Bundesforschungsministerin Annette Schavan geübt wurde. Deren Ministerium wendet sich gegen jegliche Einschränkung von Tierversuchen.
Rund 2,6 Millionen Nager, Kaninchen, Hunde, Katzen und Affen werden pro Jahr in deutschen Labors bei Tierversuchen eingesetzt. Ihr Erbgut wird manipuliert, sie werden aufgeschnitten, künstlich krank gemacht oder quälend langsam vergiftet. Wenn sie nicht mehr gebraucht werden, landen die Tiere im Müll. Seit Jahren setzt sich der Deutsche Tierschutzbund für ein Ende von Tierversuchen ein. Der Deutsche Tierschutzbund sammelt Protestunterschriften der Bürgerinnen und Bürger. Die Listen werden auf der Website www.tierversuchsprotest.de als Download angeboten.
Im Mittelpunkt von „Tierversuchsprotest.de“ steht aus aktuellem Grund die EU-Versuchstierrichtlinie, die 2010 verabschiedet werden soll. Der derzeit diskutierte Kompromisstext der neuen EU-Versuchstierrichtlinie, der nach langen Verhandlungen im Dezember 2009 veröffentlicht wurde, bleibt weit hinter den Erwartungen der Tierschützer zurück. Ausgerechnet Deutschland hat in den monatelangen Verhandlungen dringend notwendige Verbesserungen gekippt oder ihnen die Zustimmung verweigert.
Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes: „Dem Staatsziel Tierschutz muss endlich Rechnung getragen werden. Wir erwarten von der Bundesregierung eine Kehrtwende im Umgang mit Tierversuchen: und zwar sowohl auf EU-Ebene, als dann auch bei der Umsetzung in nationales Recht“.
www.tierversuchsprotest.de
Aufruf zum bundesweiten Aktionstag „Kollege Hund“ am 24. Juni 2010
Meldung erstellt: 18. April 2010
Ein tierischer Schnuppertag:
Auch in diesem Jahr sind Firmen, Behörden, Schulen und Einrichtungen wieder aufgerufen, am tierischen Schnuppertag teilzunehmen und den „Kollegen Hund\" zu begrüßen. Der Bremer Tierschutzverein startet schon jetzt mit den Vorbereitungen und hofft, dass sich auch dieses Mal wieder zahlreiche Firmen beteiligen.
Für viele Tierfreunde wird es zunehmend schwieriger, die Hundehaltung mit dem Arbeitsleben zu vereinbaren. Dabei ist der Hund im Büro gut für Vierbeiner und für die Stimmung im Team. Das haben schon die vorhergehenden Aktionstage belegt. Der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen Tierschutzvereine möchten den Tag auch dazu nutzen, zu mehr Toleranz gegenüber Vierbeinern und deren Haltern aufzurufen.
„Wir wissen, wie toll der Hund als Kollege motiviert und das Team stärkt. Der Hund ist eben ein treuer Partner für den Menschen, in allen Lebenslagen, auch der Arbeitswelt\", so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Mehr als 1.000 Firmen nahmen im Jahr 2009 bundesweit teil. In vielen Betrieben konnten gleich mehrere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Hunde mit zur Arbeit bringen. Der tierische Schnuppertag soll Mitarbeitern und Hunden dazu dienen, ein mögliches Miteinander am Arbeitsplatz auszutesten. So können Firmen, bei denen Hunde bisher tabu waren, ihre Berührungsängste überwinden und Hundehalter dem Chef und den Kollegen - deren Einverständnis vorausgesetzt - einmal ihren tierischen Freund vorstellen. Schon bald merken dann auch die Skeptiker: Der Hund als Kollege wird zum unverzichtbaren Teammitglied. Auch gesundheitlich profitieren Menschen von der Anwesenheit der Hunde: So haben Studien bewiesen, dass allein das Streicheln eines Hundes den Blutdruck senken und Stress abbauen kann.
„Arbeitskollegen können dadurch erfahren, was für eine Bereicherung ein Hund sein kann. Unsere Hoffnung ist, dass sich viele so sehr begeistern und im Tierheim beraten lassen, um einem Hund eine zweite Chance zu geben. Dann hätte der Aktionstag viel bewegt\", so Wolfgang Apel.
Alle Firmen, die sich am „Kollege Hund-Tag\" beteiligen, werden vom Bremer Tierschutzverein mit einer Urkunde zum tierfreundlichen Unternehmen ausgezeichnet. Alle Vierbeiner, die Aktionstag teilnehmen, erhalten kleine Überraschungen und auf die Hundebesitzer wartet ein Gewinnspiel, bei dem u.a. Gutscheine für einen Aufenthalt in einem Luxushotel verlost werden, natürlich mit Hund!
Anmeldeformulare gibt es in der Geschäftsstelle des Bremer Tierschutzvereins unter Tel: 0421 – 352214 oder unter www.kollege-hund.de.
www.kollege-hund.de
Pressemeldung: Tierleid zum Osterfest
Meldung erstellt: 26. März 2010
Tierleid zum Osterfest –
der Bremer Tierschutzverein informiert am 30. März in Findorff
Tierqual im Osternest: Finger weg von versteckten Käfigeiern - ob bunt gefärbt oder als Zutat in Süßigkeiten und Co.
Zum bevorstehenden Osterfest macht der Bremer Tierschutzverein darauf auf-merksam, dass jährlich über fünf Milliarden Eier aus der Käfighaltung in Fertig-produkten, Keksen, Kuchen, Süßwaren und auch Alkohol verarbeitet werden, ohne dass dies für den Verbraucher erkennbar ist. „Das Süße, das den Familien Freude bereiten soll, bedeutet für Millionen Legehennen Qual, Schmerz und En-ge. Nachdem nahezu alle Handelsketten und Discounter bereits auf den Verkauf von Schaleneiern aus der Käfighaltung verzichten, braucht es jetzt auch ein Sig-nal der Unternehmen, die Eier in ihren Produkten verarbeiten“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender der Tierschutzvereins.
Ob Kuchen von Bahlsen, Coppenrath & Wiese, Leibniz, Lambertz oder auch Schokoküsse von Dickmann`s (Storck): In diesen und anderen Produkten werden jährlich Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung verarbeitet. Auch nach dem Verbot der alten Käfigsys-teme in Deutschland ist diese Tierquälerei nicht endgültig abgeschafft. Es wechselt lediglich das Käfigsystem, für die Tiere ändert sich substanziell nichts. Zudem beziehen die Hersteller Eier aus Käfighaltung aus dem Ausland, wo auch die herkömmliche Kä-fighaltung noch erlaubt ist.
Aufgrund der Kennzeichnung von Schaleneiern kann der Verbraucher sich zwar gegen Käfigeier entscheiden; bei bunt gefärbten Eiern, Süßigkeiten und Co geht das nicht, weil diese nicht gekennzeichnet werden müssen. „Das ist inkonsequent und geht ent-schieden am Wunsch der Verbraucher vorbei, die mehrheitlich eine Kennzeichnung auch von Eiprodukten wünschen“, kommentiert Apel.
Dass das geht, haben Dr. Oetker, Mars Süßwaren Europa oder Griesson-de Beukelaer bewiesen: Diese Unternehmen verzichten nach dem Motto der Kampagne „Kein Ei mit 3“ auf Käfigeier. Für Apel steht fest: „Käfig bleibt Käfig. Wir kämpfen weiter für die Freiheit der Hühner. Und auch die Süßwarenindustrie sollte den Willen der Verbraucher respektieren.“ Bis es zu einer Kennzeichnung kommt, appelliert der Bremer Tierschutz-verein an die Konsumenten, auf Süßigkeiten und Ei-Fertigprodukte mit Käfigeiern zu verzichten. Nur die Produkte, bei denen klar erkennbar ist, dass die Eier aus tiergerech-ter Haltung kommen, wie z.B. bei Ökoprodukten, oder bei solchen, die mit Eiern aus Boden- oder Freilandhaltung werben, sollten in den Einkaufskorb.
Unser Info-Mobil wird am Dienstag, den 30. März, vor unserem Tierschutzladen in der Münchener Str. 117 stehen. Die Ehrenamtlichen halten für alle interes-sierten Bürgerinnen und Bürger von 10 – 14 Uhr viele nützliche Infos bereit.
Neues Tierschutzzentrum eröffnet
Meldung erstellt: 25. Februar 2010
Unter großem Interesse der Öffentlichkeit wurde heute morgen das neue Tierschutz- und Beratungszentrum des Bremer Tierschutzvereins eröffnet. Ab sofort gibt es damit für Tierfreunde eine weitere Anlaufstelle, wenn es um Fragen zur Tierhaltung oder aktuelle Tierschutzthemen geht.
Pünktlich um 11 Uhr eröffnete Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes gemeinsam mit den beiden Tierheimhunden Mora und Pimpi das neue Informationszentrum.
Mit dem weiteren Standort möchte der Bremer Tierschutzverein den Bürgerinnen und Bürgern noch näher kommen und eine weitere Service-Leistung für die Tierfreunde anbieten, denen der Weg ins Tierheim an der Hemmstraße zu weit ist. Hinzu kommt, dass alle Mitarbeiter/innen während der Öffnungszeiten des Tierheims mit Vermittlungsgesprächen beschäftigt sind und so für persönliche Fragen zur Tierhaltung oftmals die Zeit fehlt. Diese Lücke wurde jetzt geschlossen, denn die Tierfreunde können sich hier in aller Ruhe zum Thema „Tier“ beraten lassen. Und wer mit dem Gedanken spielt, einem Schützling aus dem Bremer Tierheim ein neues Zuhause zu geben, kann am Monitor schon einmal erkenne, welche Hunde, Katzen und Kleintiere auf ihre Vermittlung warten.
Auch der integrierte Tierschutzshop fand übrigens großen Anklang, denn hier gibt es eine wahre Fundgrube für Mensch und Tier. Trödelmarktartikel, die dem Bremer Tierschutzverein zur Verfügung gestellt wurden, können zu günstigen Preisen erworben werden. Alle Erlöse kommen selbstverständlich direkt den Tieren im Bremer Tierheim zugute.
Das neue Informations- und Beratungszentrum ist dienstags und donnerstags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Tierschutz-Laden wird eröffnet
Meldung erstellt: 24. Februar 2010
Eröffnung des Tierschutz-, Informations- und Beratungszentrums
am 25. Februar 2010 um 11 Uhr
in der Münchener Str. 117 28215 Bremen
Am kommenden Donnerstag ist es endlich soweit: Mit einer vierwöchigen Verspätung geht das neue Tierschutz-, Informations- und Beratungszentrum in der Münchener Straße an den Start.
Schon Ende letzten Jahres hatte der Vorstand beschlossen, ein zusätzliches Informations – und Beratungszentrum einzurichten, um den Bürgerinnen und Bürgern noch näher zu kommen. So konnte bereits zur Jahreshauptversammlung Anfang Dezember 2009 der neue Standort verkündet werden. Durch die personellen Kapazitäten, welche während der Kampagne gegen das Tierheim gebunden wurden, musste die Eröffnung allerdings um vier Wochen verschoben werden.
Mit dieser Einrichtung möchte der Bremer Tierschutzverein e.V. den Tierschutz und die Anliegen des Tierheimes über das Areal in der Hemmstraße und den Stadtteil Findorff hinaus deutlich machen.
Neben einer Beratung und Information zu allen Tierschutzthemen und der privaten Tierhaltung werden dort auch über einen Monitor die im Tierheim zu vermittelnden Tiere zu sehen sein.
Eingebunden in das neue Zentrum ist zudem ein Tierschutz-Shop, in dem Besucher jede Menge Trödelmarktartikel finden, die Tierfreunde gespendet haben. Der Erlös aus diesem Verkauf kommt selbstverständlich in vollem Umfang den Schützlingen im Bremer Tierheim zugute. Dies ist gerade in der heutigen wirtschaftlich schwierigen Zeit, in denen mit Spendenrückgängen gerechnet werden muss, dringend erforderlich, denn alle Neuerungen, z.B. Personaleinstellung, neue zusätzliche technische Ausstattungen oder weitere Tierunterkünfte müssen aus Spenden finanziert werden.
Der Bremer Tierschutzverein erhofft sich von dieser neuen Einrichtung sowohl in der Aufklärungsarbeit, Vermittlung von Tieren aus dem Tierheim als auch in finanzieller Hinsicht positive Auswirkungen.
Gestartet wird am Donnerstag übrigens mit einem attraktiven Eröffnungsangebot: Alle Besucher,
die für mindestens EUR 10,- im Shop einkaufen, erhalten eine Plüscheule gratis dazu.
Der Tierschutzshop wird durch ehrenamtliche Mitarbeiter des Bremer Tierschutzvereins geführt und ist an den Tagen des Findorff-Marktes, also dienstags und donnerstags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Die zu vermittelnden Tiere sind am Monitor allerdings Tag und Nacht zu sehen.
Pressemeldung: Kein Ende der Kälte in Sicht
Meldung erstellt: 02. Februar 2010
Kein Ende der Kälte in Sicht: Tipps des Bremer Tierschutzvereins für den richtigen Um-gang mit Tieren im Winter
Der Bremer Tierschutzverein weist angesichts der anhaltenden kalten Temperaturen darauf hin, dass auch Tiere unter den winterlichen Witterungsverhältnissen leiden können. Besonders beim Gassigang sei Vorsicht geboten. „Winterbekleidung" für gesunde Tiere sei aber unnötig und nicht artgerecht, so der Vorsitzende Wolfgang Apel. Das Fell reiche als natürlicher Wärmeschutz in der Regel völlig aus.
Auf die täglichen Spaziergänge muss nach Angaben des Bremer Tierschutzvereins gerade bei gesunden Hunden nicht verzichtet werden. Vor dem Auslauf sollten die Pfoten vorbeugend mit Melkfett, Hirschtalg oder Vaseline eingerieben werden. „Für den Gassigang selbst gilt, zügig gehen, damit der Hund immer in Bewegung bleibt“, rät Apel. Wenn das Tier zittere, solle der Spaziergang jedoch sofort abgebrochen werden. Bei kurzhaarigen und kleinen Hunden könne es sinnvoll sein, statt eines ausgedehnten Spaziergangs mehrmals kürzere Gänge zu machen. Für viele Hunde ist der Schnee eine „kulinarische" Verlockung. Es ist allerdings ratsam, darauf zu achten, dass die Tiere ihn nicht zu sich nehmen. Die Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz könnten zu Erbrechen, Durchfällen bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen, so der Verein. Die Pfoten sollten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abgespült werden, wenn sie in Kontakt mit Streusalz gekommen sind.
Pferde, Rinder und Schafe können kalte Temperaturen gut vertragen. Bei extremen Temperaturen sei es jedoch ratsam, die Tränken regelmäßig daraufhin zu kontrollie-ren, ob das Wasser nicht eingefroren ist. Für die Tiere sei zudem ein Witterungs-schutz wichtig – mindestens in Form von Windnetzen. Liegeflächen sollten tief ein-gestreut sein.
Fütterung von Vögeln
Niedrige Temperaturen, Frost und Schneefälle erschweren die Nahrungssuche für heimische Vögel. Der Bremer Tierschutzverein rät Tierfreunden, die ein Futterhäu-schen oder Meisenglocken eingerichtet haben, auf geeignete Nahrung zu achten und täglich hinsichtlich der Vorräte zu kontrollieren. Tipps zum unterschiedlichen Futterbedarf und entsprechenden Fütterungsmöglichkeiten sind für Sie zusammen-gefasst auf der Homepage des Deutschen Tierschutzbundes unter folgendem Link: http://www.tierschutzbund.de/3751.html
Tierschutz-AG im Tierheim
Meldung erstellt: 01. Februar 2010
Ein halbes Jahr lang besuchten 25 Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Findorff das Tierheim an der Hemmstraße.
In Kooperation mit seinen Partnerschulen bietet der Bremer Tierschutzverein Halbjahreskurse zu den Themen Tierschutz und Haustierhaltung an.
Pressemeldung: Keine Tierqual für das Festessen
Meldung erstellt: 15. Dezember 2009
Beim Gedanken an die Herkunft des traditionellen Festtagsessens vergeht Tierschüt-zern oft der Appetit. „Delikatessen“ wie Gänseleber, Ente oder Kaninchen seien mit grausamen Haltungsbedingungen verbunden. Das gelte auch für viele andere Tierarten. “Was als knuspriger Braten serviert wird, hat meist einen langen, leidvollen Weg hinter sich, so Wolfgang Apel vom Bremer Tierschutzverein.
Viele Verbraucherinnen und Verbraucher wissen nicht, unter welchen Bedingungen die Tiere gehalten wurden, die schon jetzt auf dem Speiseplan für die Feiertage stehen. Die Tiere leben in industriellen Systemen, die keine Rücksicht auf ihre natürlichen Bedürf-nisse nehmen. Kaninchen werden ähnlich wie Hühner in Intensivhaltungen mit Käfig-batterien gehalten, stellen die Tierschützer fest. In eintönigen Käfigen, oft über mehre-re Etagen übereinander gestapelt, vegetieren die Tiere unter unwürdigen Bedingungen. „Weder in Deutschland, noch europaweit gibt es bislang rechtliche Bestimmungen, die die Haltung von Kaninchen konkret regelt“, so der Bremer Tierschutzverein. Die Tier-schützer fordern daher gemeinsam mit ihrem Dachverband, dem Deutschen Tier-schutzbund, ein Verbot der Käfighaltung von Kaninchen.
Gänse- und Entenstopfleber sollten ein Tabu sein, da diese Tiere durch die Zwangsfüt-terung, die nach dem Deutschen Tierschutzgesetz verboten ist, besonders grausam gequält würden. Auf der Suche nach einem „besonderen Festmahl“ für die Familie greifen immer mehr Menschen auf das Fleisch von exotischen Tieren zurück. Der Bre-mer Tierschutzverein rät dabei z.B. vom Straußenfleisch ab: „ Diese Tiere können bei-spielsweise in Deutschland nicht artgerecht gehalten werden und leidern unter dem hiesigen Klima“.
Eine Alternative zu solchen Gerichten seien vegetarische Menüs, so Wolfgang Apel. Wer auf Fleisch nicht verzichten wolle, sollte darauf achten, dass es aus artgerechter Tierhaltung stammt. Zu finden sei dies beispielsweise bei Bauern, die dem NEULAND e.V. angeschlossen sind.
Auch bei den Zutaten für Kuchen und Plätzchen hat der Verbraucher die Macht, „Nein“ zu Tierquälerei zu sagen, indem er zu Produkten aus artgerechter Tierhaltung greift und auf Eier aus der Käfighaltung (erste Ziffer: 3) verzichtet.
Pressemeldung: Tiere sind keine Geschenkartikel-Bescherung ohne lebendige Weihnachtsgeschenke!
Meldung erstellt: 10. Dezember 2009
Das Fest der Liebe rückt näher und auch dieses Jahr steht bei vielen Eltern der Kinder-wunsch nach einem Haustier ganz weit oben auf der Liste. Tiere sind aber keine Über-raschungsgeschenke, warnt der Bremer Tierschutzverein. Schnell weicht die erste Be-geisterung - die Tiere wollen jedoch auch nach den Feiertagen entsprechend umsorgt werden. „Die Weihnachtsfeiertage mit ihrem Stress und Trubel sind eine denkbar schlechte Zeit für die gegenseitige Eingewöhnung von Mensch und Tier“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins. Wer sich nach reiflicher Überlegung für einen tierischen Mitbewohner entscheide, solle sich zuerst an das örtliche Tierheim wenden. Hier warten viele Hunde, Katzen und Kleintiere auf ein neues Zuhause. Tiere, die als Geschenk auf dem Gabentisch landen sollen, werden dort aber nicht vermittelt.
„Viele der heiß ersehnten und zunächst geliebten Tiere werden schon nach kurzer Zeit im Tierheim abgegeben“, erläutert Apel die Folgen solcher Weihnachtspräsente. „Ein Tier kann das Familienleben bereichern, wenn alle Beteiligten bereit sind, sich entspre-chend um den Hausgenossen zu kümmern. Die Entscheidung sollte also wohl überlegt sein. Ein Tier ist schließlich kein Kinderspielzeug, das man bei Nichtgefallen umtau-schen oder einfach wieder in die zu dieser Jahreszeit ohnehin schon überfüllten Tier-heime abgeben kann. Es ist ein Lebewesen mit Bedürfnissen, das respektvollen Um-gang verdient.“
Vor der Anschaffung sollten sich Eltern und Kinder überlegen, welche Bedürfnisse z.B. Hunde, Katzen, Meerschweinchen oder Wellensittiche haben. Es sollte geklärt werden, ob ausreichend Zeit vorhanden ist, um dem Tier das nötige Maß an Pflege und Fürsor-ge zukommen zu lassen. Nicht zu unterschätzen sind die Kosten, die durch Futter und tierärztliche Betreuung entstehen können. Auch ein Blick in den Mietvertrag und ein Ausschließen von Allergien aller Familienmitglieder kann späteren Ärger für Mensch und Tier vermeiden helfen.
Ist die ernsthafte Entscheidung für ein Tier getroffen, sollte der gemeinsame Gang ins Tierheim führen. Dort wartet eine Vielzahl an Tieren auf ein liebevolles Zuhause. Der Bremer Tierschutzverein rät allerdings, das neue „tierische Familienmitglied“ erst nach Weihnachten aufzunehmen und stattdessen einen Gutschein oder erstes artgerechtes Zubehör unter den Baum zu legen. Nach den Feiertagen helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Tierheim gern und beraten Tierfreunde bei der Wahl des richtigen Haustiers.
Mit Weihnachtsgrüßen den Tieren im Bremer Tierheim helfen
Meldung erstellt: 29. November 2009
In Zeiten von e-mails und sms sind traditionelle Kartengrüße schon fast aus der Mode gekommen.
Doch zu Weihnachten ist es immer etwas anders, da werden gern persönliche Wünsche
an Freunde, Bekannte, aber auch Geschäftspartner mit richtigen Grußkarten verschickt.
Der Bremer Tierschutzverein hat daher jetzt eine eigene Weihnachtskarte erstellt, die gleichzeitig
den Tieren im Bremer Tierheim hilft, denn der Erlös aus dem Kartenverkauf kommt natürlich in vollem Umfang den Tieren zugute.
Die Weihnachtskarte ist im 10-er Pack zum Preis von EUR 10,- erhältlich und kann ab sofort in der Geschäftsstelle des Bremer Tierheims angefordert werden. Tel: 0421 – 352214.
Weihnachtsbescherung für die Tiere am 4. Dezember im Bremer Tierheim
Meldung erstellt: 24. November 2009
Weihnachtsbescherung für die Tiere am 4.12.2009 von 14 bis 18 Uhr im Bremer Tierheim
Der Nikolaus kommt dieses Jahr schon etwas früher. Zumindest in Bremen wird er schon am 4. Dezember Station machen und das Tierheim besuchen. Denn hier warten fast 700 Tierwaisen auf ein kleines Weihnachtsgeschenk.
Ein neues Hundekörbchen für „Emma“, zwei richtig tolle Bälle zum Spielen für Jack,
einen großen Kratzbaum zum klettern und verstecken für die Stubentiger – wenn
Susi, Mausi und all die anderen Schützlinge im Bremer Tierheim sich etwas wünschen, dann bestimmt dies. Und so haben die Mitarbeiter des Bremer Tierheims schon einen
langen Wunschzettel erstellt, damit auch niemand vergessen wird.
Packo schaut sehnsüchtig aus seinen traurigen brauen Augen. Auch dieses Jahr hat es wieder nicht geklappt mit einem neuen Zuhause, niemand hat sich bislang ernsthaft für ihn interessiert. Dabei wäre es so schön für ihn, wenn er seinen Lebensabend noch in einem gemütlichen Zuhause bei liebevollen Menschen verbringen könnte. Doch obwohl Packo bescheiden und genügsam ist, hat sich kein Mensch gefunden, der ihm ein schönes Plätzchen bietet. Na gut, andere Rüden mag er nicht so gerne – aber darf ein älterer Herr nicht auch seine kleinen Macken haben?
Der hübschen Hundedame Conchita und dem Setter-Mix Dicker geht es ähnlich. Sie warten ebenfalls schon so lange auf Menschen mit Herz, die einem älteren Hund einen letzten Platz an der Sonne geben. Auch für die vielen großen und kleinen Straßentiger ist es der größte Wunsch, nun endlich ein neues Heim zu finden. Doch für die meisten von ihnen wird es auch dieses Jahr kein Weihnachtsfest mit Tannenbaum und Geschenken geben, sie werden weiter warten und warten.
Die Weihnachtsbescherung für die Tiere ist daher immer ein schöner Anlass, den Tierwaisen zumindest eine kleine Freude zu bereiten. Die Tierheimmitarbeiter hoffen natürlich, dass möglichst viele Tierfreunde den Weg ins „Dorf der Tiere“ finden, um den Hunden, Katzen, Kleintieren, aber auch den Pferden, den Affen, den Hängebauchschweinen und den Vögeln ein paar Geschenke zu bringen. Die Tiere freuen sich über Futter, Spielzeug, Leckerlies, Kletter- und Kratzbäume, Körbchen, Kissen, Leinen, Halsbänder und Decken.
Für die Besucher stehen Kaffee, Kuchen und Glühwein bereit. Wer übrigens noch das eine oder andere Weihnachtsaccessoire sucht, findet vielleicht auf dem kleinen Weihnachtsbasar etwas Passendes. Für die kleinen Besucher gibt es auch in diesem Jahr wieder die beliebten Kutschfahrten mit Nicky und Norbert sowie eine Bastelecke, in der so manches kleine Geschenk selbst angefertigt werden kann. Wer möchte, darf natürlich den Weihnachtsmann begleiten, wenn er die Geschenke an die Tiere verteilt.
NEULAND nimmt wieder an der Slow Fisch Messe in Bremen teil und lädt zum Probieren ein
Meldung erstellt: 03. November 2009
Das NEULAND-Qualitätsfleischprogramm aus besonders tiergerechter Haltung wird vom 6.-8.11.09 an der "Slow Fisch"- der norddeutschen Slow Food Messe in Bremen teilnehmen. Die von der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und Slow Food Deutschland veranstaltete Genussmesse präsentiert neben Fisch, Feinkost und Weinen auch Fleisch und Wurstwaren.
"Das Slow Food Motto - Gute Lebensmittel haben ihre Herkunft und ihre Geschichte - ist bei NEULAND, mit Produkten der tiergerechter Nutztierhaltung aus regionaler, bäuerlicher Herkunft, täglich gelebte Praxis. Slow Food und NEULAND passen gut zusammen, deshalb dürfen wir auf der Bremer Messe nicht fehlen," Jens Timm von der NEULAND-GmbH Norddeutschland, aus Bad Bevensen. Mit am Messestand der zum Probieren einlädt, sind noch die beiden Bremer NEULAND-Fleischereien Prott und Willers, sowie der Verein zur Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweines e.V.
"Mit dem Bunten Bentheimer Schwein bietet NEULAND Fleisch und Wurst von einer vom Aussterben bedrohte Tierart, die sich durch einen besonderen Geschmack auszeichnet," so Jens Timm weiter.
Auch der Vorsitzende von NEULAND, Wolfgang Apel, der gleichzeitig Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und des Bremer Tierschutzvereins ist, freut sich über das Engagement auf der Messe und unterstreicht, dass Fleischkonsum auch ohne Tierqual möglich ist.
"NEULAND zeigt zudem wiedermal das Tierschutz und der Erhalt vom Aussterben bedrohten Tierarten gemeinsam zwischen Bauern, Fleischern und Verbrauchern gelingen kann."
Weitere Info unter: www.slowfisch-bremen.de und www.neuland-fleisch.de
NEULAND-GmbH Norddeutschland, Eppenser Weg 29, 29549 Bad Bevensen, Tel: 05821/977410
www.slowfisch-bremen.de
www.neuland-fleisch.de
Leid der Bremer Versuchsaffen darf vorläufig weitergehen
Meldung erstellt: 19. Oktober 2009
Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Bremen, wonach im Rahmen einer Zwischenentscheidung im Eilverfahren dem Tierexperimentator Andreas Kreiter vorläufig die Versuche an Affen und Ratten gestattet wurde, ist aus Sicht des Tierschutzes mehr als bedauerlich.
„Wir hätten uns gewünscht, dass die Verantwortung für leidensfähige Mitgeschöpfe gemäß der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland zu Gunsten der Tiere, d.h. in die ethische Abwägung Platz gegriffen hätte“, kommentiert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins. „Nun erwarten wir endlich den Ausgang des Hauptsacheverfahrens, damit alle Argumente – auch die, die sich ablehnend gegen die Versuchstierpraxis am Institut für Hirnforschung an der Uni Bremen aussprechen – in die Entscheidung einbezogen werden," so Apel weiter.
Im Übrigen sei festzustellen, dass es wohl einmalig in Deutschland sei, dass ein Tierexperimentator ohne Genehmigung der hierfür zuständigen staatlichen Stellen (Genehmigungsbehörde beim Senator für Gesundheit des Landes Bremen) weiter Tierversuche durchführen darf.
„Durch die heutige Entscheidung fühlen sich zehntausende Bremerinnen und Bremer, die sich in Bürgeranträgen gegen diese Tierversuche ausgesprochen haben, von dem Verwaltungsgericht Bremen sicherlich enttäuscht, so Wolfgang Apel. „Ungeachtet dessen werden wir weiter um jedes einzelne Tier kämpfen, das vor den grausamen Experimenten des Prof. Kreiter gerettet werden muss. Erst vor wenigen Tagen hat das oberste Schweizer Gericht nahezu identischen Versuchen das endgültige Aus erteilt – wir erwarten, dass auch in Deutschland dem ethischen Tierschutz in der Wissenschaft endlich zu seinem Recht verholfen wird“, so Wolfgang Apel abschließend.
Tag der offenen Tür im Bremer Tierheim am 11.10.2009 von 11 bis 18 Uhr
Meldung erstellt: 07. Oktober 2009
Mit vielen Attraktionen und einem bunten Programm für Groß und Klein lädt der Bremer Tierschutzverein auch in diesem Jahr wieder ins „Dorf der Tiere“ ein.
Der Tag der offenen Tür beginnt mit einem der großen Höhepunkte: Um 11.15 Uhr werden die Mitglieder des Bremer Tierschutzvereins mit ihrem Vorsitzenden Wolfgang Apel das „Tierische Klassenzimmer“ eröffnen.
Der Bremer Tierschutzverein hat hier ein innovatives Projekt geschaffen, das für Kinder und Jugendliche in dieser Art in Bremen einzigartig ist und im Frühjahr 2009 bereits von der Umweltbildung Bremen ausgezeichnet wurde. Schüler und Jugendliche haben jetzt die Möglichkeit, in einem umfunktionierten Blockhaus die Lebensbedingungen von Schweinen, Hühnern, Schafen und anderen so genannten Nutztieren nachzuempfinden und den Unterschied zwischen der praktizierten artgerechten Tierhaltung und der tierquälerischen Massentierhaltung kennenzulernen. Gleichzeitig werden sie über die intensive Landwirtschaft und deren Auswirkung auf Mensch, Tier und Umwelt informiert.
„Die Kinder- und Jugendarbeit nimmt bei unserer Arbeit eine besondere Rolle ein“, so Wolfgang Apel. „Für viele Kinder wird es sicherlich die erste Begegnung mit diesem Thema sein. Uns ist es sehr wichtig, Kindern schon frühzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren zu vermitteln und sie gleichzeitig als zukünftige Konsumenten zu sensibilisieren, die ihr Wissen auch an Eltern und Freunde weitergeben können.“
Informationen zum Tierschutz gibt es am Tag der offenen Tür übrigens jede Menge. So stehen die Experten der Fressnapf-Filiale in der Vahr von 12 bis 15 Uhr zur Verfügung, um zum Thema „Sicherheit im Auto für Tiere“ praktische Tipps zu geben. Ein Sonderstand informiert u.a. zum aktuellen Thema „Wann brauchen Igel Hilfe?“ und natürlich stehen die Mitarbeiter des Bremer Tierheims den Besuchern den ganzen Tag für alle Fragen rund ums Tier zur Verfügung.
Von 13 bis 14 Uhr heißt es dann wieder „Chip chip hurra“. Tierbesitzer haben in dieser Zeit die Möglichkeit, ihren Hund oder ihre Katze für einmalig EUR 10,- chippen und sofort im Deutschen Haustierregister kostenlos registrieren zu lassen.
Natürlich stehen die Tierheimschützlinge im Vordergrund. Auch wenn an diesem Tag keine Vermittlungen stattfinden, können sich Tierfreunde, die ein Tier adoptieren möchten, über alle Tierwaisen ausführlich informieren. Zusätzlich stellen die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen einige Hunde vor, die ganz dringend ein Zuhause suchen.
Der diesjährige Tag der offenen Tür hält wieder ein buntes, attraktives Programm für die Besucher bereit. Für die Kinder gibt es u.a. die „Bastelecke Halloween“, in der Kürbisse geschnitzt werden können, Holzkunst zum Selbstgestalten und Kutschfahrten ins Blockland mit den beiden Haflingern Nicky und Norbert. Der Zauberer Andy wird um 12 Uhr das Publikum begeistern und wer richtiges Abenteuer sucht, sollte sich auf jeden Fall den Einsatzwagen der Feuerwehr ansehen und im Sicherheitskorb der Drehleiter einen Blick über das „Dorf der Tiere“ und darüber hinaus wagen.
Für das leibliche Wohl der Gäste ist natürlich gesorgt, und wer noch „altes Geld“ besitzt, kann gerne Mark und Pfennig mitbringen und spenden – die Gelder kommen wie immer direkt den Tieren zugute.
Rollstuhl-Tour mit Vierbeiner - 100-jährige Teilnehmerin gewinnt erste Wheelcharity in Bremen
Meldung erstellt: 12. September 2009
Menschen, die im Rollstuhl sitzen, Hunde aus dem Bremer Tierheim, Helfer, Mitarbeiter sowie die Unterstützung von Bremer Unternehmen – mit diesem Konzept startete die erste Wheelcharity in der Hansestadt. Mit großem Erfolg, denn der Erlös von fast EUR 2.500,-- geht an das Bremer Tierheim. Die große Überraschung:
Erika Seifert, mit 100 Jahren älteste Teilnehmerin, gewann mit dem ENO-Team die erste Rollstuhltour mit Vierbeiner.
Insgesamt 12 Teams waren zu Fuß, auf Rollen und auf vier Pfoten unterwegs, um mit der außergewöhnlichen Benefiz-Tour auf das Miteinander von Mensch und Tier aufmerksam zu machen. Rollstuhlfahrer, Angehörige und Mitarbeiter der Seniorenresidenz, ehrenamtliche Mitarbeiter des Bremer Tierschutzvereins und jede Menge Hunde aus dem Bremer Tierheim zeigten dabei vollen Einsatz, um die Tierwaisen im Dorf der Tiere zu unterstützen. Denn die Tour hatte natürlich nicht nur einen ideellen Hintergrund, hier zählte jeder Schritt. So wurden die Begleitpersonen der Rollstuhlfahrer und die Hundeführer mit elektronischen Schrittzählern ausgestattet, die am Ende der Tour abgegeben und ausgewertet wurden. Alle Teams wurden dabei von Bremer Firmen gesponsert. Hierzu gehören u.a. ENO, Koopmann-Jindelt Heizölhandel GmbH, das Autohaus Dello, Vitakraft, das Einkaufscentrum Haven Höövt, die Sport- und Fitnessclubs ULC Club Sportiv, das Rollstuhl-Taxi Tschierswitz, die Bio-Bäckerei Holon sowie die K& S Seniorenresidenz und der MSGRAFFIXX Concept & Design. Präsentiert wurde die Wheelcharity von der Marke Pedigree, die sowohl Sponsoring, Verpflegung sowie Ausstattung und Auszeichnung der Vierbeiner übernahm, das Unternehmen tappa.de stellte allen Teilnehmern kostenlos hochwertige Schrittzähler zur Verfügung.


Die Tour startete an der K & S Seniorenresidenz, führte am Fleet entlang, vorbei am Torfkanal, durch den Bürgerpark und wieder zurück. Bei schönstem Wetter einen ausgiebigen Spaziergang durch den Bremer Bürgerpark – kein Wunder, dass alle Zwei- und Vierbeiner viel Spaß daran hatten. Insgesamt 78.976 Schritte wurden gezählt, ein Erlös von EUR 2.369,-- für das Bremer Tierheim. Die große Überraschung kam dann bei der Auswertung: Erika Seifert, die erst vor wenigen Wochen ihren 100. Geburtstag feierte, gewann mit dem ENO – Team die erste Wheelcharity. 9.533 Schritte und ein Betrag von EUR 285,99 waren hier zusammen gekommen. Für das Team gab es Einkaufsgutscheine in Höhe von insgesamt EUR 150,-, die das Center Management vom Haven Höövt zur Verfügung gestellt hatte. Das Rollstuhl-Taxi Tschierswitz wird hier die Hin- und Rückfahrt übernehmen. Auch Vincent, der Vierbeiner aus dem Gewinnerteam, bekam natürlich einen Preis: Hundekuchen, Leckerlies, Futter und Spielzeug , gesponsert von der Fressnapf-Filiale in der Vahr. Natürlich ging kein Teilnehmer leer aus: Für alle Rollstuhlfahrer gab es eine Urkunde und Erinnerungsfotos, für die Vierbeiner ein großes Paket Hundekuchen von Pedigree.
Der Bremer Tierschutzverein bedankt sich ganz herzlich bei allen Firmen, die diese Aktion unterstützt haben!
Aktionstag "Kollege Hund" - Tierischer Besuch in über 1000 Firmen
Meldung erstellt: 29. Juni 2009
Großeinsatz für die Mitarbeiter des Bremer Tierschutzvereins: Fast 60 Bremer Firmen mussten gestern besucht, weit über 120 Hunde beschenkt und gestreichelt werden. Der Aktionstag „Kollege Hund“ war wieder ein voller Erfolg.
Natürlich kann Idex die Nähmaschine nicht selbst bedienen, aber ab und zu auf dem Schoß seines Frauchens die Arbeiten begutachten, das funktioniert schon ganz gut. Zwei – bis dreimal die Woche begleitet der kleine Dackelrüde seine Besitzer zur Arbeit ins Service-Center. Kollegen und Kunden haben Idex schon längst ins Herz geschlossen und wenn es doch einmal zu stressig im Geschäft wird, dafür gibt es schließlich ein kuscheliges Körbchen in einer ganz ruhigen Ecke.
So ähnlich geht es auch Sunny. Er verbringt seine „Arbeitstage“ im Natural Day Spa von Melanie Fischer. Täglich von 9.00 bis 16. Uhr sind die beiden im Einsatz. Im Übrigen ist das kleine Wellness-Center ohnehin sehr tierfreundlich, hier ist es selbstverständlich, dass Kunden ihre Hunde mitbringen dürfen. Und wenn es den Vierbeinern zu langweilig wird, gibt es sogar einen großen Garten zum toben und spielen.
Für Mogli und Lotte war der Aktionstag „Kollege Hund“ dagegen ganz aufregend, denn sie sind normalerweise nicht mit im Sender. Aber Radio Energy hatte sich auch dieses Jahr wieder angemeldet und so konnte auch hier ein „tierischer Schnuppertag“ stattfinden.
Zum dritten Mal hatte der Bremer Tierschutzverein bereits zum „Tierischen Schnuppertag für Vierbeiner“ aufgerufen, und so durften jede Menge Vierbeiner die Arbeitsplätze ihrer Herrchen und Frauchen kennenlernen. Kurierdienste, Speditionen, Steuerberater, aber auch Friseure, Kosmetik- und Nagelstudios, Boutiquen, Senioren- und Pflegeheime und viele andere hatten sich auf die tierischen Besucher eingestellt und so gab es für die Vierbeiner auch einiges zu entdecken.
Belohnt wurden die Gäste auf vier Pfoten mit Spielzeug und Leckerlies vom Bremer Tierschutzverein. Für die Firmen gab es eine Urkunde, die sie zum tierfreundlichen Betrieb auszeichnet. Auch bundesweit war die Aktion mit über 1.000 teilnehmenden Betrieben wieder ein voller Erfolg.
Haustiere rechtzeitig in die Urlaubsplanung einbeziehen
Meldung erstellt: 12. Juni 2009
Der Bremer Tierschutzverein e.V. hilft
Zur bevorstehenden Feriensaison sollten verantwortungsbewusste Tierhalter auch ihre Haustiere in ihre Urlaubsplanungen mit einbeziehen. Nützliche Tipps und Informationen rund um das Thema Tier und Urlaub gibt der Bremer Tierschutzverein. Im Rahmen der Aktion „Nimmst Du mein Tier, nehm’ ich Dein Tier®“ hilft der Bremer Tierschutzverein schon seit über 20 Jahren dabei, Tierbesitzer und Tierliebhaber, die sich als „Frauchen und Herrchen auf Zeit“ anbieten, zusammenzuführen.
Wer sein Tier mit auf Reisen nehmen möchte, sollte zuvor einige wichtige Fragen klären. Dabei geht es insbesondere um die Einreiseformalitäten und die vorgeschriebenen Impfungen. Auch eine entsprechende Hunde-Reiseapotheke darf im Gepäck nicht fehlen. Vor Reiseantritt mit Bahn, Auto oder Flugzeug spielt auch das richtige Futter eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden des Tieres. Um den Service der Tierschutzvereine zu ergänzen und die Tierheime bei ihrer Arbeit zu unterstützen, hat der Deutsche Tierschutzbund von Mai bis September ein Urlaubs-Beratungstelefon eingerichtet. Unter der Telefonnummer 0228–6049627 können Tierhalter ihre Fragen zum Thema Urlaub in einem persönlichen Gespräch klären.
Tierbesitzer, die sich dafür entscheiden, dass geliebte Tier nicht mit in den Urlaub zu nehmen, sollten sich rechtzeitig um einen geeigneten Tier-Sitter kümmern. Er sollte den Umgang mit Haustieren gewohnt sein und über entsprechendes Fachwissen verfügen. Hilfe bietet hier der Deutsche Tierschutzbund, der in Zusammenarbeit mit vielen örtlichen Tierschutzvereinen die Aktion „Nimmst Du mein Tier, nehm’ ich Dein Tier®“ organisiert.
„Auch unser Verein bekommt immer wieder zu spüren, dass es sehr viele Menschen gibt, die absolut rücksichts- und verantwortungslos mit ihren Tieren umgehen. Weil sie nicht wissen, wohin Sie während der Urlaubszeit ihr Tier geben sollen, schrecken manche nicht davor zurück, das Tier einfach auszusetzen oder im Tierheim abzugeben. Mit der Aktion ‚Nimmst Du mein Tier, nehm’ ich Dein Tier®’ bieten wir eine ganz konkrete Unterstützung und Hilfe bei der Urlaubsplanung an. Das ist unkomplizierter und zugleich praktischer Tierschutz“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins.
Details zur Aktion und ein kostenloses Informationsposter können beim Bremer Tierschutzverein e.V. unter 0421 – 35 22 14 telefonisch angefordert werden.
Als Schutz für die Tiere rät der Deutsche Tierschutzbund allen Tierfreundinnen und Tier-freunden, ihre Heimtiere beim Tierarzt kennzeichnen und ganz einfach kostenlos über www.registrier-dein-tier.de online beim Deutschen Haustierregister® eintragen zu lassen. Natürlich kann dies auch auf schriftlichem Wege erfolgen. Das 24-Stunden-Service-Telefon des Deutschen Haustierregisters ist unter der Nummer 0228-60496-35 erreichbar.