Bauernhöfe statt Agrarindustrie!
Meldung erstellt: 16. Januar 2012
Zeit zum Umdenken
Bauernhöfe statt Agrarindustrie
Wir haben die Agrarindustrie satt! Bitte unterstützen auch Sie unsere Forderungen.
Aktivoli 2012
Meldung erstellt: 10. Januar 2012
Die nächste Aktivoli Freiwilligenbörse steht vor der Tür.
Am 5. Februar 2012 werden sich 70 gemeinnützige Organisationen im Bremer Rathaus präsentieren.
Gemeinnützige Organisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen erhalten hier Gelegenheit, ihre Freiwilligenprojekte vorzustellen, um auf diesem Wege weitere interessierte Freiwillige zu gewinnen. Die letzten Aktivolis haben gezeigt, dass diese Veranstaltung viele Menschen anzieht – 2011 waren es bereits 2.500 Besucher/innen.
Auch der Bremer Tierschutzverein wird mit einem Stand vor Ort sein. Wenn auch Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie sich ehrenamtlich engagieren und sich für die Tiere einsetzen können, dann freuen wir uns auf Ihren Besuch!
Tierische Tipps für Silvester
Meldung erstellt: 28. Dezember 2011
Happy New Year
Tipps für Silvester
Zum jährlichen Verkaufsstart für Silvester-Böller appelliert der Bremer Tierschutzverein Rücksicht auf Tiere zu nehmen. Silvester kann für Tiere schnell zur Qual werden. Raketen und Knallkörper lösen Angst aus und können zu Verletzungen führen. Der Bremer Tierschutzverein hält Tipps bereit, damit das neue Jahr auch für die Tiere gut beginnt. Die erste Empfehlung: Verzichten Sie aus Tier- und Umweltschutzgründen auf sinnlose Knallerei.
Für viele Menschen beutetet die Knallerei zum Jahreswechsel Spaß, für Tiere dagegen Stress: Denn Hunde und Katzen etwa haben ein wesentlich feineres Gehör als Menschen. Bereits einige Tage vor Silvester können Tierhalter entsprechende Vorkehrungen treffen. So sollten Hunde in bewohnten Gebieten nur noch angeleint ausgeführt werden, denn verfrühte Kracher könnten sie in panischem Schrecken davonlaufen lassen. Am Silvesterabend selbst sollten Türen und Fenster geschlossen sein, gegebenenfalls können auch Rollos heruntergelassen werden, um den Lärm ein wenig zu dämpfen. Idealerweise sollte Hunden, Katzen, Vögeln, Meerschweinchen und anderen Kleintieren ein ruhiger Platz in einem Raum geschaffen werden, der nicht direkt zur Straßenseite liegt. Vogel- und Kleintierkäfige sollten dabei weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein großes Tuch abgedeckt werden.
Beruhigungspillen sollten ausschließlich in Absprache mit dem Tierarzt verabreicht werden und nur dann, wenn bekannt ist, dass das Tier extrem ängstlich auf laute Geräusche reagiert. Meist reicht es schon, wenn eine vertraute Bezugsperson an einem solchen Abend bei den Tieren bleibt und ihnen als „Rudelführer“ durch einen bewusst ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt. Hilfreich kann es sein, gewohnte Spielrituale bei Hund und Katze durchzuführen, die die Haustiere ablenken und die vermeintliche Stresssituation in eine entspannte Atmosphäre wandeln.
Wildtiere in Wald und Flur sind den Krach in der Silvesternacht gar nicht gewohnt. Sie reagieren besonders sensibel auf laute Geräusche. Deshalb appelliert der Bremer Tierschutzverein, keine Feuerwerke am Waldrand, auf Waldlichtungen oder in Parkanlagen zu zünden. Auch bei Pferden und Rindern, die auf Weiden gehalten werden, besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen.
An alle, die nicht auf jegliches Feuerwerk verzichten wollen, appelliert der Verein, auf das Angebot an bunten und leuchtenden Raketen, die keinen Krach machen, zurückzugreifen.
Kein Zirkus mit Wildtieren in Bremen
Meldung erstellt: 13. Dezember 2011
Erfolg für den Tierschutz
Keine Zirkusse mit Wildtieren in Bremen
Eine artgerechte Haltung von Wildtieren ist im Zirkus nicht möglich. Der Bremer Tierschutzverein und der Deutsche Tierschutzbund kämpfen daher schon lange für ein Verbot von Wildtieren in der Manege. Nachdem der Bundesrat Im letzten Monat ein Haltungsverbot für bestimmte Tierarten beschlossen hat, folgt auch Bremen jetzt diesem Beispiel. Heute wurde in der Stadtbürgerschaft beschlossen, ein Gesetz zu erlassen, das den Auftritt von Wildtieren im Zirkus auf öffentlichen Plätzen zukünftig untersagt.
Laut Tierschutzgesetz muss die Unterbringung eines Tieres artgemäß erfolgen. Die Ernährung und Gruppenzusammensetzung müssen arttypisch gestaltet und das artgemäße Verhalten muss möglich sein. Diese Vorgaben sind auch in den Gehegen auf Reisen sicherzustellen.
Zirkusse können diesen Anforderungen aufgrund ihrer Standortwechsel und Tiervorführungen heute zu oft nicht mehr gerecht werden, da die Wildtiere einen großen Teil ihres Lebens in engen Transportwagen oder wenig strukturierten Gehegen verbringen müssen, die nur stark eingeschränkte Beschäftigungs-, Bewegungs- und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Zudem geht die Dressur der Tiere oftmals mit Quälerei einher und kann schmerzhafte Haltungsschäden verursachen.
Verschiedene Städte wie beispielsweise Köln, München, Stuttgart und Potsdam stellen bereits jetzt Zirkussen mit Wildtieren keine öffentlichen Plätze mehr zu Verfügung. Auch die Bundestierärztekammer spricht sich für ein Wildtierverbot im reisenden Zirkus aus. Der Zirkus als Kulturgut kann auch ohne Darbietungen von Wildtieren erhalten bleiben, wie es erfolgreiche Beispiele beweisen.
Der Bundesrat hat sich im November 2011 erneut für ein Haltungsverbot von bestimmten Wildtieren ausgesprochen. Zu diesem Verbot zählen Affen, Elefanten, Großbären, Giraffen, Nashörner und Flusspferde. Großkatzen wie zum Beispiel Tiger werden aber nicht erwähnt, obwohl diese ebenfalls einen ausgeprägten Bewegungsdrang haben. Dieses Verbot sollte auch auf Raubkatzen ausgeweitet werden und in Zukunft auf alle Wildtiere überhaupt.
Die Fraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen hatten daher einen Dringlichkeitsantrag an die Bremische Bürgerschaft gestellt und den Senat aufgefordert, bis zur Einführung eines bundesweiten Haltungsverbotes die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, um Zirkussen in Bremen den Auftritt mit Wildtieren zu verbieten.
„Wir begrüßen diese Entscheidung natürlich sehr“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes, der diesen Antrag unterstützt hatte. Gleichzeitig appellierte er an die Bürgerinnen und Bürger, solange das Gesetz noch nicht in Kraft tritt, Zirkusvorstellungen, die das Leid der Tiere zur Belustigung der Zuschauer in Kauf nehmen, zu boykottieren und nicht zu besuchen. „Wildtiere gehören nicht in den Zirkus“.
Hoffnung für die Straßenhunde in der Ukraine
Meldung erstellt: 12. Dezember 2011
Straßenhunde in der Ukraine: Gespräche im Rathaus von Kiew – Erste konkrete Schritte in der Hauptstadt
Die Bilder von Hundetötungen in der Ukraine in Zusammenhang mit den Vorbereitungen der Fußball-Europameisterschaft im Juni 2012 haben eine Debatte über den tierschutzgerechten Umgang mit Straßentieren entfacht. Die brutale Tötung der Hunde „zur vermeintlichen Verschönerung des Stadtbildes" lehnt der Deutsche Tierschutzbund vehement ab. Nun hat der Bürgermeister von Kiew, Oleksandr Mazturchakschak, den Präsidenten, Thomas Schröder, und den Ehrenpräsidenten, Wolfgang Apel, des Deutschen Tierschutzbundes zu einem Gespräch empfangen, um die Situation in Kiew zu erörtern. Die Delegation suchte auch Plätze auf, an denen die Hunderudel derzeit leben. Zudem wurde auch das Tierschutzzentrum des Deutschen Tierschutzbundes in Odessa besucht, das als Lösungs-Vorbild dient. Begleitet wird der Verband von der Präsidentin des ukrainischen Tierschutzes, Asja Serpinska, und der Sky-Bundesliga-Moderatorin Jessica Kastrop. In einer Pressekonferenz hat der Deutsche Tierschutzbund von den Gesprächen berichtet.
Das Gespräch mit dem Bürgermeister verlief konstruktiv. Die Stadt plant derzeit den Bau eines zentrumsnahen Tierheims, Kastrationsaktionen und eine Aufklärungskampagne für die Bevölkerung, um einen besseren Umgang mit Straßenhunden zu erreichen. In dem Gespräch nannte der Bürgermeister die Zahl von 12.000 in der Hauptstadt lebenden Straßenhunden. Der Deutsche Tierschutzbund sagte aktive Unterstützung bei der Umsetzung tierschutzgerechter Maßnahmen zur Begrenzung der Überpopulation von Straßenhunden in Kiew zu. Vereinbart wurde eine enge Zusammenarbeit. Als Modell gilt das vom Deutschen Tierschutzbund in Odessa errichtete Tierschutzzentrum und die dort durchgeführten Kampagnen. Mit Unterstützung von Sponsoren, um die der Verband werben wird, sollen u. a. auch für privat gehaltene Tiere Kastrationen ermöglicht werden. Das ist wichtig, weil besonders die privat gehaltenen Hunde zur Vermehrung der Straßentiere beitragen. Neben dem Termin im Rathaus suchte die Delegation auch die Plätze in der Stadt auf, an denen sich die frei lebenden Hunde befinden.
Nach dem Gespräch geben die Tierschützer zwar noch keine Entwarnung, aber: „In Kiew kann es gelingen, tierschutzgerechte Konzepte zu verwirklichen, die auch dauerhaft, über die EM 2012 hinaus wirken. Wir freuen uns, dass sich die Stadt zu einer engen Zusammenarbeit mit uns entschlossen hat. Leider gibt es an anderen Orten der Ukraine nach wie vor abscheuliche Hundetötungen. Mit Odessa und dann der Hauptstadt Kiew als Signalwirkung hoffen wir, auch dort die Verantwortlichen zu überzeugen, den tierschutzgerechten Weg einzuschlagen. Die Tötungstrupps haben keine politische Rückendeckung mehr“, erklärten Wolfgang Apel und Thomas Schröder nach den Gesprächen im Rathaus.
Die Präsidentin des ukrainischen Tierschutzes, Asja Serpinska, zeigte sich ebenso erfreut und hatte den deutschen Tierschützern zudem von den grausamen Hundetötungen besonders im Osten der Ukraine berichtet. „Kiew jetzt und schnell, die anderen Regionen werden wir ebenso zeitnah besuchen“, betonte Apel.
Der Deutsche Tierschutzbund ist seit 2001 in Odessa (Ukraine) aktiv, wo es in enger Zusammenarbeit mit der Stadt gelungen ist, ein international anerkanntes Tierschutz- und Kastrationszentrum, welches in der Ukraine Vorbildcharakter hat, aufzubauen. In Odessa sind die Tötungen beendet, die einzig tierschutzgerechte und nachhaltig wirkende Methode der tiergerechten Populationskontrolle umgesetzt. „Fangen, Kastrieren, Freilassen - das ist der Weg, um die Zahl und das Elend von Straßenhunden und auch -katzen zu verringern.
„Bei allem Engagement, wir benötigen Geld, um das Projekt auch in Kiew umzusetzen, und später an anderen Orten. Jetzt brauchen wir die Unterstützung der EM-Sponsoren. Es muss in deren Interesse sein, dass ihre Marken nicht mit dem Blut von Tieren belastet wird. Tierschutz muss jeden bewegen", fügt Apel hinzu.
„Es soll ein fröhliches Fußballfest werden. Ich unterstütze daher die Bemühungen des Deutschen Tierschutzbundes, tierschutzgerechte und dauerhaft wirkende Lösungen zu finden“, erklärt die Sky-Bundesligamoderatorin Jessica Kastrop.
Tierwaisen suchen ein Zuhause - Weihnachtsbescherung für die Tiere und Besuchertag im Dorf der Tiere
Meldung erstellt: 06. Dezember 2011
Weihnachtsbescherung für die Tiere und Besucher-Sonntag
im Dorf der Tiere am 11. Dezember von 14 bis 17 Uhr
Ein kuscheliges Plätzchen bei liebevollen Besitzern, täglich ein paar Spielstunden und jede Menge Streicheleinheiten – das ist der größte Wunsch der vielen Schützlinge, die im Bremer Tierheim sehnsüchtig auf ein neues Zuhause hoffen. Viele von ihnen warten schon Monate auf ein neues Heim, doch oftmals werden sie einfach übersehen, oder die Menschen wollen sie nicht haben, weil sie schon älter oder krank sind. Oftmals sind sie sogar aus diesen Gründen abgegeben worden, konnten oder wollten sich nicht mehr um sie kümmern. Und so sieht der Besucher immer wieder viele traurige Augen, wenn er durch das Bremer Tierheim geht. Sie alle hoffen auf ihre zweite Chance, denn gerade für die Tierheimwaisen ist es so wichtig, nun endlich liebevolle Tierfreunde zu finden, bei denen sie jetzt endgültig bleiben können.
Über 450 Katzen, fast 70 Hunde und weit über 100 Kleintiere werden zur Zeit im Bremer Tierheim täglich versorgt. Und obwohl sich die Pfleger und die Ehrenamtlichen rührend um sie kümmern, ist es eben doch kein richtiges Zuhause. Das Bremer Tierheim wird daher am kommenden Sonntag, den 11.12.2011 von 14 bis 17 Uhr zum letzten Besucher-Sonntag in diesem Jahr seine Pforten öffnen und somit auch Familien die Gelegenheit geben, sich gemeinsam nach einem Schützling umzusehen, sofern man gern ein Tier adoptieren möchte.
„Natürlich sind Tiere kein Weihnachtsgeschenk“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins, aber wer sich wirklich ernsthaft mit dem Gedanken trägt, ein Tier aufzunehmen, den bitten wir ganz herzlich, sich doch erst einmal im Dorf der Tiere umzusehen. „Wir hoffen wirklich, dass wir noch einige Tiere in ein neues Zuhause vermitteln können, da wir wieder einmal an die Grenzen unserer Kapazitäten gelangt sind. Wir haben diesen Tag ganz bewusst gewählt, da Katzen und Kleintiere im Regelfall sofort mitgenommen werden können und auch Hunde, sofern alle Voraussetzungen gegeben sind, schon wenige Tage später in ihr neues Zuhause einziehen können. Außerdem kann man etwas Gutes tun, den praktischen Tierschutz mit dem Wunsch nach einem neuen Familienmitglied „Tier“ verbinden.
Gleichzeitig findet die traditionelle Weihnachtsbescherung für die Tiere statt. Da viele der Schützlinge die Festtage im Bremer Tierheim verbringen werden, freuen sie sich riesig über neues Spielzeug, Leckerlies, Körbchen und Kissen, Halsbänder und Leinen sowie Kratz- und Kletterbäume. Auch Futterspenden sind natürlich immer willkommen.
„Auf dem Rücken der Pferde… „ heißt es zudem den ganzen nachmittag, denn Kinder haben zudem die Möglichkeit, auf den beiden Haflingern Nicky und Norbert eine Runde zu reiten. Auch für das leibliche Wohl ist natürlich mit Kaffee und Kuchen, Glühwein und kalten Getränken gesorgt.
Charity Kalender 2012
Meldung erstellt: 03. Dezember 2011
Tierwaisen zeigen die schönsten Denkmale aus der City Bremen
Helfen, wissen, freuen - nach diesem Prinzip wurde im Jahr 2010 der Bremer Charity Kalender ins Leben gerufen. In der Erstausgabe für das Jahr 2011 präsentierten die Bremer Stadtmusikanten, gemeinsam mit den Tierwaisen aus dem Bremer Tierheim, die bekanntesten und schönsten Plätze in Bremen. Damit machten die Tiere nicht nur auf sich, sondern auch auf die Wahrzeichen der Hansestadt aufmerksam.
Im Jahr 2012 präsentieren die Tierheimtiere die nächsten Highlights aus unserer Stadt, denn jetzt zeigen sie die schönsten und bekanntesten Denkmale, Statuen und Skulpturen aus dem Zentrum Bremens. Ob "Die Schweine" in der Sögestraße, "Otto von Bismarck", "Der Lichtbringer" in der Böttcherstraße oder "Unser Planet" am Domshof u.v.m. - jedes Denkmal wird von einem Hund, einer Katze oder einem Kleintier aus dem Bremer Tierheim begleitet, die darauf hoffen, schon bald ein schönes neues Zuhause zu finden.
Der exklusive Kalender erscheint wieder als Sonder-Edition in einer limitierten Auflage und wird über den Förderverein des Bremer Tierschutzvereins vertrieben. Hochwertig gestaltet im DIN A 3-Format wird er auch im Jahr 2012 ein ganz besonderer Begleiter, nicht nur für Tierfreunde, sein.
Der Verkaufspreis beträgt 12 €. Durch die Unterstützung der Stadt Bremen und Sponsoren kann der Erlös direkt dem Tierheim zugute kommen. Mit dem Erwerb des Charity Kalender 2012 kann man somit nicht nur einen Beitrag zur Unterstützung der Tiere leisten - der Jahreskalender bietet auch Wissenswertes über unsere Stadt. Wann wurde der Roland gebaut und welche Botschaft steckt dahinter? Und wer ist für die Schweine in der Sögestraße und der Errichtung der Bremer Stadtmusikanten verantwortlich? Insgesamt werden im Kalender 13 Denkmale vorgestellt, die auf der letzten Seite beschrieben werden.
Der Charity Kalender 2012 ist ein Muss für Tierfreunde und Bremen-Fans und eignet sich natürlich auch ideal als Geschenk.
Der Charity Kalender 2012 ist erhältlich beim Bremer Tierschutzverein und im Bremer Tierheim Hemmstr. 491, 28357 Bremen, im Tierschutz-Shop in der Münchener Str. 117, 28215 Bremen und in den Fressnapf-Filialen in der Vahr und in Tenever.
Bitte
senden Sie uns eine eMail, falls Sie noch weitere Fragen haben!
Erfolg für den Tierschutz- Affenversuche erneut nicht genehmigt
Meldung erstellt: 17. November 2011
Der Bremer Tierschutzverein und der Deutsche Tierschutzbund begrüßen die Entscheidung von Senatorin Jürgens-Pieper, die Affenversuche an der Bremer Universität erneut nicht zu genehmigen. Tierschützer sehen sich in ihrem Kampf gestärkt, bei der ethischen Abwägung der Genehmigung von Tierversuchen dem Tierleid mehr Geltung zu verschaffen. Zusätzliche Bestätigung erfahren die Tierschützer durch das Gutachten des anerkannten Wissenschaftlers John Gluck, der ebenso darlegt, dass die Versuche mit erheblichem Leid für die Affen verbunden sind.
„Das Leiden der Tiere darf bei der Genehmigung von Versuchen nicht bagatellisiert und ausgeblendet werden,“ meint Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Wir belegen seit Jahren auf der Basis wissenschaftlicher Belastungskataloge, dass Kreiters Versuche für die Affen mit erheblichen Leiden verbunden sind, was er immer bestreitet. Unsere Auffassung wurde nun durch das Gutachten des weltbekannten Primatenfachmannes und Wissenschaftsethikers John Gluck bestätigt. Wir raten der Universität Bremen jetzt dringend, sich von diesen Tierversuchen zu verabschieden und stattdessen innovative, tierversuchsfreie Forschung voranzutreiben.“
Die Auffassung eines anderen Gutachters, der Kreiters Forschung angeblich „Weltgeltung“ bescheinigt, kommentiert Wolfgang Apel skeptisch. „Die Tatsache, dass die Forschung Kreiters in den vergangenen 15 Jahren keine Therapieansätze für den Menschen erbracht hat, muss jede Spekulation relativieren, sie könnte in Zukunft Nutzen bringen. Schwere Leiden von Versuchstieren können nicht mit vagen Zukunftshoffnungen und unterschiedlichsten Versprechungen gerechtfertigt werden.“
Die senatorische Behörde in Bremen hatte die Fortsetzung der Affenversuche aus ethischen Gründen und unter Bezug auf das in der Verfassung festgeschriebene Staatsziel Tierschutz bereits im Jahr 2008 abgelehnt. Kreiter hatte gegen die Verweigerung geklagt und teilweise Recht bekommen. Die Stadt Bremen legte dagegen Berufung ein. Eine endgültige gerichtliche Entscheidung steht noch aus.
Deutscher Tierschutzbund: Wolfgang Apel zum Ehrenpräsidenten ernannt, Thomas Schröder zum neuen Präsidenten gewählt
Meldung erstellt: 04. Oktober 2011
Mitgliederversammlung des Deutschen Tierschutzbundes:
Neues Tierschutzgesetz, mehr Hilfe für praktischen Tierschutz
Thomas Schröder zum neuen Präsidenten gewählt –
Wolfgang Apel zum Ehrenpräsidenten ernannt
Die Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes haben ein neues Tierschutzgesetz und mehr Hilfe für den praktischen Tierschutz gefordert. Zudem standen die Neuwahlen der Gremien auf der Tagesordnung. Der bisherige Präsident, Wolfgang Apel, erklärte, dass er nach über 30 Jahren aktiver Arbeit in führenden Positionen, davon über 18 Jahre als Präsident, das Amt abgeben und den Generationenwechsel einleiten wolle. Die aus der gesamten Bundesrepublik angereisten Delegierten der über 700 Mitgliedsvereine wählten Thomas Schröder, der bisher als Bundesgeschäftsführer des Verbandes aktiv war, zum neuen Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes. Wolfgang Apel wurde einhellig zum Ehrenpräsidenten ernannt. Als Vizepräsidentinnen wurden Dr. Brigitte Rusche und Renate Seidel wiedergewählt. Schatzmeister wurde erneut Jürgen Plinz. Der Adolf-Hempel-Jugendtierschutzpreis ging an die Grundschule am Falkplatz aus Berlin für das Projekt „Tierschutzkasper\\\". Die zweiten Plätze belegen jeweils die Grundschule Leutenberg in Thüringen sowie das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium in Wuppertal. Mit einem Sonderpreis wird die Tierschutzjugendgruppe Erding geehrt. Für ihre Verdienste um den Tierschutz wurden Samuel Dombrowski, Dr. Wolfgang Goldhorn, Dr. Herbert Wohn, Dr. Horst Spielmann geehrt.
Mit dem Wechsel an der Spitze des Deutschen Tierschutzbundes hat Wolfgang Apel (60) den Generationenwechsel eingeleitet. Die Vizepräsidentin Dr. Brigitte Rusche ehrte Wolfgang Apel in einer Laudatio. „In den Jahren seiner Präsidentschaft ist es ihm gelungen, den Deutschen Tierschutzbund als schlagkräftigen Dachverband aufzustellen. Aber noch wichtiger ist es, dass der Einfluss unseres Verbandes in Gesellschaft und Politik erheblich gestiegen ist. Heute ist es selbstverständlich, dass der Tierschutz unabdingbar zu einer sozialen Gesellschaft gehört. Wir sind froh, dass Wolfgang Apel auch als Ehrenpräsident weiter für uns aktiv bleibt. Tierschutz mit Herz und Verstand ist und wird unser Leitmotto bleiben.\\\" Zu den größten Erfolgen seiner Amtszeit zählte Rusche neben dem Staatsziel Tierschutz u. a. das durch den Deutschen Tierschutzbund erkämpfte Ende der Subventionen für Schlachttiertransporte in EU-Drittländer und den entschlossenen Kampf gegen Tierversuche. In seiner Amtszeit sei es zudem gelungen, einen europäischen Dachverband, die Eurogroup for Animals, aufzubauen und den Deutschen Tierschutzbund in vielen Gremien zu installieren. Die Ernennung zum Ehrenpräsidenten wurde von den Delegierten einhellig unterstützt.
„Nach den 18 Jahren als Präsident muss ich feststellen, wir haben viel erreicht, auch wenn noch viel zu tun bleibt. Besonders stolz bin ich auf unsere Einrichtungen, wie die Akademie für Tierschutz, das Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld mit der Artenschutzstation Sylt, das Tierschutzzentrum in Odessa oder auch das Deutsche Haustierregister, an deren Fortentwicklung ich mitwirken konnte. In den Einrichtungen und mit unseren Projekten wird unsere Arbeit für die Tiere für jeden nachvollziehbar gemacht. Ich bin froh, dass ein Generationenwechsel gelungen ist\\\", erklärte Wolfgang Apel nach seiner Ernennung zum Ehrenpräsidenten.
Der neue Präsident Thomas Schröder (46), der durch Präsidium und den Länderrat der Mitgliederversammlung vorgeschlagen wurde, will an diese Erfolge anknüpfen. „Wir wollen gemeinsam alles dafür tun, dass die, die Tierschutz rückwärts denken, damit politisch nicht mehr vorwärtskommen\\\", erklärte Schröder nach seiner Wahl.
Der Hansestadt wird Wolfgang Apel als Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins erhalten bleiben und sich hier weiterhin aktiv für die Belange des Tierschutzes einsetzen. So war er auch heute wieder persönlich vor Ort, um in der Innenstadt zum Welttierschutztag über die Forderung des Deutschen Tierschutzbundes nach einem neuen Tierschutzgesetz zu informieren
Für ein neues Tierschutzgesetz
Meldung erstellt: 30. September 2011
„Für ein neues Tierschutzgesetz“ -
Leitmotto zum Welttierschutztag 2011
Der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen über 700 Mitgliedsvereine rufen das Leitmotto „Für ein neues Tierschutzgesetz" für den Welttierschutztag am 4. Oktober aus. Der Bremer Tierschutzverein wird dazu mit einem Informationsstand über die Hintergründe informieren.
Der Tierschutz steht seit 2002 als Staatsziel im Grundgesetz. Trotzdem hat sich an der realen Situation der Tiere wenig geändert. Die vorhandene Gesetzgebung muss daher dringend angepasst werden. Der Welttierschutztag findet zum Todestag des Heiligen Franziskus von Assisi, dem Schutzpatron der Tiere, statt.
„Anders als es das Staatsziel erfordert, ist das Tierschutzgesetz in Wahrheit noch immer ein Tier-Nutz-Gesetz. Das kann nur eine Konsequenz haben: Wir brauchen ein neues Gesetz, wie es von der Bevölkerung unterstützt wird und dass die Tiere auch wirklich schützt“, fordert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Tiere werden in der Landwirtschaft für die Intensivhaltungsysteme „zurechtgestutzt": Hühnern werden die Schnäbel abgeschnitten, Ferkel ohne Betäubung kastriert, Rinder unter Schmerzen enthornt. Alles tierschutzwidrige Handlungen, durch das derzeitige Tierschutzgesetz gedeckt. Auch deshalb fordert der Verband das Tierschutz-Klagerecht für anerkannte, seriöse Tierschutzorganisationen. Dieses Instrument ermöglicht einen besseren Vollzug des Tierschutzgesetzes.
Über 2,8 Millionen Tiere werden in Tierversuchen „verbraucht“, ohne dass es zwingende Vorschriften gibt, nach Alternativen ohne Tierversuche zu forschen. Den Heimtierschutz hat der Gesetzgeber bislang kaum konkretisiert: Der qualvolle Heißbrand von Pferden ist in Deutschland noch immer zulässig. Immer noch können private Hinterhofzüchter Hündinnen als Gebärmaschinen missbrauchen. Lösungskonzepte, um der Problematik der Sammelwut, dem sogenannten Animal Hoarding, zu begegnen, fehlen bis heute. Eine verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen fehlt, u.a. dem Aussetzen von Tieren vorzubeugen und entlaufene Tiere besser wiederfinden zu können. Exotische Tiere werden in Wohnzimmern und Vorgärten gehalten und leiden unter nicht artgerechter Haltung, Wildtiere leiden in der Zirkusmanege.
„Das sind nur einige Beispiele für den akuten Handlungsbedarf. Tiere müssen ein Leben führen können, das ihren Bedürfnissen und ihrem Verhalten entspricht, ohne dass man ihnen Leiden und Schmerzen zufügt. Das derzeitige Tierschutzgesetz aber ist grausam und einer ethisch verantwortlichen Gesellschaft unwürdig“, so Apel.
Der Bremer Tierschutzverein wird am 4. Oktober 2011 von 10 bis 18 Uhr mit einem Informationsstand auf dem Hanseatenhof in der Bremer Innenstadt vertreten sein, um über die Hintergründe der Kampagne zu informieren.
Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes wird persönlich zum Presse- und Fototermin vor Ort sein und für Fragen zur Verfügung stehen.
Dramatische Zustände im Dorf der Tiere
Meldung erstellt: 20. September 2011
Das Bremer Tierheim lädt am Sonntag, den 25.09.2011 von 14 bis 17 Uhr erneut zum „Besucher-Sonntag“ ein
Wie bereits seit Wochen befürchtet, ist jetzt das gesamte Ausmaß des Frühjahrs und der Urlaubszeit zu erkennen: Ausgesetzte Hunde, Katzen und Kleintiere, die zur Ferienzeit „entsorgt“ wurden, jede Menge Nachwuchs bei den Stubentigern sowie zahlreiche Kleintiere, die einfach ihrem Schicksal überlassen wurden, warten im Bremer Tierheim auf ein neues Zuhause.
Das Bremer Tierheim ist damit wieder einmal an die Grenzen seiner Kapazitäten gelangt. Besonders schwer ist es jetzt natürlich für die älteren Tiere, die schon lange darauf warten, dass liebevolle Tierfreunde ihnen ein gutes Zuhause und einen schönen Lebensabend bieten. So hoffen zahlreiche „Senioren“ darauf, dass sie jetzt doch ihren Platz an der Sonne finden. Doch nicht nur die älteren Hunde, Katzen und Kleintiere , auch der Nachwuchs möchte gern in ein neues Zuhause einziehen. Viele Katzenbabys sind im Tierheim aufgezogen worden und sind jetzt alt genug, um vermittelt zu werden.
Über 60 Hunde, weit über 450 Katzen sowie ca. 100 Kleintiere werden zur Zeit im Dorf der Tiere täglich versorgt. Besonders bei den Stubentigern leben viele noch in den Kranken- und Reha-Stationen. Aber 50 kleine und große Hunde, 148 Katzen sowie zahlreiche Kleintiere sind zur Vermittlung frei gegeben.
Der Bremer Tierschutzverein und das Bremer Tierheim laden daher am kommenden Sonntag von 14 bis 17 Uhr wieder zu einem Besuchertag ein. „Wir bitten wirklich alle Tierfreunde, die sich mit dem Gedanken tragen, ein Tier zu adoptieren, sich erst einmal im Bremer Tierheim umzusehen, und uns zu unterstützen“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „ Der Besuchertag ist gerade für Familien eine gute Gelegenheit, sich gemeinsam einen Schützling auszusuchen.“
Linda Tellington Jones live im Bremer Tierheim
Meldung erstellt: 05. September 2011
Es ist eine Sprache, die keine Worte braucht: Die Tellington TTouch Methode von Linda Tellington Jones ist weltweit anerkannt und wird seit mehr als dreißig Jahren
bei der Behandlung von Menschen und Tieren angewandt. Am 9. September wird Linda Tellington- Jones mit einer Live Präsentation im Bremer Tierheim zu Gast sein.
Außerordentlich sanfte und gezielte kreisende und streichende Berührungen, kombiniert mit neuen Bewe-gungsabläufen, führen den Körper in erstaunlich kurzer Zeit in Balance und Ausgeglichenheit.
Die Methode kann angewandt werden zur Linderung von Schmerzen, bei Verspannungen, Müdigkeit und Nervosität, zur Steigerung von Wohlgefühl und Selbstsicherheit sowie zur Konzentrationssteigerung und Stressreduktion.
Dr. h.c. Linda Tellington-Jones und Dipl.Biologin Karin Petra Freiling präsentieren die Tellington TTouch-Methode für Mensch und Tier im Veranstaltungsraum des Bremer Tierheims. Karin Petra Freiling ist eine der weltweit neun Instruktorinnen für die Tellington TTouch - Methode. Sie leitet das Zentrum für gesundes Leben und motiviertes Lernen für Mensch und Tier in Klosterseelte bei Bremen.
Einlass ist um 18.00 Uhr. Dauer der Veranstaltung ca. 2 Stunden. Dr. h.c. Linda Tellington- Jones wird ab ca. 18.30 Uhr anwesend sein. Gerne signiert sie den Gästen Bücher, Videos und Autogrammkarten (auch vor Ort erhältlich).
Karten für die Veranstaltung sind in der Geschäftsstelle des Bremer Tierschutzvereins er-hältlich.
Der Eintritt von EUR 22,- (Abendkasse EUR 25,-) beinhaltet zudem einen Gutschein über EUR 10,-, anrechenbar auf eine Tellington TTouch Einzelstunde bei Karin Petra Freiling oder auf jedes von ihr angebotene TTouch Seminar.
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, werden die Eintrittskarten nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Der Bremer Tierschutzverein bittet zudem darum, dass zur Veranstaltung keine Tiere mitgebracht werden.
Dringend: Zwei Seniorenkatzen suchen ein Zuhause
Meldung erstellt: 25. August 2011
Zwei 16-jährige Katzen suchen ein neues Heim
Aus gesundheitlichen Gründen der Besitzerin sind zwei betagte Katzen, Männchen und Weibchen, auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Die beiden sind es nicht gewohnt, draußen herum zu laufen und benötigen eine gemütliche Unterkunft bei verständnisvollen und tierlieben Menschen.
Wer hat ein großes Herz und kann den beiden Stubentigern, eine norwegische Waldkatze und ein Persermischling, einen schönen Lebensabend in einem einfühlsamen Zuhause bieten?
Bei Interesse melden Sie sich bitte im Tierheim Bremen
Keine schöne Ferienzeit für Vierbeiner
Meldung erstellt: 20. August 2011
Keine schöne Ferienzeit für Vierbeiner
Das waren keine schönen Ferien in der Hansestadt. Während viele Urlauber sich mit Dauerregen statt sonnigen Tagen begnügen mussten, endete für viele Tiere die Ferienzeit in einem Desaster. Sie wurden – leider wie in jedem Jahr – einfach ausgesetzt.
16 Kaninchen, 18 Katzen, 4 Hunde und 1 Hamster -- das ist die traurige Bilanz, die der Bremer Tierschutzverein und das Bremer Tierheim nach den Ferienwochen ziehen müssen. Damit ist das Dorf der Tiere wieder einmal an die Grenzen seiner Kapazität gelangt.
„Zur Urlaubszeit herrscht jedes Jahr Hochbetrieb“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Es ist für uns schon sehr traurig, mit anzusehen, dass es immer noch viel zu viele Menschen gibt, die sich vor der Anschaffung eines Tieres keine Gedanken darüber machen, dass man hiermit auch Verantwortung gegenüber einem Mitgeschöpf übernimmt. Zur Urlaubszeit werden die Tiere dann einfach abgegeben, schlimmstenfalls sogar ausgesetzt“.
Die ausgesetzten Tiere werden jetzt erst einmal im Bremer Tierheim aufgepäppelt und dann zur Vermittlung frei gegeben. „Wir appellieren natürlich nochmals an alle Tierfreunde, die sich mit dem Gedanken tragen, ein Tier aufzunehmen, sich erst einmal im Tierheim nach einem Schützling umzusehen“, so Apel.
Im Bremer Tierheim warten zur Zeit 57 Hunde,446 Katzen und 97 Kleintiere auf ein neues Zuhause.
Brandzeichen bei Pferden
Meldung erstellt: 03. August 2011
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PDF Brandzeichen bei Pferden
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PDF Artikel Weser-Kurier
Zahlreiche Besucher beim Tag der offenen Tür
Meldung erstellt: 04. Juli 2011
Dass sich echte Tierfreunde nicht vom schlechten Wetter abhalten lassen,bewies gestern der Tag der offenen Tür im Bremer Tierheim. Trotz Regen und Wind kamen wieder zahlreiche Besucher, um das Tierheim zu besuchen.
Und den Besuchern wurde jede Menge geboten: So gab es neben vielen Infoständen Kinderspielen rund ums Tier auch einiges zu sehen. Die ehrenamtlichen Gassigeher stellten die Tierheim-Schützlinge vor und zeigten, was die Vierbeiner in der Tierheim-Hundeschule schon so alles gelernt haben.
Starken Einsatz gab es dann bei den Helfern auf vier Pfoten. Die Rettungsstaffel des ASB Zug Bremen war mit ihren Hunden vor Ort und präsentierte einen Auszug aus dem Training sowie Szenen aus aktiven Einsätzen.
Große Resonanz fand auch in diesem Jahr wieder die Aktion „Chip, chip hurra“, bei der Hunde- und Katzenbesitzer ihr Tier chippen und sofort im Deutschen Haustierregister registrieren lassen konnten.
Tierischer Besuch in Bremer Unternehmen
Meldung erstellt: 30. Juni 2011
Tierischer Schnuppertag:
„Kollege Hund“ zu Besuch in Bremer Unternehmen
Weit über 100 Hunde waren allein in Bremer Unternehmen zu Besuch,um die Arbeitsplätze ihrer Frauchen und Herrchen kennen zu lernen.
So begrüßte Innensenator Ulrich Mäurer gleich drei Vierbeiner in seinem Ressort. Für die Hunde und ihre Besitzer ein echtes Highlight, und Charly,Lennox und Fino waren zwar aufgeregt, benahmen sich aber absolut vorbildlich.
Jede Menge Trubel gab es auch beim Tiernahrungshersteller Vitakraft. Hier waren es gleich 15 Besucher auf vier Pfoten, die nicht nur Büroluft schnuppern durften, sondern auch gleichzeitig auf dem großzügigen Gelände bei einer Spielstunde ihre Artgenossen kennen lernen konnten.
Für Kojak von der Firma aquamed war der Tag ebenfalls spannend. Der hübsche Dalmatiner ist zwar schon ein echter Bürohund, denn er darf täglich mit zur Arbeit, doch heute gab es noch jede Menge Leckerlies und Spielzeug vom Bremer Tierschutzverein.
Ähnlich ging es Nelly, die ihr Herrchen ebenfalls jeden Tag ins Büro begleitet. Der \\\"Aktionstag „Kollege Hund“ ist für sie immer etwas Besonderes, denn dann sind alle
ihre vierbeinigen Freunde zu Besuch.
Auch für den Bremer Tierschutzverein, der die Aktion vor vier Jahren ins Leben gerufen hat,war der tierische Schnuppertag wieder ein voller Erfolg, und so zeigten sich auch in diesem Jahr wieder einige Unternehmer aufgeschlossen, die Kollegen auf vier Pfoten zukünftig öfter am Arbeitsleben teilhaben zu lassen.
Tag der offenen Tür am 3. Juli 2011 von 11 bis 17 Uhr
Meldung erstellt: 27. Juni 2011
Menschen brauchen Tiere – Tiere brauchen Menschen
Bald beginnt die Ferienzeit, das Tierheim ist schon heute überfüllt. Eine Gelegenheit für Tierfreunde, die sich mit der Anschaffung eines Tieres befassen, doch einmal mit der ganzen Familie das Tierheim zu besuchen. Und sich dort schon einmal nach einem neuen „Familienmitglied“ umzusehen.
Ein buntes Programm rund ums Tier mit vielen Aktionen erwartet die Besucher am kommenden Sonntag wieder beim „Tag der offenen Tür“ im Bremer Tierheim ab elf Uhr vormittags. Zu den besonderen Aktionen gehören dabei folgende Programmpunkte:
Von 12 bis 13 Uhr startet auch in diesem Jahr die Sonderaktion „Chip Chip Hurra“. In dieser Zeit haben Tierbesitzer die Möglichkeit, ihren Hund oder ihre Katze zum Sonderpreis von EUR 10,- chippen und sofort im kostenlosen Deutschen Haustierregister registrieren zu lassen.
Ab 13.30 Uhr stellen die ehrenamtlichen Gassigeher dann wieder ihre Schützlinge vor und zeigen, was diese in der Tierheim-Hundeschule alles gelernt haben. Einige der Hunde warten schon lange sehnsüchtig auf ein neues Zuhause, daher hoffen die Mitarbeiter natürlich, dass diese Tierwaisen
nun endlich liebevolle Besitzer finden.
Um 15.30 Uhr ist dann die Rettungshundestaffel des ASB Zug Bremen zu Gast und präsentiert den Besuchern, was ihre Helfer auf vier Pfoten so alles im Einsatz leisten.
Auch die Feuerwehr Bremen ist wieder dabei und demonstriert den Besuchern ab 14 Uhr, wie der
Einsatzwagen funktioniert . Zudem gibt es einen tollen Ausblick über das „Dorf der Tiere“.
Von 12 bis 13 und von 14.30 bis 15.30 Uhr ist das „Tierische Klassenzimmer“ geöffnet. Auf die kleinen Besucher warten hier zudem attraktive Spiele.
Den ganzen Tag über stehen Spiel und Spaß für die Besucher, ein tolles Kinderprogramm mit vielen Aktionen rund ums Tier, Kutschfahrten mit Nicky und Norbert, Musik und vieles mehr auf dem Programm. An den Infoständen stehen die Teams des Bremer Tierschutzvereins zudem für alle Fragen rund ums Tier zur Verfügung und bei einer Tombola gibt es wieder attraktive Preise zu gewinnen.
Jede Menge Tipps gibt es zudem zum Thema „Tier auf Reisen“. Das Team der Fressnapf-Filiale in der Vahr stellt hier an einem Sonderstand Transportmöglichkeiten vor und informiert u.a. über Sicherheit im Auto.
Auch für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt, so werden neben Kaffee und Kuchen verschiedene vegetarische Gerichte angeboten.
Warnung vor dubiosen Geldsammlern
Meldung erstellt: 24. Juni 2011
„Zement“ für geplanten Umbau des Bremer Tierheims
Warnung vor dubiosen Geldsammlern
In den letzten Tagen sind vermehrt Anrufe beim Bremer Tierschutzverein eingegangen, dass angebliche Mitarbeiter des Bremer Tierheims an den Haustüren klingeln und um Geldspenden für „Zement“ und ähnliches für den geplanten Umbau im Bremer Tierheim bitten.
Der Bremer Tierschutzverein weist ausdrücklich darauf hin, dass dies keine eigene Aktion ist, da grundsätzlich keine Haustürsammlungen durchgeführt werden!
Zudem bittet der Bremer Tierschutzverein um
Informationen, falls diese dubiosen Geldsammler weiterhin aktiv sind.
Info bitte an: Bremer Tierschutzverein e.V.
Tel: 0421 – 352214
oder Bremer Tierheim Tel: 0421 - 351133
Kollege Hund: Besucher auf vier Pfoten auch im Senat willkommen
Meldung erstellt: 24. Juni 2011
Am kommenden Donnerstag werden zahlreiche Vierbeiner nicht nur in Bremer Unter-nehmen, Agenturen, Kosmetikstudios und Friseursalons die Arbeitsplätze ihrer Frauchen und Herrchen erkunden, auch bei Bremer Politikern sind die Partner mit der kalten Schnauze willkommen.
So dürfen beim Senator für Inneres und Sport die Mitarbeiter ihre Hunde am Donnerstag mitbringen, damit diese nicht nur einen ganzen Tag bei ihren Besitzern sein können, sondern auch etwas „tierische“ Abwechslung in den politischen Büro-Alltag bringen.
Beim Senator für Kultur ist eigentlich jeden Tag „Kollege Hund“ angesagt, denn der hübsche Sancho begleitet sein Frauchen, Staatsrätin Carmen Emigholz, täglich zur Arbeit. So ist es auch kein Wunder, dass Sancho schon Erfahrung mit dem politischen Alltag gemacht hat, denn als gut erzogener Hund darf er sogar öfter an Beirats-Sitzungen teilnehmen und hat auch schon die eine oder andere Audienz bei Bürgermeister Jens Böhrnsen gehabt.
„Wir freuen uns natürlich sehr, dass auch die Bremer Politik unsere Aktion unter-stützt,“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Das zeigt, dass Hunde am Arbeitsplatz immer mehr Akzeptanz finden“.
Der Aktionstag „Kollege Hund“ findet in diesem Jahr bereits das vierte Mal bundesweit statt.
Die teilnehmenden Unternehmen erhalten eine Urkunde vom Bremer Tierschutzverein und vom Deutschen Tierschutzbund, die sie als tierfreundlicher Betrieb auszeichnet. Für die Vierbeiner gibt es wieder Leckerlies und Spielzeug von den Unternehmen Pedigree und der Fressnapf-Filiale in Bremen-Vahr und Tenever.
Firmen, die teilnehmen möchten, können sich noch bis zum 29. Juni 2011 in der Geschäftsstelle des Bremer Tierschutzvereins unter Tel: 0421 – 352214 oder im Internet unter www.bremer-tierschutzverein.de anmelden.
Aktionstag Kollege Hund am 30. Juni 2011
Meldung erstellt: 14. Juni 2011
Der „tierische Schuppertag“ am 30. Juni 2011
Am 30. Juni 2011 ist es wieder soweit: Dann werden jede Menge Vierbeiner die Arbeitsplätze ihrer Herrchen und Frauchen erkunden. Dieser bundesweite Aktionstag startete vor vier Jahren in Bremen als Pilotprojekt und ist inzwischen so erfolgreich, dass über 1.000 Firmen bundesweit teilnehmen.
In Bremen laufen die Vorbereitungen und die Anmeldungen bereits auf Hochtouren, denn wenn die Kollegen auf vier Pfoten die Büros und Betriebe erobern, ist fast immer gute Laune angesagt.
Das haben Studien übrigens längst bewiesen: Ein Hund wirkt sich positiv auf das Betriebsklima aus und fördert die Kommunikation unter den Kollegen. Auch stressgeplagte Unternehmer und Mitarbeiter haben die Vorteile der Kollegen mit der kalten Schnauze erkannt: Schon das Streicheln eines Hundes kann den Blutdruck senken.
Der „tierische Schnuppertag“ soll zudem dazu beitragen, dass Mitarbeiter, die sonst keinen Kontakt zu Vierbeinern haben, Berührungsängste abbauen können. Gleichzeitig hofft der Bremer Tierschutzverein auf eine größere Akzeptanz der Vierbeiner in den Unternehmen. Dies würde auch die Vermittlung der Tierheimhunde erleichtern, denn viele Tierfreunde entscheiden sich gegen die Anschaffung eines Hundes, da sie nicht wissen, wer das Tier tagsüber betreut.
Zum Aktionstag „Kollege Hund“ ruft der Bremer Tierschutzverein gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund auf. Die Idee stammt aus den USA, hier ist der Tag schon seit vielen Jahren eine feste und beliebte Institution. Weltweit nehmen immer mehr Länder und Betriebe an dieser Aktion teil.
Alle teilnehmenden Firmen erhalten eine Urkunde, die sie als tierfreundlicher Betrieb auszeichnet. Für die Vierbeiner gibt es Leckerlies und Spielzeug vom Bremer Tierschutzverein.
Unternehmen, die am Aktionstag teilnehmen möchten, erhalten einen Anmeldebogen beim Bremer Tierschutzverein e.V . unter der Tel-Nr: 0421 – 35 22 14 oder als pdf zum downloaden.
Pfingstgottesdienst für die Tiere
Meldung erstellt: 08. Juni 2011
Präsident beim Tiergottesdienst
Wolfgang Apel hält Rede über aktuelle Tierschutzthemen
Am Pfingstsonntag, den 12.6., um 10 Uhr hält die evangelische Kirchengemeinde Bremen-Vegesack ihren traditionellen Tiergottesdienst um 10 Uhr auf der Wiese vor der Kirche, Kirchheide. Besonderer Gast wird der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, sein. Er wird über die ethischen Fragen des Tierschutzes sprechen.
Pastor Volker Keller wird den Gottesdienst zum Thema "Treue im Heiligen Geist" gestalten und von dem berühmtesten Hund Englands erzählen. Der Bremer Tierschutzverein wird wieder mit seinem Infomobil vertreten sein und gleichzeitig einige Hunde vorstellen, die ein neues Zuhause suchen.
Musikalisch begleitet der Bläserkreis von Kantor Harald Göbel den Gottesdienst.
Anmeldung zum Aktionstag Kollege Hund
Meldung erstellt: 02. Juni 2011
Vierbeiner zu Besuch in Bremer Betrieben. Der tierische Schnuppertag soll dazu beitragen, dass Mitarbeiter, die sonst keinen Kontakt zu Vierbeinern haben, Berührungsängste abbauen können.
Anmeldung als PDF herunterladen
Tierheim-Schützlinge finden ein neues Zuhause
Meldung erstellt: 22. Mai 2011
Erfolgreicher Besuchertag im Dorf der Tiere
Tierheim-Schützlinge finden ein neues Zuhause
Großer Andrang beim ersten Besuchertag in diesem Jahr: Zahlreiche Tierfreunde kamen heute Nachmittag ins Bremer Tierheim, um sich über die vielen Tierwaisen zu informieren und sich nach einem geeigneten Haustier umzusehen.
Für sechs Katzen, zwei Kaninchen und eine Wasserschildkröte wurde dies zum Glückstag: Sie wurden vermittelt und konnten bereits in ihr neues Zuhause einziehen. Auch für mehrere Hunde gab es Interessenten, die sich ihren Liebling reservierten. Die Mitarbeiter des Bremer Tierheims hoffen, dass die Vierbeiner ebenfalls in wenigen Tagen eine neue Familie haben.
„Wir sind sehr froh, dass unser Besuchertag so gut von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Wir haben daher für dieses Jahr mehrere Sonntage vorgesehen, um auch Familien die Gelegenheit zu geben, sich gemeinsam
ein Haustier auszusuchen und zu adoptieren“, so Apel.
Am 3. Juli 2011 lädt das Bremer Tierheim von 11 bis 17 Uhr zum „Tag der offenen Tür“ Mit vielen Aktionen „rund ums Tier“ und einem bunten Programm für große und kleine Besucher ein.
Besuchertag im Bremer Tierheim am Sonntag von 14 bis 17 Uhr
Meldung erstellt: 18. Mai 2011
Unter dem Motto: Erst zur Wahl, dann das „richtige“ Tier auswählen,findet der Besucher-Sonntag im Bremer Tierheim am 22. Mai 2011 von 14 bis 17 Uhr statt
Es ist wieder einmal richtig eng im Dorf der Tiere: 70 Hunde, mehr als 400 Katzen und fast 200 Kleintiere und Vögel warten dringend auf ein neues Zuhause. Der Bremer Tierschutzverein lädt daher am kommenden Sonntag, den 22. Mai 2011, zum ersten „Besuchersonntag“ in diesem Jahr ein.
Von 14 bis 17 Uhr ist das Dorf der Tiere geöffnet, so dass sich Tierfreunde, die einen Schützling adoptieren möchten, in Ruhe nach einem passenden Partner auf vier Pfoten umsehen können.
„Wir haben diesen Besuchersonntag im letzten Jahr ein-gerichtet, damit auch berufstätige Tierfreunde die Mög-lichkeit haben, gemeinsam mit der ganzen Familie nach einem passenden Schützling Ausschau zu halten“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Wie schon im letzten Jahr sind die Kapazitäten des Tierheims fast völlig ausgeschöpft, die Pfleger sind rund um die Uhr mit der Versorgung der Tiere beschäftigt. „Die Situation ist wieder einmal dramatisch und die ganz schlimme Zeit für die Tierheime, nämlich die Urlaubszeit, steht noch an“, so Apel.
Der Bremer Tierschutzverein bittet daher nochmals alle Tierfreunde, den Tieren im Tierheim eine Chance auf ein gutes und liebevolles Zuhause zu geben. Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, ein Tier zu adoptieren, sind herzlich eingeladen, am kommenden Sonntag ins Bremer Tierheim zu kommen. Das Dorf der Tiere hat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Beschluss zur Kastrationspflicht von privaten "Freigänger-Katzen"
Meldung erstellt: 11. Mai 2011
Erfolg für den Bremer Tierschutzverein
Gestern beschloss die Bremische Bürgerschaft die Kastrationspflicht von privaten „Freigänger-Katzen“. Der Bremer Tierschutzverein und der Deutsche Tierschutzbund kämpfen seit langem für eine Kastrationspflicht für Privatkatzen. So hatte der Bremer Tierschutzverein im Vorfeld eine breit angelegte Kampagne „Kastration rettet Katzenleben" in Kooperation mit der Katzenhilfe Bremen gestartet. Vor Bremen hatten auch die Städte wie Paderborn, Leverkusen oder Delmenhorst die Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für Katzen beschlossen. Gleichzeitig appellieren die Tierschutzorganisationen an alle Kommunen in Deutschland, dem Beispiel zu folgen.
Der Vorsitzende des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel: „Wir freuen uns, dass das Problem der unkontrollierten Vermehrung von Katzen und damit die immer größer werdende Katzenpopulation in der Stadt Bremen nun wirkungsvoll angegangen wird. Wir hoffen, dass die Stadt Bremerhaven gleichzieht und dem Beispiel folgt." Apel weiter: „Das reicht aber noch nicht, um dem Katzenelend nachhaltig entgegen zu wirken. Denn bundesweit schätzen wir die Zahl der frei lebenden Katzen auf über zwei Millionen. Diese Katzen stammen letztendlich alle von unkastrierten Katzen in privater Haltung ab. Die Tierheime erleben regelrechte Katzenschwemmen. Daher appellieren wir an alle Kommunen in Deutschland, endlich ein Kastrationsgebot zu erlassen."
Katzen können im Jahr zwei bis drei Mal jeweils vier bis sechs Junge bekommen, wenn sie nicht kastriert sind. Besitzer unkastrierter Freigängerkatzen haben keine Chance, die Fortpflanzung ihrer Tiere zu kontrollieren. Darauf und auf den oft fehlenden verantwortungsbewussten Umgang mit ungewolltem Nachwuchs ist auch die Problematik der wachsenden Zahl frei lebender Katzen zurück zu führen, da diese Katzen letztendlich alle von Katzen in menschlicher Obhut abstammen. Als Haustiere sind die Katzen nicht mehr an das Leben in freier Wildbahn gewöhnt und können sich und ihre Jungen deswegen häufig nicht ausreichend versorgen.
Neben dem angestrebten bundesweit einheitlichen Kastrationsgebot, richtet der Deutsche Tierschutzbund an alle Katzenbesitzer den dringenden Appell: „Lassen Sie Ihre Katze kastrieren, helfen Sie mit, das Katzenelend zu beenden", so Apel. Darüber hinaus sollte jedes Haustier eindeutig mit einem Mikrochip gekennzeichnet und beim Deutschen Haustierregister (www.registrier-dein-tier.de) kostenfrei eintragen werden. Nur so kann das Tier bei Verlust eindeutig identifiziert und dem Besitzer zurückgeführt werden.
Gleichzeitig bedankt sich der Bremer Tierschutzverein bei allen Tierfreunden, die mit ihren Unterschriften die Kampagne unterstützt und so zum Erfolg beigetragen haben.
Termin vor "tierischer Kulisse"
Meldung erstellt: 05. Mai 2011
Bremer Tierschutzverein übergibt Unterschriftenlisten zur Einführung der Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen an den Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft
Fast 5.000 Unterschriften waren innerhalb kürzester Zeit zusammen gekommen, nachdem der Bremer Tierschutzverein die Kampagne zur Einführung einer Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen gestartet hatte.
Heute morgen übergab Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, gemeinsam mit Petra Stefan von der Katzenhilfe Bremen die Unterschriften an den Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft, Herrn Christian Weber.
Am 10. Mai 2011 wird die Bremische Bürgerschaft über den Gesetzesentwurf zur Einführung einer Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen entscheiden.
Der Bremer Tierschutzverein hofft, dass die Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft das Anliegen der Bremer Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und dem Gesetzentwurf zustimmen werden.
„Wir können die Population der zahlreichen frei lebenden Katzen nur verringern, indem eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen per Gesetz, welches bereits den Senat zustimmend passiert hat, erlassen wird, da viele von ihnen Nachkommen von nicht kastrierten Hauskatzen sind“, so Wolfgang Apel.
Schon lange fordert der Bremer Tierschutzverein eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen, die in Privathaushalten leben, da nur hierdurch die Zahl der frei lebenden Katzen effektiv reduziert werden kann. In Paderborn, Verden, Hildesheim etc. wurde das Gesetz bereits erfolgreich eingeführt.
Im Bremer Tierheim werden zur Zeit über 400 Katzen versorgt. Hinzu kommen ständig zahlreiche Katzenkinder, da immer wieder Tiere abgegeben werden, die trächtig sind. Eine dramatische Situation auch für das Bremer Tierheim, da die frei lebenden Katzenmütter, die abgegeben werden, meistens nicht in der Lage sind, ihren Nachwuchs selbst zu versorgen.
Hundebesitzer fordern Freilaufmöglichkeiten für Hunde in Bremen
Meldung erstellt: 29. April 2011
Es ist die erfolgreichste Initiative seit Einführung der öffentlichen Petition im Land Bremen: Über 1.800 Mitzeichner unterstützen die Forderung des Bremer Tierschutzvereins und der Bürgerschaftsabgeordneten Karin Bohle-Lawrenz nach Schaffung von Freilaufmöglichkeiten für Hunde in der Stadt Bremen.
Wolfgang Apel. Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins, begrüßt dieses eindrucksvolle Votum und fordert die Bürgerschaft auf, nun zügig ein Konzept für die Einrichtung von Freilaufmöglichkeiten zu erarbeiten. „Die Politik darf die berechtigte Forderung so vieler Tierfreunde nicht ignorieren", so die Tierschützer. „Für eine artgerechte Hundehaltung ist es unerlässlich, dass der Hund als Lauftier ausreichend Möglichkeit hat, seinen Bewegungsdrang auszuleben“.
Der Bremer Tierschutzverein weist darauf hin, dass in der Stadtgemeinde Bremen ca. 12.500 Hunde gehalten werden; damit leben mindestens 25.000 Bremerinnen und Bremer mit einem Hund im Haushalt. Viele der Tiere erfüllen für ihre Besitzer eine wichtige soziale Funktion; Hundebesitzer sind körperlich aktiver und gesünder als der Durchschnitt der Bevölkerung, Kinder erwerben im Zusammenleben mit Hunden wichtige Sozialkompetenzen, und viele Hunde erfüllen wichtige Aufgaben als Therapie- oder Rettungshunde.
Anders als in den meisten Großstädten gibt es derzeit in Bremen keine ausgewiesenen Freilaufgebiete, und vom 15. März bis zum 15. Juli müssen Hunde außerhalb des bebauten Stadtgebietes generell angeleint werden. Hierdurch riskiert jeder Hundehalter, der seinem Tier den tierschutzrechtlich vorgeschriebenen Freilauf gewährt, mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten", so die Tierschützer. "Eine Anleinpflicht ist aus Tierschutzsicht jedoch nur dort akzeptabel, wo diese objektiv begründet ist, z.B. in Brutgebieten oder in großen Menschenansammlungen".
Der Bremer Tierschutzverein verweist auf Beispiele aus anderen Städten: Gebiete wie der Grunewald in Berlin oder die Isarauen in München zeigen, dass Hundefreilauf und andere Möglichkeiten der Freizeitnutzung sich nicht ausschließen. Freilaufgebiete müssen ausreichend groß, gut strukturiert und in genügender Anzahl vorhanden sein. „Ziel muss das Miteinander von Mensch und Tier sein, und nicht die Verdrängung von Hunden aus der Öffentlichkeit“.
Osterfeuer – Gefahr für Wildtiere
Meldung erstellt: 19. April 2011
Auch in Bremen wird nach wie vor der Brauch des Osterfeuers gepflegt. Bereits vor Ostern werden große Reisighaufen aufgeschichtet, die von vielen Wildtieren als Unterschlupf und sogar als Brutstätte genutzt werden. Das Feuer birgt besonders für Kleintiere wie Igel, Mäuse, Kröten oder Vögel eine verhängnisvolle Gefahr und kann für sie zur tödlichen Falle werden. Organisatoren und Verantwortlichen, die diesen Brauch fortsetzen, rät der Bremer Tierschutzverein zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen: Das Material erst kurz vorher aufzuschichten oder unbedingt kurz vor dem Anzünden umzuschichten. Aus Sicht des Vereins ist der konsequenteste Tierschutz ein Verzicht auf Osterfeuer.
Die bereits vor Wochen und Monaten für die alljährlichen Osterfeuer aufgeschichteten Reisighaufen sind für viele Tiere Unterschlupf oder Wohnquartier. Verschiedenen Vogelarten wie z.B. Zaunkönig und Rotkehlchen dienen diese künstlich angelegten Holzhaufen als scheinbar sichere Brutstätte. Kleintiere wie Igel, Amphibien und Insekten nutzen den Astschnitt als Versteck und Wohnraum. Wird das Osterfeuer entzündet, gibt es für die Tiere keine Möglichkeit, den Flammen zu entkommen. Erfolglos werden sie versuchen, im Inneren des Reisighaufens Schutz zu finden.
Aus Tierschutzsicht ist es am besten, auf diesen Brauch zu verzichten. Wer die Reisighaufen an Ort und Stelle belässt, schafft ganzjährige Lebensräume für die heimische Tierwelt. Dies ist insbesondere dort von Bedeutung, wo der natürliche Lebensraum der Tiere durch die Ausweitung der bebauten Flächen zunehmend reduziert wurde.
Diejenigen, die nicht auf die Osterfeuer-Tradition verzichten möchten, sollten verschiedene Vorkehrungen zum Schutz der Tiere treffen: Vor allem ist es wichtig, das Brennmaterial erst kurz vor dem Entzünden anzuhäufen. Sollte dies nicht möglich sein, müssen die Holzstöße unbedingt nochmals sorgfältig und vorsichtig umgeschichtet werden, bevor sie in Brand gesteckt werden. Dadurch erhalten Tiere, die in den Holz- und Reisighaufen Unterschlupf gefunden haben, die Möglichkeit zur Flucht. Darüber hinaus darf das Osterfeuer keineswegs dazu dienen, Sondermüll, Reifen oder Plastik zu entsorgen. Durch das Verbrennen dieser Materialien entstehen giftige Dämpfe, die Menschen und Tieren gleichermaßen schaden.
Millionen Kaninchen leiden in katastrophaler Käfighaltung
Meldung erstellt: 15. April 2011
Männchen machen, hoppeln und über saftige Wiesen rennen – so stellt man sich das Leben eines glücklichen Kaninchens vor. Doch für die Tiere in der gewerblichen Kaninchenhaltung sieht die Realität anders aus. Rund 25 Millionen Kaninchen werden allein in Deutschland jährlich produziert. Zur Erzeugung von Kaninchenfleisch werden sie typischerweise – wie Legehennen in Käfigbatterien – in engen Drahtkäfigen gehalten. Doch verbindliche Mindestanforderungen an die Haltung von Kaninchen gibt es deutschland- und europaweit bis heute keine. Der Bremer Tierschutzverein fordert umgehend rechtsverbindliche Vorgaben für die Kaninchenhaltung und ruft alle Verbraucherinnen und Verbraucher auf, auf den Verzehr von Kaninchen zu verzichten.
Die Ansprüche von Haus- und Mastkaninchen sind im Grunde die gleichen wie bei Wildkaninchen. Trotz der Zucht durch den Menschen haben sie ihr ursprüngliches Verhalten bewahrt. Sie sind sehr bewegungsfreudig, hoppeln, springen und richten sich immer wieder auf den Hinterläufen auf. Sie nutzen erhöhte Aussichtsplätze und benötigen Rückzugsmöglichkeiten. Doch ähnelt die Haltung der Kaninchen für die Fleischgewinnung der von Legehennen in Käfigbatterien: In eintönigen Käfigen, oft über mehrere Etagen übereinander gestapelt, leiden die Tiere unter entsetzlichen Bedingungen. In gerade einmal 30 bis 40 Zentimeter hohen Drahtgitterverschlägen sind bis zu acht Kaninchen nahezu bewegungsunfähig zusammengepfercht. Folgeschäden sind schmerzhafte Wirbelsäulenverkrümmungen und Gelenkprobleme, außerdem führen die Drahtgitter- oder perforierten Plastikböden häufig zu Pfotenverletzungen. Durch den Platzmangel und fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten kommt es zudem zu schweren Verhaltensstörungen bei den Tieren, wie Aggressivität und endloses Kreisen um die eigene Achse. Um ihr Mastendgewicht schnell zu erreichen, erhalten die Tiere vorwiegend energiereiches pelletiertes Trockenfutter statt, wie in der Natur, Gräser und Kräuter. Die einseitige Ernährung führt zu Magen-Darmerkrankungen, die nicht selten zum Tode führen können.
Seit den 1950er Jahren steigt die Produktion von Kaninchenfleisch kontinuierlich an. Als Folge hat die industrielle Tierhaltung auch vor der Kaninchenhaltung nicht halt gemacht. Weder in Deutschland, noch europaweit gibt es bislang rechtliche Bestimmungen, die die Haltung von Kaninchen konkret regeln. „Es müssen endlich Mindestanforderungen her, damit die Kaninchenhaltung in Zukunft der Forderung des Tierschutzgesetzes nach einer art- und bedürfnisgerechten Unterbringung entspricht. Klar ist: In Käfigen ist das nicht möglich. Die Tiere brauchen Platz, Rückzugsbereiche, Einstreu, Nagematerial und strukturiertes Futter“, erklärt Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Bremer Tierschutzverein fordert Kastrationspflicht für Katzen
Meldung erstellt: 21. März 2011
Die Zahl der freilebenden Katzen steigt auch in Bremen ständig. Der Grund: Viele der Samtpfoten sind unkastriert und vermehren sich unaufhörlich. Die Tiere leben dann unter den härtesten Bedingungen auf Müllplätzen, verwilderten Grundstücken, verlassenen Fabrikgeländen oder auf Friedhöfen. Viele von ihnen sind krank, unterernährt oder verletzt. Oftmals sind die Katzenmütter nicht in der Lage, sich und ihren Nachwuchs zu versorgen.
Häufig sind sie die Nachkommen von nicht kastrierten Hauskatzen oder auch ausgesetzten Tieren. Ihr Schicksal interessiert kaum jemanden, obwohl sie auf die Hilfe der Menschen angewiesen sind.
Nur durch eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht, wie es sie beispielsweise bereits in Paderborn, Verden, Hildesheim usw. gibt, kann die Zahl der freilebenden und herrenlosen Katzen in der Hansestadt effektiv reduziert werden.
Um die Öffentlichkeit und die Politik für dieses wichtige Tierschutzthema zu sensibilisieren, startet der Bremer Tierschutzverein e.V. jetzt die Kampagne unter dem Titel „Kastration rettet Katzenleben“
und fordert die Bremische Bürgerschaft auf, eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen per Gesetz
zu erlassen.
Bremer Tierschutzverein fordert Freilaufmöglichkeiten für Hunde
Meldung erstellt: 21. März 2011
Auslauf gehört zur artgerechten Haltung
In jeden Frühjahr stehen Hundebesitzer in Bremen vor einem Dilemma: Während der Brut- und Setzzeit vom 15. März bis zum 15. Juli müssen Hunde außerhalb des bebauten Stadtgebietes an die Leine, und in der Stadt gibt es keine offiziellen Freilaufflächen für Hunde.
Der Bremer Tierschutzverein weist darauf hin, dass Freilauf ein unabdingbarer Bestandteil der artgerechten Haltung von Hunden ist. Als Lauftiere benötigen Hunde ausreichende Möglichkeiten, ihren Bewegungsdrang auszuleben, ihre Umwelt zu erkunden und mit Artgenossen zu kommunizieren. Fehlende Bewegung führt zu gesundheitlichen Schäden und Verhaltensproblemen.
Aus diesem Grund ist eine Anleinpflicht aus Tierschutzsicht nur dort akzeptabel, wo Menschen und Tiere vor frei laufenden Hunden geschützt werden müssen, etwa in stark frequentierten Innenstadtbereichen oder in Brutgebieten. Ein genereller Leinenzwang ohne ausreichende Freilaufmöglichkeiten ist hingegen als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und die Tierschutz-Hundeverordnung zu werten.
Der Bremer Tierschutzverein fordert deshalb, in allen Stadtteilen Bremens ganzjährig nutzbare Freilaufflächen auszuweisen, wie dies in anderen Großstädten (z.B. Berlin) längst üblich ist. Jeder Hundehalter muss in der Nähe seines Wohnortes die Möglichkeit haben, sein Tier frei laufen zu lassen, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.
Welche Vorteile die Haltung eines Hundes hat, haben Studien schon lange belegt: Hundebesitzer sind körperlich aktiver und gesünder als der Durchschnitt der Bevölkerung, Kinder erwerben im Zusammenleben mit Hunden wichtige Sozialkompetenzen und die Tiernahrung- und Zubehörindustrie sichert gerade in Bremen zahlreiche Arbeitsplätze. „Es wird Zeit, dass die Politik in Bremen den Wert des Mitgeschöpfes Hund für die Gesellschaft erkennt und die berechtigten Forderungen von Hundebesitzern nach legalen Auslaufmöglichkeiten ernst nimmt. Auch Konflikte mit anderen Nutzern und mit den Belangen des Natur- und Artenschutzes werden vermieden, wenn Hundebesitzern geeignete Ausweichflächen zur Verfügung stehen“, so die Tierschützer.
Tierfreunde, die die Forderung nach Freilaufmöglichkeiten unterstützen möchten, haben bis zum 28.04.2011 die Möglichkeit, auf den Seiten der Bremischen Bürgerschaft die Online-Petition „Auslaufgebiete für Hunde“ zu unterstützen:
https://petition.bremische-buergerschaft.de/
Ein Jahr Tierschutz-Shop
Meldung erstellt: 21. Februar 2011
Das Informations- und Beratungszentrum des Bremer Tierschutzvereins feiert Geburtstag
Am kommenden Freitag, den 25. Februar 2011, feiert der Tierschutz-Shop in der Münchener Str. 117 sein einjähriges Bestehen.
Der Grund für die Einrichtung des Bremer Tierschutzvereins war, den Bürgerinnen und Bürgern noch näher zu kommen. Mit Erfolg: Zahlreiche Bremerinnen und Bremer nehmen das Angebot gerne an, viele kommen sogar regelmäßig, um sich auszutauschen oder in der Fundgrube das eine oder andere Schnäppchen zu ergattern. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen beraten hier in Fragen zur Tierhaltung und informieren über aktuelle Tierschutzthemen. Am Monitor werden zudem Tiere aus dem Bremer Tierheim vorgestellt, die ein neues Zuhause suchen.
Zudem bietet der Tierschutz-Shop jede Menge Trödelmarktartikel, die Tierfreunde zur Verfügung gestellt haben. Der Erlös kommt in vollem Umfang den Tierwaisen zugute.
Aufgrund des ersten Geburtstages hat der Tierschutz-Shop am 25. Februar 2011 von 11 bis 18 Uhr geöffnet und hält natürlich jede Menge attraktive Flohmarktartikel für Mensch und Tier bereit. Jeder Besucher erhält an diesem Tag zudem ein kleines Geschenk als „Dankeschön“ für die tolle Unterstützung.
Informations- und Beratungszentrum
des Bremer Tierschutzvereins
Münchener Str. 117
28215 Bremen
www.bremer-tierschutzverein.de
Charity Kalender 2011 - Tierheimtiere zeigen die schönsten Plätze der Hansestadt
Meldung erstellt: 30. Dezember 2010
Im Märchen der Gebrüder Grimm haben der Esel, der Hund, die Katze und der Hahn ihr Zuhause in Bremen gefunden und genau das möchten sie auch für ihre vielen Freunde aus dem Bremer Tierheim erreichen: Einen Platz, an dem sie bleiben dürfen und an dem sie nicht nur geduldet, sondern geliebt werden.
Deshalb haben sich die vier kleinen Vagabunden auf den Weg gemacht und zeigen gemeinsam mit den Tieren aus dem Bremer Tierheim im aktuellen Charity-Kalender 2011 die schönsten Plätze unserer Hansestadt.
Das Rathaus, der Dom, das Goethe Theater, der Roland von Bremen und viele andere Motive schmücken den neuen Kalender. Immer begleitet von einem Hund, einer Katze oder einem Kleintier aus dem Bremer Tierheim.
Hochwertig gestaltet im DIN A3-Format, wird er nicht nur für Tierfreunde ein ganz besonderer Begleiter durch das Jahr 2011 sein. Der Verkaufspreis beträgt EUR 12,-.
Durch die Unterstützung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH sowie tierfreundlicher Sponsoren wurden die Produktionskosten abgedeckt, so dass der Großteil des Verkaufserlöses den Tieren im Bremer Tierheim zugute kommen wird.
Der Kalender kann direkt über den Förderverein des Bremer Tierschutzvereins,Hemmstr. 491, 28357 Bremen, angefordert oder direkt im Tierheim erworben werden.
(EUR 12,- zzgl. Portokosten.)
Zudem können Sie den Kalender bei folgenden Partnern
erwerben:
Tierschutz-Shop
Münchener Str. 117
28215 Bremen
Cinemaxx Bremen
Breitenweg 27
28195 Bremen
Buchhandlung Harlekin
Lahnstr. 65 b
28199 Bremen
Fressnapf Filiale Vahr
Vahrer Str. 203
28329 Bremen
Fressnapf Filiale Tenever
Teneverstr. 3
28325 Bremen
Natural Nails
Außer der Schleifmühle 72
28203 Bremen
Seniorenresidenz Weserbogen
Habenhauser Dorfstr. 70
29279 Bremen
Coiffeur Giese
Freiligrathstr. 37
28211 Bremen
Nedas Beauty-Insel
Borgfelder Heerstr. 35 c
28357 Borgfeld
Silvester 2010: Tipps für einen tierlieben Start ins neue Jahr: Rücksicht auf die Tiere nehmen
Meldung erstellt: 27. Dezember 2010
Außergewöhnliche Lautstärke und heftiges Knallen zum Jahreswechsel sind für viele Menschen ein tierisch-schönes Vergnügen – aber nur für sie. Haustiere und frei lebende Wildtiere leiden an Silvester unter extremen Geräuschbelästigungen, hervorgerufen durch Böller, Raketen und Co. Tierhalter sollten ihren tierischen Lieblingen deshalb in der Silvesternacht besondere Aufmerksamkeit schenken und geeignete Rückzugsmöglichkeiten schaffen. Der Bremer Tierschutzverein rät Menschen, die mit ihren Tieren in das neue Jahr feiern, „knallerfreie Zonen“ einzurichten und keine Feuerwerke zu zünden.
Bereits einige Tage vor Silvester sollten Tierhalter entsprechende Vorkehrungen treffen: So sollten Hunde in bewohnten Gebieten nur noch angeleint ausgeführt werden, denn verfrühte Kracher könnten sie in panischem Schrecken davonlaufen lassen. Schlimmstenfalls löst das verstörte Tier einen Unfall aus. Am Silvesterabend sollten Türen und Fenster geschlossen sein, gegebenenfalls können auch Rollos heruntergelassen werden, um den Lärm ein wenig zu dämpfen. Idealerweise sollte Hunden, Katzen, Vögel, Meerschweinchen und anderen Kleintieren ein ruhiger Platz in einem Raum geschaffen werden, der nicht direkt zur Straßenseite liegt. Vogel- und Kleintierkäfige sollten dabei weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein großes Tuch abgedeckt werden. Am besten ist es, wenn eine vertraute Bezugsperson an einem solchen Abend bei den Tieren bleibt und ihnen durch einen bewusst ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt. Wildtiere in Wald und Flur sind den Krach in der Silvesternacht gar nicht gewohnt. Deshalb appelliert der Bremer Tierschutzverein dringend, keine Feuerwerke am Waldrand, auf Waldlichtungen oder Parkanlagen zu zünden.
Grundsätzlich gilt: Wild- und Haustiere reagieren besonders sensibel auf laute Geräusche. Die ungewohnte Silvesterknallerei kann Haus- und Wildtiere in Angst und Schrecken versetzen. Schon vor der Silvesternacht beginnt für die meisten Tiere der Stress durch verfrüht gezündete Knallkörper. Daher sollte überall dort, wo Tiere leben, auf laute Feiern und auf Feuerwerke verzichtet werden.
Auch sollte sich jeder fragen, ob es sinnvoll ist, Unsummen von Geld für das kurze Knall-Vergnügen auszugeben. „Die jedes Jahr verpulverten Millionen sollten nachdenklich stimmen“, mahnt Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Wir raten das eingeplante Geld nicht komplett in die Luft zu schießen, sondern sinnvollen Zwecken und Einrichtungen - beispielsweise zum Erhalt eines Tierheims - zu spenden“, so Apel.
Weihnachtsbasar zugunsten des Bremer Tierheims in der Seniorenresidenz Weserbogen
Meldung erstellt: 23. Dezember 2010
Zu einem Weihnachtsbasar zugunsten des Bremer Tierschutzvereins hatte
die Seniorenresidenz Weserbogen ihre Bewohner und Angehörige aufgerufen.
Und die Besucher kamen zahlreich, um noch das eine oder andere Geschenk
oder Accessoire zu erwerben. Für die Schützlinge des Bremer Tierheims
kamen so EUR 250,- zusammen.
Zur Übergabe gab es zudem tierischen Besuch, denn Residenzleiterin Kerstin Fischer, die schon lange eng mit dem Bremer Tierschutzverein zusammen
arbeitet, hatte natürlich auch die Besucher auf vier Pfoten eingeladen.
So bedankten sich die beiden ehemaligen Tierheimhunde Sam und White im Namen ihrer vierbeinigen Kollegen mit einer kleinen Spielstunde.
Erfolgreiche Wunschbaumaktion bei "Fressnapf"
Meldung erstellt: 21. Dezember 2010
Fressnapf-Filiale überreicht Weihnachtsgeschenke für das Bremer Tierheim
Über jede Menge Weihnachtsgeschenke dürfen sich die Tierwaisen im Bremer Tierheim freuen. Martina Krieger, Inhaberin der Fressnapf-Filialen Vahr und Tenever, hatte mit einer Wunschbaum-Aktion zu Spenden aufgerufen und die tierfreundlichen Kunden zeigten sich großzügig: Körbchen, Decken, Futter, Spielzeug und Leckerlies - gespendet wurde alles, was kleine Hunde-, Katzen- und Kaninchenherzen begehren. Und um das große Weihnachtsgeschenk so richtig perfekt zu machen, gab es von den Fressnapf-Filialen noch eine große Futterspende dazu.
Diese Weihnachtsüberraschung kommt für das Tierheim wie gerufen, denn hier müssen zur Zeit täglich 65 Hunde, 450 Katzen und fast 200 Kleintiere versorgt werden.
Tiere sind keine Geschenkartikel
Meldung erstellt: 17. Dezember 2010
Weihnachten rückt immer näher und auch dieses Jahr steht der Wunsch nach einem Haustier ganz weit oben auf der Liste. Tiere sind aber keine Überraschungsgeschenke, warnt der Bremer Tierschutzverein e.V. Schnell weicht die erste Begeisterung - die Tiere wollen jedoch auch nach den Feiertagen entsprechend umsorgt werden. „Die Weihnachtsfeiertage mit ihrem Stress und Trubel sind eine denkbar schlechte Zeit für die gegenseitige Eingewöhnung von Mensch und Tier“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Wer sich nach reiflicher Überlegung für einen tierischen Mitbewohner entscheide, solle sich zuerst an das Tierheim wenden. Hier warten viele Hunde, Katzen und Kleintiere auf ein neues Zuhause. Tiere, die als Geschenk auf dem Gabentisch landen sollen, werden dort aber nicht vermittelt.
Viele der heiß ersehnten und zunächst geliebten Tiere werden schon nach kurzer Zeit im Tierheim abgegeben. Ein Tier kann das Familienleben bereichern, wenn alle Beteiligten bereit sind, sich entsprechend um den Hausgenossen zu kümmern. Tiere haben einen positiven Einfluss auf Kinder und Heranwachsende; sie lernen, Verantwortung zu übernehmen. Sie sind für viele Menschen Partner, die sie in Schwung halten und auch ein Stück die Einsamkeit überwinden lassen. Und Tiere schaffen Brücken zwischen den Menschen. „Ein Tier ist eben kein Spielzeug, das man bei Nichtgefallen umtauschen oder einfach wieder in die zu dieser Jahreszeit ohnehin schon überfüllten Tierheime abgeben kann. Es ist ein Lebewesen mit Bedürfnissen, das respektvollen Umgang verdient“, so Apel.
Vor der Anschaffung sollten sich Eltern und Kinder sich überlegen, welche Bedürfnisse z.B. Hunde, Katzen, Meerschweinchen oder Wellensittiche haben. Es sollte geklärt werden, ob ausreichend Zeit vorhanden ist, um dem Tier das nötige Maß an Pflege und Fürsorge zukommen zu lassen. Nicht zu unterschätzen sind die Kosten, die durch Futter und tierärztliche Betreuung entstehen können. Auch ein Blick in den Mietvertrag und ein Ausschließen von Allergien aller Familienmitglieder kann späteren Ärger für Mensch und Tier vermeiden helfen.
Ist die ernsthafte Entscheidung für ein Tier getroffen, sollte der gemeinsame Gang ins Bremer Tierheim führen. Der Bremer Tierschutzverein rät allerdings, das neue „tierische Familienmitglied“ erst nach Weihnachten aufzunehmen und stattdessen einen Gutschein oder erstes artgerechtes Zubehör unter den Baum zu legen. Nach den Feiertagen helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Bremer Tierschutzverein gern und beraten Tierfreunde bei der Wahl des richtigen Haustiers.
Damit auch die Tiere aus dem Tierheim nicht als spontanes Weihnachtsgeschenk unter dem Tannenbaum landen, werden im Bremer Tierheim vom 22.12. bis zum 02.01.2011 keine Tiere vermittelt.
Keine Tierqual für das Festessen
Meldung erstellt: 14. Dezember 2010
Beim Gedanken an die Herkunft des traditionellen Festtagsessens vergeht Tierschützern oft der Appetit. „Delikatessen“ wie Gänse- und Entenbraten, Gänse- und Entenleber oder Kaninchen sind mit grausamen Haltungsbedingungen verbunden. Das gilt auch für viele andere Tierarten. “Was als knuspriger Braten serviert wird, hat meist einen langen, leidvollen Weg hinter sich, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Um die Intensivhaltung zu verschleiern, werden die Tiere zum Teil mit irreführenden Bezeichnungen angeboten: beispielsweise suggerieren Begriffe wie „vom Bauernhof" oder „Landkorngans" eine artgerechte Haltung. Die Tierschützer fordern deshalb nicht nur ein Ende der tierquälerischen Haltungsbedingungen und verbindliche Gesetze zur Haltung von Gänsen, Enten und Kaninchen, sondern auch ein Verbot von beschönigenden Bezeichnungen. Gänse- und Entenstopfleber sollten ein Tabu sein, da diese Tiere durch die Zwangsfütterung, die nach dem Deutschen Tierschutzgesetz verboten ist, besonders grausam gequält würden. Auf der Suche nach einem „besonderen Festmahl“ für die Familie greifen immer mehr Menschen auf das Fleisch von exotischen Tieren zurück. Der Bremer Tierschutz verein rät dabei z.B. vom Straußenfleisch ab: „Diese Tiere können beispielsweise in Deutschland nicht artgerecht gehalten werden und leiden unter dem hiesigen Klima.“
Wer für sein Festtagsmenü nicht auf Fleisch von Gans oder Ente verzichten möchte, sollte auf die gesetzlich geschützten Kennzeichnungen für Mastgeflügel achten: „Auslaufhaltung", „bäuerliche Auslaufhaltung", „bäuerliche Freilandhaltung". Diese stehen für eine artgerechte Haltung der Tiere mit Auslauf. Gleiches gilt für die Kennzeichnung mit „Bio-" oder „Öko". Besonders hohe Anforderungen an eine artgerechte Tierhaltung halten die Bauern ein, die dem NEULAND Verein für eine tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung angeschlossen sind und ihre Produkte unter dem Label „NEULAND“ vermarkten.
Auch bei den Zutaten für Kuchen und Plätzchen hat der Verbraucher die Macht, „Nein“ zu Tierquälerei zu sagen, indem er zu Produkten aus artgerechter Tierhaltung greift und auf Eier aus der Käfighaltung verzichtet.
Kein Tier als unüberlegtes Weihnachtsgeschenk - Tierheim öffnet erstmalig am Sonntag, 12. Dezember, von 12:00 – 16:00 Uhr
Meldung erstellt: 08. Dezember 2010
Das Tierheim an der Hemmstraße ist am Rande seiner Kapazitä-ten angelangt; 475 Katzen, 69 Hunde und 228 Kleintiere wer-den gegenwärtig dort versorgt. Es ist zu befürchten, dass nach Weihnachten die Anzahl der eingelieferten, nicht ge-wollten Weihnachtstiere, den Bestand der zu versorgenden Tiere weiter erhöhen wird.
Um diesem unhaltbaren Zustand entgegenzutreten, setzt sich der Bremer Tierschutzverein unter dem Motto „Welches Tier passt zu mir“ mit seinem Besuchertag und seinem Beratungs-team dafür ein, von Spontangeschenken von Tieren abzuraten. Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Tier zu „verschenken“, sollte zunächst die Gelegenheit nutzen, sich hier, zusammen mit dem zu Beschenkenden, über die Haltung, Pflege und Kos-ten beraten zu lassen.
Gleichzeitig besteht dann auch die Möglichkeit – wenn alle Voraussetzungen stimmen – einen Tierschutzbeitrag zu leisten und einem Tierheimtier ein neues Zuhause zu geben. Auch dazu soll der weihnachtliche Besuchertag im Tierheim anregen. Er bietet der gesamten Familie die Chance, sich in aller Ruhe die Tierwaisen im Tierheim anzusehen und sich mit dem erfah-renen Pflegerteam über die Bedürfnisse, Pflege und besondere Eigenheiten der Tiere auszutauschen.
„Wir wünschen uns natürlich einen regen Besucherkreis. Dabei erhoffen wir uns, viele Menschen von dem „ausgefallenen tie-rischen Überraschungsgeschenk“ abzuhalten und natürlich auch, dass für viele Tierheimtiere ein gutes neues Zuhause gefunden wird“, so Wolfgang Apel.
Der Bremer Tierschutzverein e. V. teilt gleichzeitig mit, dass er - trotz der Überbelegung – ab dem 22.12.2010 bis 26.12.2010 grundsätzlich keine Tiervermittlung vornimmt.
Weihnachtsbescherung im Dorf der Tiere und Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen
Meldung erstellt: 27. November 2010
Über jede Menge Spielzeug, Kuscheldecken, Kratzbäume, Spielzeug und Lecker-lies konnten sich die vielen Schützlinge im Bremer Tierheim heute freuen, denn auch in diesem Jahr hatten wieder viele Tierfreunde kleine und große Geschenke mitgebracht.
„Hohen Besuch“ gab es von der Fachmarktkette „Fressnapf“, die mit zwei über-dimensional großen Maskottchen selbst gebackene Hunde- und Katzenkekse ver-teilten.
Auf der anschließenden ebenfalls gut besuchten Jahreshauptversammlung
wurden u.a. Resolutionen verabschiedet. Die Mitglieder des Bremer Tierschutz-vereins fordern den Bremer Senat auf, eine Kastrationspflicht für private frei laufende Katzen einzuführen und gleichzeitig, wie bereits in Berlin geschehen, eine Kenn- und Registrierungspflicht für Hunde einzuführen.
„Es kann nicht länger angehen, dass die Tierschützer zur „Reparaturwerkstatt“ für die Politik werden“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Die Überpopulation der Katzen und den damit verbundenen Leiden können langfristig nur durch entscheidende Maßnahmen verhindert werden“, so Apel weiter.
Gleichzeitig wurde gefordert, eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht, wie bereits in Berlin geschehen, für Hunde einzuführen. „Immer mehr Hunde werden durch ihre Besitzer quasi „entsorgt“. Das Tierheim ist schon seit längerer Zeit völlig überfüllt und nicht mehr in der Lage, im bisherigen Umfang Hunde aufzunehmen.
Mit großer Zustimmung wurde der geplante Neubau angenommen, der aufgrund der katastrophalen Situation dringend erforderlich ist.
Der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, überbrachte Grüße des Dachverbandes und lobte das Bremer Tierheim als „Vor-zeige-Tierheim“. In seinem Grußwort warb er für ein neues Tierschutzgesetz, das heutige sei eher ein „Tiernutzgesetz“ und kein „Tierschutzgesetz“, so Schröder.
Zudem wurde in der Versammlung der Vorstand neu bestimmt. Neben den bishe-rigen Vorstandsmitgliedern Wolfgang Apel (Vorsitzender), Karin Hensmanns (stellvertretende Vorsitzende), Karl-Heinz Driller (Schatzmeister), Heide Neu-mann (Beisitzer), Carmen Emigholz (Beisitzer), Christine Duhnenkamp (Beisit-zer) wurde Brigitte Wohner-Mäurer (Schriftführer) in den Vorstand gewählt.
Filmpremiere im CinemaxX Bremen
Meldung erstellt: 08. Oktober 2010
„Tiere brauchen Menschen“
Das CinemaxX Bremen am Breitenweg präsentierte gestern eine Filmpremiere der besonderen Art,denn statt Action- oder Liebesfilm stand die Vorstellung des Bremer Tierschutzvereins auf dem Programm.
„Tiere brauchen Menschen“ – unter diesem Titel gibt es ab sofort einen Blick hinter die Kulissen des Bremer Tierheims und einen Einblick in die umfangreiche Arbeit des Bremer Tierschutzvereins.
Über 300 Gäste waren zu diesem Event gekommen, so dass der Kinosaal bis auf den letzten Platz belegt war. Und sie wurden nicht enttäuscht: Fernsehmoderatorin und Tierschutzbotschafterin Ines Krüger, die den Film produzierte, hatte genau die Eindrücke vermittelt, die sie bei ihren Dreharbeiten im Sommer bekommen hatte: Tierschutz mit Herz und Verstand, der von allen Mitarbeitern und zahlreichen Ehrenamtlichen täglich praktiziert wird.
Welch wichtigen Stellenwert der Tierschutz in Bremen hat, zeigte auch die Laudatio des Senators für Inneres, Ulrich Mäurer. Er sprach dem Vorsitzenden und den anwesenden Mitgliedern und Förderern nicht nur höchste Anerkennung für den täglichen Einsatz im Kampf für die Tiere aus, er versprach auch, dass der Bremer Tierschutzverein weiterhin die volle Unterstützung der Stadt erhält. Hierzu gehöre auch die Überlegung, eine gesetzliche Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen einzuführen.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war die Ehrung der langjährigen Mitglieder. Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, überreichte gemeinsam mit dem Senator die Ehrennadeln und Urkunden und betonte nochmals, dass die Arbeit des Tierschutzvereins nur mit der Hilfe der vielen Tierfreunde möglich ist.
Am Nachmittag waren zudem über 100 Kinder zur Preview gekommen, die sich ebenfalls völlig begeistert von dem Film zeigten.
Der Film „Tiere brauchen Menschen – der Bremer Tierschutzverein stellt sich vor“ ist ab sofort erhältlich und kann für EUR 5,- zzgl. Portokosten in der Geschäftsstelle des Bremer Tierschutzvereins bestellt werden.
Streit um die Affenversuche an der Bremer Universität geht weiter
Meldung erstellt: 02. Oktober 2010
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Leserbrief vom 21.09.2010 an den Weser Kurier von Herrn Apel:
Im Rechtsstreit um die Bremer Affenversuche hat die Gesundheitsbehörde jetzt die Begründung für ihre Berufung gegen das Gerichtsurteil vom 28. Mai vorgelegt. Diese Nachricht nimmt Elke Gundel in ihrem Kommentar zum Anlass, scharfe Kritik an der Behörde zu üben. Dabei übernimmt sie einseitig die wiederholt geäußerten und durch Fakten nicht belegten Positionen von Herrn Kreiter und seinen Mitstreitern, u.a. der dass die von Herrn Kreiter gewonnen Erkenntnisse vielleicht dazu dienen könnten, Parkinson- oder Epilepsiekranken zu helfen. Auch was die politischen Rahmenbedingungen angeht, hat Frau Gunde offenbar Gedächtnislücken. Die Bremer Bürgerschaft hat im März 2007 einstimmig den Ausstieg aus den Affenversuchen beschlossen. Diesem Beschluss gingen jahrelange Bürgerproteste und Petitionen voraus, die von über 100.000 Bremer Bürgern unterzeichnet wurden. Die Affenversuche werden somit von einer breiten Mehrheit Bremer Bürger, nicht nur von „Rot-Grün“ abgelehnt.
Die Behörde wendet sich zu Recht dagegen, dass ihr das Gericht einen eigenen Ermessensspielraum bei der Abwägung des Leidens der Affen gegen den Nutzen der Forschung abspricht. Der Deutsche Tierschutzbund und sicher auch die Bremer Bürger erwarten, dass das Gericht zu der Grundsatzfrage, ob der Tierschutz der Forschungsfreiheit durch eine Erhöhung der ethischen Gewichtung von Tierleid Grenzen ziehen kann, eine klare Entscheidung. Wie sonst erhalten wir eine Antwort auf die Frage, ob der gesellschaftliche Wertewandel, den es beim Tierschutz gegeben und der sich in der Aufnahme des Staatsziels Tierschutz ins Grundgesetz geäußert hat, seinen Niederschlag auch in der Praxis findet. Schade, dass die Kommentatorin auf diese Punkte nicht eingegangen ist. Sonst hätte sie vielleicht eine Antwort auf ihr „Wozu das alles“ gefunden.
Pressemeldung: Spendenaktion für das Bremer Tierheim im CineStar Kristall-Palast am 15. August 2010
Meldung erstellt: 12. August 2010
Mit einer außergewöhnlichen Aktion wird das CineStar Bremen am kommenden Sonntag das Bremer Tierheim unterstützen.
Anlässlich des neuen Kinofilms „Cats & Dogs“, der heute im Kino startet, bittet das CineStar Bremen alle Kinobesucher um eine Futter– oder Sachspende, die für die Schützlinge im Dorf der Tiere gedacht ist. Benötigt werden Leinen und Hals-bänder, Hunde- und Katzenkörbe, Kratzbäume, Spielzeug sowie Futter und Leckerlis.
Der Bremer Tierschutzverein ist auf diese Spenden dringend angewiesen, da das Bremer Tierheim immer noch hoffnungslos überfüllt ist. Über 60 Hunde, fast 500 Katzen und weit über 100 Kleintiere warten hier dringend auf ein neues Zuhause.
Im CineStar wird der Bremer Tierschutzverein mit einem Informationsstand vertreten sein und auf Wunsch gerne Fragen zur Haustierhaltung und aktuellen Tierschutzthemen beantworten.
Das CineStar Bremen bedankt sich bei allen Spendern für ihr Engagement jeweils mit einer Gratis-Tüte Popcorn.
Wer übrigens gern ein Tier adoptieren möchte, hat am gleichen Tag Gelegenheit dazu, denn von 14 bis 17 Uhr lädt das Bremer Tierheim zum 2. Familiensonntag ein.
Pressemeldung: 2. Familiensonntag im Dorf der Tiere am 15. August von 14 - 17 Uhr
Meldung erstellt: 10. August 2010
Nach dem erfolgreichen Besuchertag im Juli lädt das Bremer Tierheim am kommenden Sonntag erneut zum Familientag ein. Von 14 bis 17 Uhr ist das Dorf der Tiere geöffnet, so dass sich Tierfreunde, die einen Schützling adoptieren möchten, in Ruhe nach einem passenden Partner auf vier Pfoten umsehen können.
Selten war das Bremer Tierheim so überfüllt wie in diesem Jahr. Hunde, für die zu Hause kein Platz oder keine Zeit mehr war, Samtpfoten, die gleich kartonweise abgegeben wurden und jede Menge Kleintiere sorgen immer noch dafür, dass das Personal rund um die Uhr mit der Versorgung der vielen Tiere beschäftigt ist.
Viele Tierfreunde sind berufstätig und haben in der Woche nur wenig Zeit, ins Tierheim zu kommen. Der Familientag soll daher dazu beitragen, dass die ganze Familie am Wochenende die Möglichkeit hat, sich in Ruhe nach einem Haustier umzusehen.
Nach wie vor sind die Kapazitäten des Tierheims völlig ausgeschöpft. Fast 500 Katzen, 60 Hunde und weit über 100 Kleintiere warten dringend auf ein neues Zuhause.
Der Bremer Tierschutzverein bittet daher nochmals alle Tierfreunde, den Tieren im Tierheim eine Chance auf ein gutes und liebevolles Zuhause zu geben. Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, ein Tier zu adoptieren, sind herzlich eingeladen, am kommenden Sonntag ins Bremer Tierheim zu kommen. Das Dorf der Tiere hat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Pressemeldung: Alarm im Dorf der Tiere
Meldung erstellt: 13. Juli 2010
Bremer Tierheim lädt am Sonntag, den 18. Juli, von 14 bis 17 Uhr zum 1. Besuchertag ein
So voll wie in diesem Jahr war das Bremer Tierheim selten – weit über 500 Katzen, 200 Kleintiere und fast 70 Hunde warten dringend auf ein neues Zuhause. Das Bremer Tierheim öffnet daher am kommenden Sonntag erstmalig zu einem Besuchertag seine Pforten.
„Wir hoffen, dass wir mit unserem ersten Besuchertag am Sonntag auch viele Bremer erreichen, die berufstätig sind und in der Woche beispielsweise mit ihren Familien nachmittags nicht die Zeit finden, ins Dorf der Tiere zu kommen. Dies ist ein Hilferuf an alle Tierfreunde.“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Aufgrund der hohen Anzahl der Tiere sind die Kapazitäten des Tierheims völlig ausgeschöpft, Katzen und Hunde, die aus privater Haltung abgegeben werden sollen, können zur Zeit kaum noch aufgenommen werden.
Ausschlaggebend ist die Urlaubszeit, erfahrungsgemäß werden jedes Jahr zu den Sommerferien besonders viele Tiere abgegeben bzw. ausgesetzt. Hinzu kommt der Nachwuchs, speziell bei den Katzen. Kleine Stubentiger werden kartonweise ins Tierheim gebracht oder achtlos in der Stadt oder vor dem Tierheim abgestellt. In diesem Jahr kommt hinzu, dass überdurchschnittlich viele hochträchtige Katzen eingeliefert werden. Erschwerend obendrein, dass viele von diesen Samtpfoten in der Quarantäne sitzen und noch gar nicht vermittelt werden können. „Diese enorm hohe Zahl zeigt wieder einmal, dass wir dringend eine Kastrationspflicht für Katzen brauchen“, so Apel.
Ebenso stellt sich die Situation bei den Kleintieren wie Kaninchen, Meerschweinchen und Vögel dar. Der Bremer Tierschutzverein bittet daher nochmals alle Tierfreunde, den Tieren im Tierheim eine Chance auf ein gutes und liebevolles Zuhause zu geben. Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, ein Tier zu adoptieren, sind herzlich eingeladen, am kommenden Sonntag ins Bremer Tierheim zu kommen. Das Dorf der Tiere hat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Buten&Binnen-Beitrag "Tierheim überfüllt"
Meldung erstellt: 05. Juli 2010
www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=031454
Pressemeldung: Tiere und Hitze
Meldung erstellt: 29. Juni 2010
Der Bremer Tierschutzverein warnt Tierhalter:
Auch Hund, Katze, Kaninchen & Co. leiden unter den sommerlichen Temperaturen
„Hund in Auto erstickt.“ In den Sommermonaten wieder die gleichen Schreckensmeldungen. Und tatsächlich: Gerade das Auto wird für viele Tiere zur tödlichen Falle: Sauerstoffmangel, Übelkeit, Kreislaufprobleme und Kreislaufversagen führen im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres. Der Bremer Tierschutzverein fordert daher alle Tierhalter auf, Vorkehrungen zu treffen, um ihre Tiere vor den Folgen der Hitze zu schützen. „Passanten, die feststellen, dass ein Tier in einem in der prallen Hitze stehenden Auto zurückgelassen wurde, sollten keine Hemmungen haben, die Polizei zu verständigen oder den Tierschutzverein (T 0421 – 35 22 14) anzurufen“, appelliert Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins.
Gerade bei steigenden Temperaturen ist es ganz besonders wichtig, auf die Tiere zu achten. Sie brauchen ein kühles Plätzchen, Schatten und immer –wie sonst auch- ausreichend frisches Wasser zur Verfügung. Mineralwasser mit Kohlensäure eignet sich jedoch nicht als Trinkwasser für Tiere. Ideal ist es, wenn die Mitbewohner auf vier Pfoten sich selbst ein Plätzchen in der Wohnung suchen können, an dem die ihnen genehmen Temperaturen herrschen.
Käfigtiere, die der Sonne nicht ausweichen können, dürfen nie in der prallen Sonne stehen. Wer arbeiten geht, sollt bedenken, dass sich der Sonnenstand im Laufe des Tages ändert: Wo morgens noch kühler Schatten ist, herrscht nachmittags womöglich glühende Hitze. Ein frischer Wind bringt zwar ein wenig Abkühlung, doch dürfen Käfige niemals im Durchzug stehen. Auch das Wasser im Aquarium kann sich für die Insassen lebensbedrohlich aufheizen. Notfalls sollten Aquarianer in kleinen Mengen kaltes Wasser nachfüllen um ein Fischsterben zu verhindern.
Für Hundehalter gilt, dass der Spaziergang bevorzugt in die Morgen- und Abendstunden verlegt wird, wenn die Temperaturen gemäßigter sind. Dies gilt ganz besonders für Hunde, die am Fahrrad laufen. Andernfalls können –gerade bei älteren Tieren- schnell Kreislaufprobleme auftreten. Lässt man den Hund im Auto zurück, kann dies tödlich enden – auch dann, wenn der Wagen im Schatten steht. Denn auch dort kann sich das Wageninnere so erwärmen, dass das Tier leidet und ernsthafte gesundheitliche Probleme bekommt. Auch das offene Schiebedach und das einen Spalt breit geöffnete Fenster helfen hier nicht.
Tierschutz-Shop mit geänderten Öffnungszeiten!
Meldung erstellt: 28. Juni 2010
Pressemeldung: Aktionstag Kollege Hund - Große Resonanz beim "Tierischen Schnuppertag"
Meldung erstellt: 25. Juni 2010
„Chef, diese e-mail ist für Dich und die Post habe ich auch gleich mitgebracht“ – so oder ähnlich ging es gestern wahrscheinlich in einigen deutschen Betrieben zu, denn über 1.000 Firmen in Deutschland hatten vierbeinige Kollegen zu Gast.
Und einige von ihnen machten sich gleich nützlich. Leere Kartons in Speditionen transportieren, Zeitungen in verschiedene Büros tragen oder einfach mal eine ech-te Wellness-Liege zu testen – zu erkunden gab es für die Vierbeiner jede Menge. Dabei war der tierische Schnuppertag nicht nur für die Kollegen mit der kalten Schnauze aufregend, auch Chefs und Mitarbeiter zeigten sich angetan von der Abwechslung. Schließlich sorgt ein Hund für ein gutes Betriebsklima, steigert die Motivation der Mitarbeiter und ist auch im Beruf immer eine Bereicherung.
Davon konnten sich auch die Mitarbeiter des Bremer Tierschutzvereins überzeu-gen. Sie besuchten alle Firmen, die sich zum Aktionstag angemeldet hatten und überreichten die Urkunden an die Firmeninhaber sowie Leckerlis und Spielzeug an die Besucher auf vier Pfoten.
Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deut-schen Tierschutzbundes, hofft natürlich, dass möglichst viele Arbeitgeber ihren Mitarbeitern erlauben, ihre Vierbeiner mit zur Arbeit zu nehmen. „Dies würde auch die Vermittlung im Bremer Tierheim wesentlich erleichtern“, so Apel. „Denn leider müssen sich viele Tierfreunde gegen die Anschaffung eines Hundes entscheiden, da sie berufstätig sind“.
Dass das Miteinander am Arbeitsplatz wunderbar funktionieren kann, haben die Hunde gestern zumindest eindrucksvoll bewiesen.
Pressemeldung: Tag der offenen Tür - Volles Haus im Dorf der Tiere
Meldung erstellt: 20. Juni 2010
Fast 5.000 Besucher waren ins Bremer Tierheim gekommen, um sich ein Bild von der vorbildlichen Arbeit dieser, durch Mitgliederbeiträge und Spenden unterhaltenen Institution des Bremer Tierschutzvereins, zu machen.
Ein umfangreiches Rahmenprogramm zeigte den Besuchern, dass Tierschutz viele Facetten umfasst und auch seinen Beitrag für die Menschen leistet.
Ein besonders trauriges Beispiel für Tierquälerei zeigt das Schicksal eines Dackels, der in der Nacht zum Samstag kurzerhand über den Zaun des Tierheimgeländes geworfen wurde. Er ist nur einer von 65 Hunden, die auf neue liebevolle Besitzer warten. Der Bremer Tierschutzverein bittet daher nochmals alle Tierhalter, Tiere nicht einfach auszusetzen, sondern zumindest den Mut zu haben, das Tier direkt im Tierheim abzugeben, sofern wirklich keine Möglichkeit besteht, das Tier zu behalten. Zudem hoffen die Tierschützer, dass Tierfreunde, die sich ein Haustier anschaffen möchten, dieses aus dem Tierheim zu adoptieren. Denn das ist wieder dringend nötig. Die Urlaubszeit hat gerade begonnen und das Tierheim ist wieder an den Rand seiner Kapazitäten angelangt.
Das zeigen nicht nur die vollen Hundeunterkünfte, auch die Katzenstuben sind randvoll. In der Obhut des Bremer Tierheims befinden sich zur Zeit 461 Katzen, wovon derzeit 100 Samtpfoten zu vermitteln sind. Bei den Kleintieren ist die Situation ähnlich. Weit über 100 Kaninchen, Meerschweinchen und 35 Stubenvögel warten dringend auf ein neues Zuhause.
Thema des Tages waren u.a. die noch immer stattfindenden Affenversuche an der Bremer Universität. Viele Besucher zeigten sich enttäuscht über die weitere Verzögerung, die durch das Verwaltungsgericht beschlossen wurde. Hier wurde der Bremer Tierschutzverein aufgefordert, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, eventuell im Rahmen eines Bürgerbegehrens, den Senat in seiner Haltung zu unterstützen, diese über ein Jahrzehnt andauernde tierquälerische Experimente an Affen-Hirnen zu beenden. Mit Forschungsfreiheit darf die ethische Verantwortung für unsere Mitgeschöpfe nicht enden.
Zu den Highlights des Tages gehörten zweifelsohne die Vorführungen der Diensthundestaffel der Bremer Polizei sowie die Vorstellung der Tierheimhunde, die auf neue liebevolle Besitzer warten. „Keine Tiere im Zirkus“ war das Thema der Kinder- und Jugendgruppe des Bremer Tierschutzvereins. Sie zeigten mit ihrem Zirkus Kunterbunt“, dass Zirkus auch ohne Tiger, Löwe und Co. unterhaltsam sein kann.
Pressemeldung: Tag der offenen Tür im Bremer Tierheim-Tierisch viel los im „Dorf der Tiere“
Meldung erstellt: 17. Juni 2010
Ein spannender Tag „rund ums Tier“ erwartet die Besucher am kommenden Sonntag, wenn das Bremer Tierheim zum diesjährigen „Tag der offenen Tür“ einlädt. Von 11.00 bis 17.30 Uhr gibt es wieder ein attraktives Programm mit vielen Aktionen.
Nach der Eröffnung gibt es einen Rundgang durch das Tierheim mit Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins. Hier können sich die Besucher über die vorbildlichen Einrichtungen und die Arbeit der Tierpfleger ein direktes Bild machen. Dann heißt es wieder „Chip, chip hurra“. Von 12 bis 13 Uhr haben Tierhalter die Möglichkeit, ihren Hund und ihre Katze für EUR 10,- chippen und sofort kostenlos im Deutschen Haustierregister registrieren zu lassen.
Um 13.30 Uhr zeigt „Kommissar Rex“ einen Auszug aus seinem Training, denn dann ist die Diensthundestaffel der Bremer Polizei vor Ort.
Von 15 bis 16 Uhr stellen einige Tierheimschützlinge vor, was sie in der Hunde-schule des Bremer Tierheims alles gelernt haben. Einige von ihnen warten schon lange sehnsüchtig auf ein neues Zuhause, daher hoffen die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen natürlich, dass sich bei diesen tollen „Kandidaten“ nun endlich neue liebevolle Besitzer finden.
Um 14 und um 16.30 Uhr lädt dann die Kinder- und Jugendgruppe zum „Zirkus Kunterbunt“ ein. Eine Aufführung ohne Tiere, denn auch der Nachwuchs fordert „Keine Tiere im Zirkus“.
Den ganzen Tag über stehen die Mitarbeiter des Bremer Tierheims und die Ehrenamtlichen den Besuchern mit Informationen zum Thema Tierhaltung, Urlaub mit Tier und aktuellen Tierschutzthemen zur Verfügung. Für Kinder und Jugendliche gibt es ebenfalls jede Menge Wissenswertes, u.a. im „Tierischen Klassenzimmer“, das seit letztem Jahr zu den Attraktionen gehört.
Wer sich einen Feuerwehrwagen aus nächster Nähe ansehen oder einen Blick über das „Dorf der Tiere“ werfen möchte, hat dazu von 14 bis 17 Uhr Gelegenheit, denn dann ist die Bremer Feuerwehr mit einem Einsatzfahrzeug vor Ort.
Spiele für Kinder, Kutschfahrten mit Nicky und Norbert sowie eine Tombola mit tollen Preisen runden das vielfältige Angebot ab. Für gute Stimmung sorgt die bekannte Band „Ernst Stratmeyer & Company“ und für das leibliche Wohl der Besucher ist natürlich ebenfalls gesorgt.
"Tag der offenen Tür"
Meldung erstellt: 15. Juni 2010
Pressemeldung: Aktionstag Kollege Hund - Vierbeiner zu Besuch in Bremer Betrieben
Meldung erstellt: 08. Juni 2010
Wer in diesem Jahr am Aktionstag „Kollege Hund“ teilnimmt, darf sich nicht nur über kleine Überraschungen für seinen Partner auf vier Pfoten freuen, denn unter allen Hundehaltern werden zwei exklusive Wochenenden mit Hund in einem 5-Sterne-Hotel verlost.
Am 24. Juni 2010 ist es wieder soweit: Dann werden sich in ganz Deutschland jede Menge Vierbeiner zum „Tierischen Schnuppertag“ auf den Weg machen, um die Arbeitsplätze ihrer Frauchen und Herrchen kennenzulernen. Auch in Bremen laufen die Anmeldungen schon auf Hochtouren.
„Wir freuen uns natürlich sehr, dass dieser Aktionstag so gut von den Firmen angenommen wird“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Daher hoffen wir auch in diesem Jahr, dass wir möglichst viele Unternehmer davon überzeugen können, einen vierbeinigen Kollegen mit im Team aufzunehmen“.
Für viele Hundehalter ist es eine Herausforderung, Beruf und Tierhaltung miteinan-der zu vereinbaren. Da ist es schön, wenn der treue Freund dann und wann mit zur Arbeit kommen darf. Und zudem praktisch – wenn es zum Beispiel zuhause unerwartet keine Betreuungsmöglichkeit für den Hund gibt. „Wenn diese Voraussetzung am Arbeitsplatz gegeben ist, würden auch mehr Hunde aus dem Tierheim ein neues Zuhause finden“, so Apel.
Welche Vorteile ein Kollege auf vier Pfoten hat, haben Studien schon lange belegt: Hunde können das Betriebsklima verbessern und die Kommunikation untereinander fördern. Hinzu kommt, dass allein das Streicheln eines Hundes den Blutdruck senken kann – ideal also auch für das Wohlbefinden gestresster Workaholics.
Der tierische Schnuppertag soll zudem dazu beitragen, dass Mitarbeiter, die sonst keinen Kontakt zu Vierbeinern haben, Berührungsängste abbauen können. Die teilnehmenden Firmen erhalten eine Urkunde, die sie zum tierfreundlichen Betrieb auszeichnet und natürlich gibt es für alle Vierbeiner wieder kleine Überraschungen vom Bremer Tierschutzverein. Zudem werden unter allen teilnehmenden Hundehaltern zwei exklusive Wochenenden mit Hund in einem 5-Sterne Hotel verlost.
Firmen, die mitmachen möchten, können sich noch bis zum 22. Juni 2010 in der Geschäftsstelle des Bremer Tierschutzvereins anmelden: Tel. 0421 – 352214 oder
www.bremer-tierschutzverein.de
Pressemeldung: Vorläufig kein Ende der Bremer Affenversuche
Meldung erstellt: 28. Mai 2010
Mit Bedauern haben der Deutsche Tierschutzbund und der Bremer Tierschutzverein die heutige Entscheidung des Verwaltungsgerichts Bremen zur Kenntnis nehmen müssen, dass das im Jahre 2008 behördlich verfügte Aus für die Affenversuche weiter aufgeschoben wurde.
Nachdem die senatorische Behörde in Bremen die Fortsetzung der Affenversuche von Prof. Andreas Kreiter aus ethischen Gründen und unter Bezug auf das in der Verfassung festgeschriebene Staatsziel Tierschutz bereits im Jahr 2008 abgelehnt hat, beharrt der Affenhirnforscher weiter auf seinen Tierexperimenten. Er beruft sich dabei auf die Freiheit der Forschung, wonach er sich befugt sieht, ohne Einschränkungen diese langwierigen und qualvollen Versuche an Affenhirnen vorzunehmen.
Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und Vorsitzende des Bremer Tierschutzvereins, Wolfgang Apel, kann die Entscheidung des Gerichtes nur schwerlich nachvollziehen, da bereits andere Verwaltungsgerichte die behördliche Ablehnung von Tierversuchen bestätigt haben und sich dabei insbesondere auf die geänderte Rechtslage durch die Aufnahme des Tierschutzes in die Verfassung im Jahr 2002 beriefen. „Dieser erneute Aufschub ist zu bedauern. Die Behörde hat umfangreiche und aussagekräftige Gutachten dafür geliefert, dass die Bremer Primatenversuche ethisch nicht vertretbar sind“, so Apel.
Der Deutsche Tierschutzbund und der Bremer Tierschutzverein bauen jetzt darauf, dass der Senat der freien Hansestadt Bremen alle notwendigen Mittel einsetzt und weiter gegen diese Tierversuche rechtlich vorgeht und deren Ende betreibt. „Nicht nur die Tierschützer in Bremen – allein hunderttausende Bremer haben sich gegen die Versuche ausgesprochen – sondern auch bundesweit erwarten wir, dass es keinen Freibrief für die Forschung geben darf. Auch Wissenschaftler müssen sich an ethische Prinzipien halten und können nicht den verfassungsmäßig verbrieften Tierschutz weiter in Frage stellen“, so Apel.
Abschließend stellt Apel fest, dass die Tierschützer auch weiterhin alles dafür tun werden, solche und andere Tierversuche auf den Prüfstand zu stellen und für deren Abschaffung zu kämpfen.
Hintergrundinformationen, Stellungnahmen etc. finden Sie unter:
http://www.tierschutzbund.de/affenversuche_bremen.html
sowie unter http://www.stoppt-affenversuche.de/
Pressemeldung: Mündliche Verhandlung zu Bremer Primatenversuchen: Tierschützer hoffen auf ausgewogenes Verfahren
Meldung erstellt: 26. Mai 2010
Am 28.05.2010 soll die mündliche Verhandlung über die Primatenversuche an der Universität Bremen vor dem Bremer Verwaltungsgericht beginnen. Der Vorsitzende des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, hofft auf ein ausgewogenes Verfahren. Gleichzeitig wirft er der Universität vor, die Öffentlichkeit gezielt zu täuschen. Hierzu veröffentlichen die Organisationen nun auch brisantes Material im Internet.
Affen, die mittels Wasserentzug gefügig gemacht werden, deren Kopf man aufbohrt, um in ihn Elektroden einzuführen und die jahrelang täglich über Stunden fixiert vor einem Bildschirm sitzen müssen, bevor sie schließlich getötet und seziert werden: Die ethische Vertretbarkeit solcher „Forschungsmethoden“ wird ab Freitag vor dem Verwaltungsgericht Bremen verhandelt. Ausschlaggebend war, dass die Bremer Gesundheitsbehörde im Oktober 2008 die Genehmigung weiterer solcher Versuche aus ethischen Gründen abgelehnt hat. Hiergegen klagen der betroffene Wissenschaftler, Prof. Andreas Kreiter, und die Universität Bremen. Sie bestreiten, dass die Tiere leiden, und behaupten, die Forschungsergebnisse seien für die Behandlung von Hirnerkrankungen des Menschen wichtig.
Tierschützer und Ethologen unterstreichen aber, dass den Affen in Bremen tatsächlich erhebliche und lang anhaltende Leiden zugefügt werden. Dies geht auch aus der behördlichen Ablehnung der Versuche hervor, welche Tierschutzbund und Bremer Tierschutzverein nun auf ihren Internetseiten öffentlich machen. Und selbst die Hirnforscherkollegen Kreiters haben mittlerweile eingeräumt, dass dessen Experimente gar nicht auf medizinische Anwendungen abzielen und solche auch in mehr als zehn Jahren Affenqual nicht erbracht haben. „Wir erwarten vom Bremer Verwaltungsgericht einen Prozess, bei dem alle Fakten – auch die den Affen zugefügten Leiden - gebührend gewürdigt werden. Dies muss ohne Ansehen von Personen und Institutionen geschehen. Bisher ist das Verfahren durch wiederholte Aufschübe gekennzeichnet. Es ist jetzt an der Zeit, dass ein Ende des Tierleids in Sicht kommt“, fordert Apel.
Kurz vor Prozessauftakt belegen der Bremer Tierschutzverein und sein Dachverband auch erneut, dass es die Universität bei der Auseinandersetzung um die umstrittenen Primatenversuche mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Als Reaktion auf eine Broschüre der Universität Bremen mit dem Titel „Vertrauen in Forschung“ präsentieren sie eine Veröffentlichung, in der die dort aufgestellten Behauptungen widerlegt werden. In den Internetauftritten der Organisationen wird in einer 28-seitigen Stellungnahme nahezu jede Aussage der Uni-Broschüre Punkt für Punkt entkräftet. „Ich halte es in diesem Zusammenhang für einen ausgemachten Skandal, dass die Universität gezielt Fakten verzerrt und verdreht – und das noch unter dem Deckmantel der Vertrauensbildung!“ konstatiert Apel. Unter anderem verweist er darauf, dass die Universität in der Broschüre behauptet, auf ihrer Internetseite ein „vollständiges Fachgutachten“, welches im Auftrag des Bremer Senats erstellt wurde, zur Verfügung zu stellen. In Wirklichkeit handelt es sich um ein Gesprächsprotokoll, aus dem die Universität alle kritischen Aussagen des einzigen fachlich kundigen Tierschutzvertreters entfernt hat. Der Vorgang erhält eine zusätzliche pikante Note, da Kreiter erst vor wenigen Wochen eine Unterlassungserklärung unterzeichnen musste, nachdem er der Sprecherin des Wissenschaftsausschusses der Bremer Bürgerschaft unterstellt hatte, sie ziehe ein Ende der Affenversuche der Heilung kranker Kinder vor.
Misstrauen angesagt!
Meldung erstellt: 20. Mai 2010
Eine Auseinandersetzung mit der Broschüre "Vertrauen in Forschung" der Universität Bremen
Mit der Broschüre „Vertrauen in Forschung - Hirnforschung an der Universität Bremen" versucht die Universität Bremen die Tierversuche zu verteidigen, bei denen Prof. Andreas Kreiter im dortigen Institut seit 1998 elektrische Signale mittels ins Hirn eingeführter Elektroden an wachen Affen misst. Die Fortsetzung dieser Versuche wurde 2009 von der zuständigen Behörde untersagt. Prof. Kreiter hat dagegen vor Gericht geklagt. Er will seine Forschung vor der Öffentlichkeit mit dieser Broschüre rechtfertigen. Es soll „transparent und objektiv über alle Aspekte [seiner] Arbeit informiert werden". Doch dieser Anspruch ist gescheitert, wie schon ein kurzes Beispiel aus der Broschüre zeigt:
Die Universität Bremen übertreibt in dem Text die medizinische Bedeutung der Affenversuche:
„Diese Erkenntnisse sind für die Heilung kranker Menschen von großer Bedeutung." (Zitat aus der Broschüre)
Das sind sie in der Realität nicht; die Affenforschung hat bisher keine Therapie von Krankheiten hervorgebracht. Bei der seit neuestem seitens der Universität als Argument genannten Epilepsieforschung soll es im Übrigen nur um die drahtlose Übermittlung von Messwerten gehen und nicht um eine Heilung der Epilepsie. Dies kann man bereits heute anders als in Affenversuchen erforschen.
„So hat ein international besetztes Gutachterteam [...] festgestellt, dass 'der Forschungsansatz von Herrn Kreiter international anerkannt (und) die methodische Vorgehensweise beispielhaft und vorbildlich ist'." (Zitat aus der Broschüre)
Das Gremium bestand aus vier Hirnforschern, die wie Prof. Kreiter Versuche an Affen durchführen, und nur einem fachkundigen Tierschützer. Weder das Leiden der Tiere noch die ethische Problematik wurde begutachtet. Das Gremium bestätigte jedoch, dass Kreiters Forschung nicht an Therapien für Krankheiten arbeitet, sondern reine Grundlagenforschung betreibt. Diese und andere Tatsachen verschweigt die Universität, obwohl sie nach eigenen Aussagen objektiv informieren will. Denn auf Ihrer Internetseite www.kog-neuro.uni-bremen.de findet sich nicht etwa das „vollständige Fachgutachten", wie es in der Broschüre heißt, sondern eine zensierte Version, aus der alle kritischen Anmerkungen entfernt wurden.
Die vollständige Gegenüberstellung der Aussagen in der Broschüre und der Argumente des Tierschutzes können Sie als PDF unter folgendem Link herunterladen:
www.tierschutzbund.de/contra_broschuere_uni_bremen.html
PDF:
Ablehnungsbescheid Bremer Primatenversuche
PDF:
Auseinandersetzung Uni-Broschüre Vertrauen in Forschung
Streit um Fortsetzung der Versuche
Meldung erstellt: 04. Mai 2010
Ende 2009 lehnte die Bremer Genehmigungsbehörde den Kreiters Antrag zur Fortsetzung seiner Affenversuche endgültig ab. Kreiter erhob beim Bremer Verwaltungsgericht Klage gegen diesen Bescheid. Im Rahmen dieses Verfahrens erließ das Gericht im Oktober 2009 die vorläufige Anordnung, dass Kreiter seine laufenden Versuche an Affen und Ratten bis zur gerichtlichen Entscheidung fortführen darf. Am 22. April 2010 fand ein erster Erörterungstermin im Klageverfahren statt. Die erste mündliche Verhandlung ist für den 28. Mai anberaumt.
Der Deutsche Tierschutzbund und der Bremer Tierschutzverein bedauern, dass die tierquälerischen Versuche trotz der Ablehnung der Genehmigung durch die Behörde weiter stattfinden. Wir werden uns weiterhin für ein Ende der Affenversuche an der Bremer Universität einsetzen.
Die unrühmliche Rolle der Universität Bremen
Die Universität Bremen hat von der Berufung des umstrittenen Affenhirnforschers bis heute alle ethischen Bedenken ignoriert und sich über die eindeutigen Willensbekundungen der Bremer BürgerInnen und Entscheidungsträger hinweggesetzt. Sie pocht auf die Freiheit der Forschung und verharmlost das Leid in ihren Labors. Zuletzt hat sie mit Ihrer Broschüre „Vertrauen in Forschung“, in welcher es vor Halb- und Unwahrheiten nur so wimmelt, den letzten Kredit verspielt.
Pressemeldung: Ein tierischer Schnuppertag -Aufruf zum bundesweiten Aktionstag „Kollege Hund“ am 24. Juni 2010
Meldung erstellt: 30. April 2010
Auch in diesem Jahr sind Firmen, Behörden, Schulen und Einrichtungen wieder aufge-rufen, am tierischen Schnuppertag teilzunehmen und den „Kollegen Hund" zu begrü-ßen. Der Bremer Tierschutzverein startet schon jetzt mit den Vorbereitungen und hofft, dass sich auch dieses Mal wieder zahlreiche Firmen beteiligen.
Für viele Tierfreunde wird es zunehmend schwieriger, die Hundehaltung mit dem Arbeitsleben zu vereinbaren. Dabei ist der Hund im Büro gut für Vierbeiner und für die Stimmung im Team. Das haben schon die vorhergehenden Aktionstage belegt. Der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen Tierschutzvereine möch-ten den Tag auch dazu nutzen, zu mehr Toleranz gegenüber Vierbeinern und deren Haltern aufzurufen.
„Wir wissen, wie toll der Hund als Kollege motiviert und das Team stärkt. Der Hund ist eben ein treuer Partner für den Menschen, in allen Lebenslagen, auch der Ar-beitswelt", so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Mehr als 1.000 Firmen nahmen im Jahr 2009 bundesweit teil. In vielen Betrieben konnten gleich mehrere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Hunde mit zur Arbeit bringen. Der tierische Schnuppertag soll Mitarbeitern und Hunden dazu die-nen, ein mögliches Miteinander am Arbeitsplatz auszutesten. So können Firmen, bei denen Hunde bisher tabu waren, ihre Berührungsängste überwinden und Hundehal-ter dem Chef und den Kollegen - deren Einverständnis vorausgesetzt - einmal ihren tierischen Freund vorstellen. Schon bald merken dann auch die Skeptiker: Der Hund als Kollege wird zum unverzichtbaren Teammitglied. Auch gesundheitlich profitieren Menschen von der Anwesenheit der Hunde: So haben Studien bewiesen, dass allein das Streicheln eines Hundes den Blutdruck senken und Stress abbauen kann.
„Arbeitskollegen können dadurch erfahren, was für eine Bereicherung ein Hund sein kann. Unsere Hoffnung ist, dass sich viele so sehr begeistern und im Tierheim bera-ten lassen, um einem Hund eine zweite Chance zu geben. Dann hätte der Aktionstag viel bewegt", so Wolfgang Apel.
Alle Firmen, die sich am „Kollege Hund-Tag" beteiligen, werden vom Bremer Tier-schutzverein mit einer Urkunde zum tierfreundlichen Unternehmen ausgezeichnet. Alle Vierbeiner, die Aktionstag teilnehmen, erhalten kleine Überraschungen und auf die Hundebesitzer wartet ein Gewinnspiel, bei dem u.a. Gutscheine für einen Auf-enthalt in einem Luxushotel verlost werden, natürlich mit Hund!
Anmeldeformulare gibt es in der Geschäftsstelle des Bremer Tierschutzvereins unter Tel: 0421 – 352214 oder unter www.kollege-hund.de.
Pressemeldung: Haustiere rechtzeitig in die Urlaubsplanung einbeziehen - Der Bremer Tierschutzverein hilft.
Meldung erstellt: 27. April 2010
In wenigen Wochen beginnt die lang ersehnte Feriensaison. Doch die schönste Zeit des Jahres endet nach wie vor für viele Vierbeiner im Bremer Tierheim, denn oft vergessen Tierbesitzer einfach, sich früh genug um einen Urlaubsplatz für ihr Haustier zu kümmern. Der Bremer Tierschutzverein hat daher wieder jede Menge Tipps und Informationen zusammen gestellt und die Aktion „Nimmst Du mein Tier, nehm ich Dein Tier“ gestartet.
Sommer, Sonne, Strand und Meer – damit der Urlaub nicht nur für die Menschen zum Vergnügen wird, sollten verantwortungsvolle Tierhalter früh genug ihr Haustier mit in die Urlaubsplanung einbeziehen. „Katzen, Kleintiere und Vögel sind am besten zu Hause aufgehoben“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Um Tierbesitzer zu unterstützen, bietet der Bremer Tierschutzverein schon seit fast 30 Jahren die Aktion „Nimmst Du mein Tier, nehm ich Dein Tier“ an. Hier werden Tierhalter zusammengeführt, die ihre Tiere gegenseitig betreuen. Voraussetzung ist eine gültige Schutzimpfung und der Nachweis einer Haftpflichtversicherung. Natürlich werden auch immer tierliebe Menschen gesucht, die bereit sind, ein Tier in der Urlaubszeit in Pflege zu nehmen.
Weitere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle des Bremer Tierschutzvereins – (Montag bis Donnerstag 14 – 16 Uhr) unter Tel: 0421 – 352214. Dieser Service ist kostenlos.
Zudem hat der Deutsche Tierschutzbund e.V. wieder ein Urlaubsberatungstelefon eingerichtet. Unter der Telefonnummer 0228–6049627 können Tierhalter ihre Fragen zum Thema Urlaub in einem persönlichen Gespräch klären. Auch dieser Service ist kostenlos.
Tag des Versuchstieres: Bremer Primatenversuche und EU-Richtlinie im Brennpunkt
Meldung erstellt: 20. April 2010
Zum Internationalen Tag des Versuchstiers am 24. April ruft der Tierschutzverein Bremen gemeinsam mit seinem Dachverband, dem Deutschen Tierschutzbund, alle deutschen und europäischen Politiker auf, sich für den Schutz von Versuchstieren stark zu machen. Denn der aktuelle Kompromisstext der neuen EU-Versuchstierrichtlinie ist bisher völlig unzureichend. Hohe Erwartungen setzen beide Vereinigungen auch in den Verlauf des am 22. April beginnenden Gerichtsverfahrens zu den umstrittenen Affenversuchen an der Universität Bremen.
Viel steht am 22. April für die Versuchstiere in Deutschland und besonders für die Affen des Bremer Hirnforschers Andreas Kreiter auf dem Spiel. An diesem Tag beginnt vor dem Bremer Verwaltungsgericht ein Verfahren, in dem Kreiter eine Genehmigung zu Tierversuchen einklagen will, die ihm die zuständige Bremer Gesundheitsbehörde verweigerte. Diese befand die Versuche für ethisch nicht vertretbar. In einem Eilverfahren wird am selben Tag auch darüber entschieden, ob Kreiter bis zum Ende des Verfahrens mit seinen Versuchen fortfahren darf. Zuletzt hat Kreiter mit Verweis auf entfallende Fördergelder und bedrohte wissenschaftliche Karrieren die vorläufige Fortsetzung seiner Affenquälerei erstritten. „Ich hoffe, dass nun die Ethik im Vordergrund steht und das Tierschutzgesetz sowie das Staatsziel Tierschutz voll zum Tragen kommen“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Tierschutzvereins Bremen und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Gleichzeitig begrüßt er die Zusage des Senats bei einer negativen Entscheidung zu Lasten der Bremer Affen, die obersten Gerichte, anzurufen.
Darüber hinaus wird dieses Jahr die neue EU-Versuchstierrichtlinie verabschiedet, deren Bestimmungen die Bundesregierung anschließend durch Änderung des Tierschutzgesetzes in nationales Recht umsetzen muss. Die Verhandlungen auf EU-Ebene sind weit fortgeschritten und das Ergebnis ist schockierend. „Das vorgesehene lasche Genehmigungsverfahren für Tierversuche ist ebenso inakzeptabel wie der Vorschlag, dass Mitgliedstaaten neuerdings keine besseren nationalen Regelungen mehr fassen können als die Mindestanforderungen der Europäischen Union“, kritisiert Apel. Der Tierschutzverein Bremen und der Deutsche Tierschutzbund verlangen, dass hier noch nachgebessert wird, und fordern mit der neuen Kampagne „Entwürdigt. Entstellt. Entsorgt. Tiere in Versuchen“ (www.tierversuchsprotest.de) die Bundesregierung auf, dem Tierschutz bei der Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht voll Rechnung zu tragen.
Hinweis an die Redaktionen:
Nach der Entscheidung im Eilverfahren beim Bremer Verwaltungsgericht am 22.04.2010 steht Ihnen der Deutsche Tierschutzbund für eine erste Stellungnahme unter der Nummer 0151-59245052 zur Verfügung.
Entwürdigt. Entstellt. Entsorgt. Tiere in Versuchen.
Meldung erstellt: 19. April 2010
Kampagne Tierversuchsprotest startete heute mit einer Aktion vor dem Berliner Reichstag
Anlässlich des Internationalen Tags des Versuchstiers (24.4.) hat der Deutsche Tierschutzbund heute eine neue Kampagne gegen Tierversuche gestartet. Das Startsignal bildete eine Aktion auf dem Platz der Republik in Berlin, mit der vor allem Kritik an Bundesforschungsministerin Annette Schavan geübt wurde. Deren Ministerium wendet sich gegen jegliche Einschränkung von Tierversuchen.
Rund 2,6 Millionen Nager, Kaninchen, Hunde, Katzen und Affen werden pro Jahr in deutschen Labors bei Tierversuchen eingesetzt. Ihr Erbgut wird manipuliert, sie werden aufgeschnitten, künstlich krank gemacht oder quälend langsam vergiftet. Wenn sie nicht mehr gebraucht werden, landen die Tiere im Müll. Seit Jahren setzt sich der Deutsche Tierschutzbund für ein Ende von Tierversuchen ein. Der Deutsche Tierschutzbund sammelt Protestunterschriften der Bürgerinnen und Bürger. Die Listen werden auf der Website www.tierversuchsprotest.de als Download angeboten.
Im Mittelpunkt von „Tierversuchsprotest.de“ steht aus aktuellem Grund die EU-Versuchstierrichtlinie, die 2010 verabschiedet werden soll. Der derzeit diskutierte Kompromisstext der neuen EU-Versuchstierrichtlinie, der nach langen Verhandlungen im Dezember 2009 veröffentlicht wurde, bleibt weit hinter den Erwartungen der Tierschützer zurück. Ausgerechnet Deutschland hat in den monatelangen Verhandlungen dringend notwendige Verbesserungen gekippt oder ihnen die Zustimmung verweigert.
Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes: „Dem Staatsziel Tierschutz muss endlich Rechnung getragen werden. Wir erwarten von der Bundesregierung eine Kehrtwende im Umgang mit Tierversuchen: und zwar sowohl auf EU-Ebene, als dann auch bei der Umsetzung in nationales Recht“.
www.tierversuchsprotest.de
Aufruf zum bundesweiten Aktionstag „Kollege Hund“ am 24. Juni 2010
Meldung erstellt: 18. April 2010
Ein tierischer Schnuppertag:
Auch in diesem Jahr sind Firmen, Behörden, Schulen und Einrichtungen wieder aufgerufen, am tierischen Schnuppertag teilzunehmen und den „Kollegen Hund\" zu begrüßen. Der Bremer Tierschutzverein startet schon jetzt mit den Vorbereitungen und hofft, dass sich auch dieses Mal wieder zahlreiche Firmen beteiligen.
Für viele Tierfreunde wird es zunehmend schwieriger, die Hundehaltung mit dem Arbeitsleben zu vereinbaren. Dabei ist der Hund im Büro gut für Vierbeiner und für die Stimmung im Team. Das haben schon die vorhergehenden Aktionstage belegt. Der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen Tierschutzvereine möchten den Tag auch dazu nutzen, zu mehr Toleranz gegenüber Vierbeinern und deren Haltern aufzurufen.
„Wir wissen, wie toll der Hund als Kollege motiviert und das Team stärkt. Der Hund ist eben ein treuer Partner für den Menschen, in allen Lebenslagen, auch der Arbeitswelt\", so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Mehr als 1.000 Firmen nahmen im Jahr 2009 bundesweit teil. In vielen Betrieben konnten gleich mehrere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Hunde mit zur Arbeit bringen. Der tierische Schnuppertag soll Mitarbeitern und Hunden dazu dienen, ein mögliches Miteinander am Arbeitsplatz auszutesten. So können Firmen, bei denen Hunde bisher tabu waren, ihre Berührungsängste überwinden und Hundehalter dem Chef und den Kollegen - deren Einverständnis vorausgesetzt - einmal ihren tierischen Freund vorstellen. Schon bald merken dann auch die Skeptiker: Der Hund als Kollege wird zum unverzichtbaren Teammitglied. Auch gesundheitlich profitieren Menschen von der Anwesenheit der Hunde: So haben Studien bewiesen, dass allein das Streicheln eines Hundes den Blutdruck senken und Stress abbauen kann.
„Arbeitskollegen können dadurch erfahren, was für eine Bereicherung ein Hund sein kann. Unsere Hoffnung ist, dass sich viele so sehr begeistern und im Tierheim beraten lassen, um einem Hund eine zweite Chance zu geben. Dann hätte der Aktionstag viel bewegt\", so Wolfgang Apel.
Alle Firmen, die sich am „Kollege Hund-Tag\" beteiligen, werden vom Bremer Tierschutzverein mit einer Urkunde zum tierfreundlichen Unternehmen ausgezeichnet. Alle Vierbeiner, die Aktionstag teilnehmen, erhalten kleine Überraschungen und auf die Hundebesitzer wartet ein Gewinnspiel, bei dem u.a. Gutscheine für einen Aufenthalt in einem Luxushotel verlost werden, natürlich mit Hund!
Anmeldeformulare gibt es in der Geschäftsstelle des Bremer Tierschutzvereins unter Tel: 0421 – 352214 oder unter www.kollege-hund.de.
www.kollege-hund.de
Pressemeldung: Tierleid zum Osterfest
Meldung erstellt: 26. März 2010
Tierleid zum Osterfest –
der Bremer Tierschutzverein informiert am 30. März in Findorff
Tierqual im Osternest: Finger weg von versteckten Käfigeiern - ob bunt gefärbt oder als Zutat in Süßigkeiten und Co.
Zum bevorstehenden Osterfest macht der Bremer Tierschutzverein darauf auf-merksam, dass jährlich über fünf Milliarden Eier aus der Käfighaltung in Fertig-produkten, Keksen, Kuchen, Süßwaren und auch Alkohol verarbeitet werden, ohne dass dies für den Verbraucher erkennbar ist. „Das Süße, das den Familien Freude bereiten soll, bedeutet für Millionen Legehennen Qual, Schmerz und En-ge. Nachdem nahezu alle Handelsketten und Discounter bereits auf den Verkauf von Schaleneiern aus der Käfighaltung verzichten, braucht es jetzt auch ein Sig-nal der Unternehmen, die Eier in ihren Produkten verarbeiten“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender der Tierschutzvereins.
Ob Kuchen von Bahlsen, Coppenrath & Wiese, Leibniz, Lambertz oder auch Schokoküsse von Dickmann`s (Storck): In diesen und anderen Produkten werden jährlich Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung verarbeitet. Auch nach dem Verbot der alten Käfigsys-teme in Deutschland ist diese Tierquälerei nicht endgültig abgeschafft. Es wechselt lediglich das Käfigsystem, für die Tiere ändert sich substanziell nichts. Zudem beziehen die Hersteller Eier aus Käfighaltung aus dem Ausland, wo auch die herkömmliche Kä-fighaltung noch erlaubt ist.
Aufgrund der Kennzeichnung von Schaleneiern kann der Verbraucher sich zwar gegen Käfigeier entscheiden; bei bunt gefärbten Eiern, Süßigkeiten und Co geht das nicht, weil diese nicht gekennzeichnet werden müssen. „Das ist inkonsequent und geht ent-schieden am Wunsch der Verbraucher vorbei, die mehrheitlich eine Kennzeichnung auch von Eiprodukten wünschen“, kommentiert Apel.
Dass das geht, haben Dr. Oetker, Mars Süßwaren Europa oder Griesson-de Beukelaer bewiesen: Diese Unternehmen verzichten nach dem Motto der Kampagne „Kein Ei mit 3“ auf Käfigeier. Für Apel steht fest: „Käfig bleibt Käfig. Wir kämpfen weiter für die Freiheit der Hühner. Und auch die Süßwarenindustrie sollte den Willen der Verbraucher respektieren.“ Bis es zu einer Kennzeichnung kommt, appelliert der Bremer Tierschutz-verein an die Konsumenten, auf Süßigkeiten und Ei-Fertigprodukte mit Käfigeiern zu verzichten. Nur die Produkte, bei denen klar erkennbar ist, dass die Eier aus tiergerech-ter Haltung kommen, wie z.B. bei Ökoprodukten, oder bei solchen, die mit Eiern aus Boden- oder Freilandhaltung werben, sollten in den Einkaufskorb.
Unser Info-Mobil wird am Dienstag, den 30. März, vor unserem Tierschutzladen in der Münchener Str. 117 stehen. Die Ehrenamtlichen halten für alle interes-sierten Bürgerinnen und Bürger von 10 – 14 Uhr viele nützliche Infos bereit.
Neues Tierschutzzentrum eröffnet
Meldung erstellt: 25. Februar 2010
Unter großem Interesse der Öffentlichkeit wurde heute morgen das neue Tierschutz- und Beratungszentrum des Bremer Tierschutzvereins eröffnet. Ab sofort gibt es damit für Tierfreunde eine weitere Anlaufstelle, wenn es um Fragen zur Tierhaltung oder aktuelle Tierschutzthemen geht.
Pünktlich um 11 Uhr eröffnete Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes gemeinsam mit den beiden Tierheimhunden Mora und Pimpi das neue Informationszentrum.
Mit dem weiteren Standort möchte der Bremer Tierschutzverein den Bürgerinnen und Bürgern noch näher kommen und eine weitere Service-Leistung für die Tierfreunde anbieten, denen der Weg ins Tierheim an der Hemmstraße zu weit ist. Hinzu kommt, dass alle Mitarbeiter/innen während der Öffnungszeiten des Tierheims mit Vermittlungsgesprächen beschäftigt sind und so für persönliche Fragen zur Tierhaltung oftmals die Zeit fehlt. Diese Lücke wurde jetzt geschlossen, denn die Tierfreunde können sich hier in aller Ruhe zum Thema „Tier“ beraten lassen. Und wer mit dem Gedanken spielt, einem Schützling aus dem Bremer Tierheim ein neues Zuhause zu geben, kann am Monitor schon einmal erkenne, welche Hunde, Katzen und Kleintiere auf ihre Vermittlung warten.
Auch der integrierte Tierschutzshop fand übrigens großen Anklang, denn hier gibt es eine wahre Fundgrube für Mensch und Tier. Trödelmarktartikel, die dem Bremer Tierschutzverein zur Verfügung gestellt wurden, können zu günstigen Preisen erworben werden. Alle Erlöse kommen selbstverständlich direkt den Tieren im Bremer Tierheim zugute.
Das neue Informations- und Beratungszentrum ist dienstags und donnerstags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Tierschutz-Laden wird eröffnet
Meldung erstellt: 24. Februar 2010
Eröffnung des Tierschutz-, Informations- und Beratungszentrums
am 25. Februar 2010 um 11 Uhr
in der Münchener Str. 117 28215 Bremen
Am kommenden Donnerstag ist es endlich soweit: Mit einer vierwöchigen Verspätung geht das neue Tierschutz-, Informations- und Beratungszentrum in der Münchener Straße an den Start.
Schon Ende letzten Jahres hatte der Vorstand beschlossen, ein zusätzliches Informations – und Beratungszentrum einzurichten, um den Bürgerinnen und Bürgern noch näher zu kommen. So konnte bereits zur Jahreshauptversammlung Anfang Dezember 2009 der neue Standort verkündet werden. Durch die personellen Kapazitäten, welche während der Kampagne gegen das Tierheim gebunden wurden, musste die Eröffnung allerdings um vier Wochen verschoben werden.
Mit dieser Einrichtung möchte der Bremer Tierschutzverein e.V. den Tierschutz und die Anliegen des Tierheimes über das Areal in der Hemmstraße und den Stadtteil Findorff hinaus deutlich machen.
Neben einer Beratung und Information zu allen Tierschutzthemen und der privaten Tierhaltung werden dort auch über einen Monitor die im Tierheim zu vermittelnden Tiere zu sehen sein.
Eingebunden in das neue Zentrum ist zudem ein Tierschutz-Shop, in dem Besucher jede Menge Trödelmarktartikel finden, die Tierfreunde gespendet haben. Der Erlös aus diesem Verkauf kommt selbstverständlich in vollem Umfang den Schützlingen im Bremer Tierheim zugute. Dies ist gerade in der heutigen wirtschaftlich schwierigen Zeit, in denen mit Spendenrückgängen gerechnet werden muss, dringend erforderlich, denn alle Neuerungen, z.B. Personaleinstellung, neue zusätzliche technische Ausstattungen oder weitere Tierunterkünfte müssen aus Spenden finanziert werden.
Der Bremer Tierschutzverein erhofft sich von dieser neuen Einrichtung sowohl in der Aufklärungsarbeit, Vermittlung von Tieren aus dem Tierheim als auch in finanzieller Hinsicht positive Auswirkungen.
Gestartet wird am Donnerstag übrigens mit einem attraktiven Eröffnungsangebot: Alle Besucher,
die für mindestens EUR 10,- im Shop einkaufen, erhalten eine Plüscheule gratis dazu.
Der Tierschutzshop wird durch ehrenamtliche Mitarbeiter des Bremer Tierschutzvereins geführt und ist an den Tagen des Findorff-Marktes, also dienstags und donnerstags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Die zu vermittelnden Tiere sind am Monitor allerdings Tag und Nacht zu sehen.
Pressemeldung: Kein Ende der Kälte in Sicht
Meldung erstellt: 02. Februar 2010
Kein Ende der Kälte in Sicht: Tipps des Bremer Tierschutzvereins für den richtigen Um-gang mit Tieren im Winter
Der Bremer Tierschutzverein weist angesichts der anhaltenden kalten Temperaturen darauf hin, dass auch Tiere unter den winterlichen Witterungsverhältnissen leiden können. Besonders beim Gassigang sei Vorsicht geboten. „Winterbekleidung" für gesunde Tiere sei aber unnötig und nicht artgerecht, so der Vorsitzende Wolfgang Apel. Das Fell reiche als natürlicher Wärmeschutz in der Regel völlig aus.
Auf die täglichen Spaziergänge muss nach Angaben des Bremer Tierschutzvereins gerade bei gesunden Hunden nicht verzichtet werden. Vor dem Auslauf sollten die Pfoten vorbeugend mit Melkfett, Hirschtalg oder Vaseline eingerieben werden. „Für den Gassigang selbst gilt, zügig gehen, damit der Hund immer in Bewegung bleibt“, rät Apel. Wenn das Tier zittere, solle der Spaziergang jedoch sofort abgebrochen werden. Bei kurzhaarigen und kleinen Hunden könne es sinnvoll sein, statt eines ausgedehnten Spaziergangs mehrmals kürzere Gänge zu machen. Für viele Hunde ist der Schnee eine „kulinarische" Verlockung. Es ist allerdings ratsam, darauf zu achten, dass die Tiere ihn nicht zu sich nehmen. Die Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz könnten zu Erbrechen, Durchfällen bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen, so der Verein. Die Pfoten sollten nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abgespült werden, wenn sie in Kontakt mit Streusalz gekommen sind.
Pferde, Rinder und Schafe können kalte Temperaturen gut vertragen. Bei extremen Temperaturen sei es jedoch ratsam, die Tränken regelmäßig daraufhin zu kontrollie-ren, ob das Wasser nicht eingefroren ist. Für die Tiere sei zudem ein Witterungs-schutz wichtig – mindestens in Form von Windnetzen. Liegeflächen sollten tief ein-gestreut sein.
Fütterung von Vögeln
Niedrige Temperaturen, Frost und Schneefälle erschweren die Nahrungssuche für heimische Vögel. Der Bremer Tierschutzverein rät Tierfreunden, die ein Futterhäu-schen oder Meisenglocken eingerichtet haben, auf geeignete Nahrung zu achten und täglich hinsichtlich der Vorräte zu kontrollieren. Tipps zum unterschiedlichen Futterbedarf und entsprechenden Fütterungsmöglichkeiten sind für Sie zusammen-gefasst auf der Homepage des Deutschen Tierschutzbundes unter folgendem Link: http://www.tierschutzbund.de/3751.html
Tierschutz-AG im Tierheim
Meldung erstellt: 01. Februar 2010
Ein halbes Jahr lang besuchten 25 Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Findorff das Tierheim an der Hemmstraße.
In Kooperation mit seinen Partnerschulen bietet der Bremer Tierschutzverein Halbjahreskurse zu den Themen Tierschutz und Haustierhaltung an.
Hundebesitzer fordern Freilaufmöglichkeiten für Hunde in Bremen
Meldung erstellt: 29. Januar 2010
Es ist die erfolgreichste Initiative seit Einführung der öffentlichen Petition im Land Bremen: Über 1.800 Mitzeichner unterstützen die Forderung des Bremer Tierschutzvereins und der Bürgerschaftsabgeordneten Karin Bohle-Lawrenz nach Schaffung von Freilaufmöglichkeiten für Hunde in der Stadt Bremen.
Wolfgang Apel. Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins, begrüßt dieses eindrucksvolle Votum und fordert die Bürgerschaft auf, nun zügig ein Konzept für die Einrichtung von Freilaufmöglichkeiten zu erarbeiten. „Die Politik darf die berechtigte Forderung so vieler Tierfreunde nicht ignorieren", so die Tierschützer. „Für eine artgerechte Hundehaltung ist es unerlässlich, dass der Hund als Lauftier ausreichend Möglichkeit hat, seinen Bewegungsdrang auszuleben“.
Der Bremer Tierschutzverein weist darauf hin, dass in der Stadtgemeinde Bremen ca. 12.500 Hunde gehalten werden; damit leben mindestens 25.000 Bremerinnen und Bremer mit einem Hund im Haushalt. Viele der Tiere erfüllen für ihre Besitzer eine wichtige soziale Funktion; Hundebesitzer sind körperlich aktiver und gesünder als der Durchschnitt der Bevölkerung, Kinder erwerben im Zusammenleben mit Hunden wichtige Sozialkompetenzen, und viele Hunde erfüllen wichtige Aufgaben als Therapie- oder Rettungshunde.
Anders als in den meisten Großstädten gibt es derzeit in Bremen keine ausgewiesenen Freilaufgebiete, und vom 15. März bis zum 15. Juli müssen Hunde außerhalb des bebauten Stadtgebietes generell angeleint werden. Hierdurch riskiert jeder Hundehalter, der seinem Tier den tierschutzrechtlich vorgeschriebenen Freilauf gewährt, mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten", so die Tierschützer. "Eine Anleinpflicht ist aus Tierschutzsicht jedoch nur dort akzeptabel, wo diese objektiv begründet ist, z.B. in Brutgebieten oder in großen Menschenansammlungen".
Der Bremer Tierschutzverein verweist auf Beispiele aus anderen Städten: Gebiete wie der Grunewald in Berlin oder die Isarauen in München zeigen, dass Hundefreilauf und andere Möglichkeiten der Freizeitnutzung sich nicht ausschließen. Freilaufgebiete müssen ausreichend groß, gut strukturiert und in genügender Anzahl vorhanden sein. „Ziel muss das Miteinander von Mensch und Tier sein, und nicht die Verdrängung von Hunden aus der Öffentlichkeit“.
Tierleid zum Osterfest
Meldung erstellt: 01. Januar 2010
Finger weg von versteckten Käfigeiern!
Zum bevorstehenden Osterfest macht der Bremer Tierschutzverein darauf aufmerksam, dass jährlich über fünf Milliarden Eier aus der Käfighaltung in Fertigprodukten, Keksen, Kuchen, Süßwaren und auch Alkohol verarbeitet werden, ohne dass dies für den Verbraucher erkennbar ist. Das Süße, das den Familien Freude bereiten soll, bedeutet für Millionen Legehennen Qual, Schmerz und Enge. „Nachdem nahezu alle Handelsketten und Discounter bereits auf den Verkauf von Schaleneiern aus der Käfighaltung verzichten, braucht es jetzt auch ein Signal der Unternehmen, die Eier in ihren Produkten verarbeiten“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Ob Kuchen von Bahlsen oder Lambertz: In diesen und anderen Produkten werden jährlich Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung verarbeitet. Auch nach dem Verbot der alten Käfigsysteme in Deutschland ist diese Tierquälerei nicht endgültig abgeschafft. Es wechselt lediglich das Käfigsystem, für die Tiere ändert sich substanziell nichts. Zudem beziehen die Hersteller Eier aus Käfighaltung aus dem Ausland, wo auch die herkömmliche Käfighaltung noch erlaubt ist.
Aufgrund der Kennzeichnung von Schaleneiern kann der Verbraucher sich zwar gegen Käfigeier entscheiden; bei bunt gefärbten Eiern, Süßigkeiten und Co geht das nicht, weil diese nicht gekennzeichnet werden müssen. „Das ist inkonsequent und geht entschieden am Wunsch der Verbraucher vorbei, die mehrheitlich eine Kennzeichnung auch von Eiprodukten wünschen“ , so Apel.
Dass das geht, haben Dr. Oetker, Mars Süßwaren Europa oder Griesson-de Beukelaer bewiesen: Diese Unternehmen verzichten nach dem Motto der Kampagne „Kein Ei mit 3“ auf Käfigeier. Für Wolfgang Apel steht fest: „Käfig bleibt Käfig. Wir kämpfen weiter für die Freiheit der Hühner. Und auch die Süßwarenindustrie sollte den Willen der Verbraucher respektieren.“ Bis es zu einer Kennzeichnung kommt, appelliert der Bremer Tierschutzverein an die Konsumenten, auf Süßigkeiten und Ei-Fertigprodukte mit Käfigeiern zu verzichten. Nur die Produkte, bei denen klar erkennbar ist, dass die Eier aus tiergerechter Haltung kommen, wie z.B. bei Ökoprodukten, oder bei solchen, die mit Eiern aus Boden- oder Freilandhaltung werben, sollten in den Einkaufskorb.
Termin vor "tierischer Kulisse"
Meldung erstellt: 01. Januar 2010
Bremer Tierschutzverein übergibt Unterschriftenlisten zur Einführung der Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen an den Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft
Fast 5.000 Unterschriften waren innerhalb kürzester Zeit zusammen gekommen, nachdem der Bremer Tierschutzverein die Kampagne zur Einführung einer Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen gestartet hatte.
Heute morgen übergab Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, gemeinsam mit Petra Stefan von der Katzenhilfe Bremen die Unterschriften an den Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft, Herrn Christian Weber.
Am 10. Mai 2011 wird die Bremische Bürgerschaft über den Gesetzesentwurf zur Einführung einer Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen entscheiden.
Der Bremer Tierschutzverein hofft, dass die Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft das Anliegen der Bremer Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und dem Gesetzentwurf zustimmen werden.
„Wir können die Population der zahlreichen frei lebenden Katzen nur verringern, indem eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen per Gesetz, welches bereits den Senat zustimmend passiert hat, erlassen wird, da viele von ihnen Nachkommen von nicht kastrierten Hauskatzen sind“, so Wolfgang Apel.
Schon lange fordert der Bremer Tierschutzverein eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen, die in Privathaushalten leben, da nur hierdurch die Zahl der frei lebenden Katzen effektiv reduziert werden kann. In Paderborn, Verden, Hildesheim etc. wurde das Gesetz bereits erfolgreich eingeführt.
Im Bremer Tierheim werden zur Zeit über 400 Katzen versorgt. Hinzu kommen ständig zahlreiche Katzenkinder, da immer wieder Tiere abgegeben werden, die trächtig sind. Eine dramatische Situation auch für das Bremer Tierheim, da die frei lebenden Katzenmütter, die abgegeben werden, meistens nicht in der Lage sind, ihren Nachwuchs selbst zu versorgen.
Pressemeldung: Keine Tierqual für das Festessen
Meldung erstellt: 15. Dezember 2009
Beim Gedanken an die Herkunft des traditionellen Festtagsessens vergeht Tierschüt-zern oft der Appetit. „Delikatessen“ wie Gänseleber, Ente oder Kaninchen seien mit grausamen Haltungsbedingungen verbunden. Das gelte auch für viele andere Tierarten. “Was als knuspriger Braten serviert wird, hat meist einen langen, leidvollen Weg hinter sich, so Wolfgang Apel vom Bremer Tierschutzverein.
Viele Verbraucherinnen und Verbraucher wissen nicht, unter welchen Bedingungen die Tiere gehalten wurden, die schon jetzt auf dem Speiseplan für die Feiertage stehen. Die Tiere leben in industriellen Systemen, die keine Rücksicht auf ihre natürlichen Bedürf-nisse nehmen. Kaninchen werden ähnlich wie Hühner in Intensivhaltungen mit Käfig-batterien gehalten, stellen die Tierschützer fest. In eintönigen Käfigen, oft über mehre-re Etagen übereinander gestapelt, vegetieren die Tiere unter unwürdigen Bedingungen. „Weder in Deutschland, noch europaweit gibt es bislang rechtliche Bestimmungen, die die Haltung von Kaninchen konkret regelt“, so der Bremer Tierschutzverein. Die Tier-schützer fordern daher gemeinsam mit ihrem Dachverband, dem Deutschen Tier-schutzbund, ein Verbot der Käfighaltung von Kaninchen.
Gänse- und Entenstopfleber sollten ein Tabu sein, da diese Tiere durch die Zwangsfüt-terung, die nach dem Deutschen Tierschutzgesetz verboten ist, besonders grausam gequält würden. Auf der Suche nach einem „besonderen Festmahl“ für die Familie greifen immer mehr Menschen auf das Fleisch von exotischen Tieren zurück. Der Bre-mer Tierschutzverein rät dabei z.B. vom Straußenfleisch ab: „ Diese Tiere können bei-spielsweise in Deutschland nicht artgerecht gehalten werden und leidern unter dem hiesigen Klima“.
Eine Alternative zu solchen Gerichten seien vegetarische Menüs, so Wolfgang Apel. Wer auf Fleisch nicht verzichten wolle, sollte darauf achten, dass es aus artgerechter Tierhaltung stammt. Zu finden sei dies beispielsweise bei Bauern, die dem NEULAND e.V. angeschlossen sind.
Auch bei den Zutaten für Kuchen und Plätzchen hat der Verbraucher die Macht, „Nein“ zu Tierquälerei zu sagen, indem er zu Produkten aus artgerechter Tierhaltung greift und auf Eier aus der Käfighaltung (erste Ziffer: 3) verzichtet.
Pressemeldung: Tiere sind keine Geschenkartikel-Bescherung ohne lebendige Weihnachtsgeschenke!
Meldung erstellt: 10. Dezember 2009
Das Fest der Liebe rückt näher und auch dieses Jahr steht bei vielen Eltern der Kinder-wunsch nach einem Haustier ganz weit oben auf der Liste. Tiere sind aber keine Über-raschungsgeschenke, warnt der Bremer Tierschutzverein. Schnell weicht die erste Be-geisterung - die Tiere wollen jedoch auch nach den Feiertagen entsprechend umsorgt werden. „Die Weihnachtsfeiertage mit ihrem Stress und Trubel sind eine denkbar schlechte Zeit für die gegenseitige Eingewöhnung von Mensch und Tier“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins. Wer sich nach reiflicher Überlegung für einen tierischen Mitbewohner entscheide, solle sich zuerst an das örtliche Tierheim wenden. Hier warten viele Hunde, Katzen und Kleintiere auf ein neues Zuhause. Tiere, die als Geschenk auf dem Gabentisch landen sollen, werden dort aber nicht vermittelt.
„Viele der heiß ersehnten und zunächst geliebten Tiere werden schon nach kurzer Zeit im Tierheim abgegeben“, erläutert Apel die Folgen solcher Weihnachtspräsente. „Ein Tier kann das Familienleben bereichern, wenn alle Beteiligten bereit sind, sich entspre-chend um den Hausgenossen zu kümmern. Die Entscheidung sollte also wohl überlegt sein. Ein Tier ist schließlich kein Kinderspielzeug, das man bei Nichtgefallen umtau-schen oder einfach wieder in die zu dieser Jahreszeit ohnehin schon überfüllten Tier-heime abgeben kann. Es ist ein Lebewesen mit Bedürfnissen, das respektvollen Um-gang verdient.“
Vor der Anschaffung sollten sich Eltern und Kinder überlegen, welche Bedürfnisse z.B. Hunde, Katzen, Meerschweinchen oder Wellensittiche haben. Es sollte geklärt werden, ob ausreichend Zeit vorhanden ist, um dem Tier das nötige Maß an Pflege und Fürsor-ge zukommen zu lassen. Nicht zu unterschätzen sind die Kosten, die durch Futter und tierärztliche Betreuung entstehen können. Auch ein Blick in den Mietvertrag und ein Ausschließen von Allergien aller Familienmitglieder kann späteren Ärger für Mensch und Tier vermeiden helfen.
Ist die ernsthafte Entscheidung für ein Tier getroffen, sollte der gemeinsame Gang ins Tierheim führen. Dort wartet eine Vielzahl an Tieren auf ein liebevolles Zuhause. Der Bremer Tierschutzverein rät allerdings, das neue „tierische Familienmitglied“ erst nach Weihnachten aufzunehmen und stattdessen einen Gutschein oder erstes artgerechtes Zubehör unter den Baum zu legen. Nach den Feiertagen helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Tierheim gern und beraten Tierfreunde bei der Wahl des richtigen Haustiers.
Mit Weihnachtsgrüßen den Tieren im Bremer Tierheim helfen
Meldung erstellt: 29. November 2009
In Zeiten von e-mails und sms sind traditionelle Kartengrüße schon fast aus der Mode gekommen.
Doch zu Weihnachten ist es immer etwas anders, da werden gern persönliche Wünsche
an Freunde, Bekannte, aber auch Geschäftspartner mit richtigen Grußkarten verschickt.
Der Bremer Tierschutzverein hat daher jetzt eine eigene Weihnachtskarte erstellt, die gleichzeitig
den Tieren im Bremer Tierheim hilft, denn der Erlös aus dem Kartenverkauf kommt natürlich in vollem Umfang den Tieren zugute.
Die Weihnachtskarte ist im 10-er Pack zum Preis von EUR 10,- erhältlich und kann ab sofort in der Geschäftsstelle des Bremer Tierheims angefordert werden. Tel: 0421 – 352214.
Weihnachtsbescherung für die Tiere am 4. Dezember im Bremer Tierheim
Meldung erstellt: 24. November 2009
Weihnachtsbescherung für die Tiere am 4.12.2009 von 14 bis 18 Uhr im Bremer Tierheim
Der Nikolaus kommt dieses Jahr schon etwas früher. Zumindest in Bremen wird er schon am 4. Dezember Station machen und das Tierheim besuchen. Denn hier warten fast 700 Tierwaisen auf ein kleines Weihnachtsgeschenk.
Ein neues Hundekörbchen für „Emma“, zwei richtig tolle Bälle zum Spielen für Jack,
einen großen Kratzbaum zum klettern und verstecken für die Stubentiger – wenn
Susi, Mausi und all die anderen Schützlinge im Bremer Tierheim sich etwas wünschen, dann bestimmt dies. Und so haben die Mitarbeiter des Bremer Tierheims schon einen
langen Wunschzettel erstellt, damit auch niemand vergessen wird.
Packo schaut sehnsüchtig aus seinen traurigen brauen Augen. Auch dieses Jahr hat es wieder nicht geklappt mit einem neuen Zuhause, niemand hat sich bislang ernsthaft für ihn interessiert. Dabei wäre es so schön für ihn, wenn er seinen Lebensabend noch in einem gemütlichen Zuhause bei liebevollen Menschen verbringen könnte. Doch obwohl Packo bescheiden und genügsam ist, hat sich kein Mensch gefunden, der ihm ein schönes Plätzchen bietet. Na gut, andere Rüden mag er nicht so gerne – aber darf ein älterer Herr nicht auch seine kleinen Macken haben?
Der hübschen Hundedame Conchita und dem Setter-Mix Dicker geht es ähnlich. Sie warten ebenfalls schon so lange auf Menschen mit Herz, die einem älteren Hund einen letzten Platz an der Sonne geben. Auch für die vielen großen und kleinen Straßentiger ist es der größte Wunsch, nun endlich ein neues Heim zu finden. Doch für die meisten von ihnen wird es auch dieses Jahr kein Weihnachtsfest mit Tannenbaum und Geschenken geben, sie werden weiter warten und warten.
Die Weihnachtsbescherung für die Tiere ist daher immer ein schöner Anlass, den Tierwaisen zumindest eine kleine Freude zu bereiten. Die Tierheimmitarbeiter hoffen natürlich, dass möglichst viele Tierfreunde den Weg ins „Dorf der Tiere“ finden, um den Hunden, Katzen, Kleintieren, aber auch den Pferden, den Affen, den Hängebauchschweinen und den Vögeln ein paar Geschenke zu bringen. Die Tiere freuen sich über Futter, Spielzeug, Leckerlies, Kletter- und Kratzbäume, Körbchen, Kissen, Leinen, Halsbänder und Decken.
Für die Besucher stehen Kaffee, Kuchen und Glühwein bereit. Wer übrigens noch das eine oder andere Weihnachtsaccessoire sucht, findet vielleicht auf dem kleinen Weihnachtsbasar etwas Passendes. Für die kleinen Besucher gibt es auch in diesem Jahr wieder die beliebten Kutschfahrten mit Nicky und Norbert sowie eine Bastelecke, in der so manches kleine Geschenk selbst angefertigt werden kann. Wer möchte, darf natürlich den Weihnachtsmann begleiten, wenn er die Geschenke an die Tiere verteilt.
NEULAND nimmt wieder an der Slow Fisch Messe in Bremen teil und lädt zum Probieren ein
Meldung erstellt: 03. November 2009
Das NEULAND-Qualitätsfleischprogramm aus besonders tiergerechter Haltung wird vom 6.-8.11.09 an der "Slow Fisch"- der norddeutschen Slow Food Messe in Bremen teilnehmen. Die von der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und Slow Food Deutschland veranstaltete Genussmesse präsentiert neben Fisch, Feinkost und Weinen auch Fleisch und Wurstwaren.
"Das Slow Food Motto - Gute Lebensmittel haben ihre Herkunft und ihre Geschichte - ist bei NEULAND, mit Produkten der tiergerechter Nutztierhaltung aus regionaler, bäuerlicher Herkunft, täglich gelebte Praxis. Slow Food und NEULAND passen gut zusammen, deshalb dürfen wir auf der Bremer Messe nicht fehlen," Jens Timm von der NEULAND-GmbH Norddeutschland, aus Bad Bevensen. Mit am Messestand der zum Probieren einlädt, sind noch die beiden Bremer NEULAND-Fleischereien Prott und Willers, sowie der Verein zur Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweines e.V.
"Mit dem Bunten Bentheimer Schwein bietet NEULAND Fleisch und Wurst von einer vom Aussterben bedrohte Tierart, die sich durch einen besonderen Geschmack auszeichnet," so Jens Timm weiter.
Auch der Vorsitzende von NEULAND, Wolfgang Apel, der gleichzeitig Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und des Bremer Tierschutzvereins ist, freut sich über das Engagement auf der Messe und unterstreicht, dass Fleischkonsum auch ohne Tierqual möglich ist.
"NEULAND zeigt zudem wiedermal das Tierschutz und der Erhalt vom Aussterben bedrohten Tierarten gemeinsam zwischen Bauern, Fleischern und Verbrauchern gelingen kann."
Weitere Info unter: www.slowfisch-bremen.de und www.neuland-fleisch.de
NEULAND-GmbH Norddeutschland, Eppenser Weg 29, 29549 Bad Bevensen, Tel: 05821/977410
www.slowfisch-bremen.de
www.neuland-fleisch.de
Leid der Bremer Versuchsaffen darf vorläufig weitergehen
Meldung erstellt: 19. Oktober 2009
Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Bremen, wonach im Rahmen einer Zwischenentscheidung im Eilverfahren dem Tierexperimentator Andreas Kreiter vorläufig die Versuche an Affen und Ratten gestattet wurde, ist aus Sicht des Tierschutzes mehr als bedauerlich.
„Wir hätten uns gewünscht, dass die Verantwortung für leidensfähige Mitgeschöpfe gemäß der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland zu Gunsten der Tiere, d.h. in die ethische Abwägung Platz gegriffen hätte“, kommentiert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins. „Nun erwarten wir endlich den Ausgang des Hauptsacheverfahrens, damit alle Argumente – auch die, die sich ablehnend gegen die Versuchstierpraxis am Institut für Hirnforschung an der Uni Bremen aussprechen – in die Entscheidung einbezogen werden," so Apel weiter.
Im Übrigen sei festzustellen, dass es wohl einmalig in Deutschland sei, dass ein Tierexperimentator ohne Genehmigung der hierfür zuständigen staatlichen Stellen (Genehmigungsbehörde beim Senator für Gesundheit des Landes Bremen) weiter Tierversuche durchführen darf.
„Durch die heutige Entscheidung fühlen sich zehntausende Bremerinnen und Bremer, die sich in Bürgeranträgen gegen diese Tierversuche ausgesprochen haben, von dem Verwaltungsgericht Bremen sicherlich enttäuscht, so Wolfgang Apel. „Ungeachtet dessen werden wir weiter um jedes einzelne Tier kämpfen, das vor den grausamen Experimenten des Prof. Kreiter gerettet werden muss. Erst vor wenigen Tagen hat das oberste Schweizer Gericht nahezu identischen Versuchen das endgültige Aus erteilt – wir erwarten, dass auch in Deutschland dem ethischen Tierschutz in der Wissenschaft endlich zu seinem Recht verholfen wird“, so Wolfgang Apel abschließend.
Tag der offenen Tür im Bremer Tierheim am 11.10.2009 von 11 bis 18 Uhr
Meldung erstellt: 07. Oktober 2009
Mit vielen Attraktionen und einem bunten Programm für Groß und Klein lädt der Bremer Tierschutzverein auch in diesem Jahr wieder ins „Dorf der Tiere“ ein.
Der Tag der offenen Tür beginnt mit einem der großen Höhepunkte: Um 11.15 Uhr werden die Mitglieder des Bremer Tierschutzvereins mit ihrem Vorsitzenden Wolfgang Apel das „Tierische Klassenzimmer“ eröffnen.
Der Bremer Tierschutzverein hat hier ein innovatives Projekt geschaffen, das für Kinder und Jugendliche in dieser Art in Bremen einzigartig ist und im Frühjahr 2009 bereits von der Umweltbildung Bremen ausgezeichnet wurde. Schüler und Jugendliche haben jetzt die Möglichkeit, in einem umfunktionierten Blockhaus die Lebensbedingungen von Schweinen, Hühnern, Schafen und anderen so genannten Nutztieren nachzuempfinden und den Unterschied zwischen der praktizierten artgerechten Tierhaltung und der tierquälerischen Massentierhaltung kennenzulernen. Gleichzeitig werden sie über die intensive Landwirtschaft und deren Auswirkung auf Mensch, Tier und Umwelt informiert.
„Die Kinder- und Jugendarbeit nimmt bei unserer Arbeit eine besondere Rolle ein“, so Wolfgang Apel. „Für viele Kinder wird es sicherlich die erste Begegnung mit diesem Thema sein. Uns ist es sehr wichtig, Kindern schon frühzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren zu vermitteln und sie gleichzeitig als zukünftige Konsumenten zu sensibilisieren, die ihr Wissen auch an Eltern und Freunde weitergeben können.“
Informationen zum Tierschutz gibt es am Tag der offenen Tür übrigens jede Menge. So stehen die Experten der Fressnapf-Filiale in der Vahr von 12 bis 15 Uhr zur Verfügung, um zum Thema „Sicherheit im Auto für Tiere“ praktische Tipps zu geben. Ein Sonderstand informiert u.a. zum aktuellen Thema „Wann brauchen Igel Hilfe?“ und natürlich stehen die Mitarbeiter des Bremer Tierheims den Besuchern den ganzen Tag für alle Fragen rund ums Tier zur Verfügung.
Von 13 bis 14 Uhr heißt es dann wieder „Chip chip hurra“. Tierbesitzer haben in dieser Zeit die Möglichkeit, ihren Hund oder ihre Katze für einmalig EUR 10,- chippen und sofort im Deutschen Haustierregister kostenlos registrieren zu lassen.
Natürlich stehen die Tierheimschützlinge im Vordergrund. Auch wenn an diesem Tag keine Vermittlungen stattfinden, können sich Tierfreunde, die ein Tier adoptieren möchten, über alle Tierwaisen ausführlich informieren. Zusätzlich stellen die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen einige Hunde vor, die ganz dringend ein Zuhause suchen.
Der diesjährige Tag der offenen Tür hält wieder ein buntes, attraktives Programm für die Besucher bereit. Für die Kinder gibt es u.a. die „Bastelecke Halloween“, in der Kürbisse geschnitzt werden können, Holzkunst zum Selbstgestalten und Kutschfahrten ins Blockland mit den beiden Haflingern Nicky und Norbert. Der Zauberer Andy wird um 12 Uhr das Publikum begeistern und wer richtiges Abenteuer sucht, sollte sich auf jeden Fall den Einsatzwagen der Feuerwehr ansehen und im Sicherheitskorb der Drehleiter einen Blick über das „Dorf der Tiere“ und darüber hinaus wagen.
Für das leibliche Wohl der Gäste ist natürlich gesorgt, und wer noch „altes Geld“ besitzt, kann gerne Mark und Pfennig mitbringen und spenden – die Gelder kommen wie immer direkt den Tieren zugute.
Rollstuhl-Tour mit Vierbeiner - 100-jährige Teilnehmerin gewinnt erste Wheelcharity in Bremen
Meldung erstellt: 12. September 2009
Menschen, die im Rollstuhl sitzen, Hunde aus dem Bremer Tierheim, Helfer, Mitarbeiter sowie die Unterstützung von Bremer Unternehmen – mit diesem Konzept startete die erste Wheelcharity in der Hansestadt. Mit großem Erfolg, denn der Erlös von fast EUR 2.500,-- geht an das Bremer Tierheim. Die große Überraschung:
Erika Seifert, mit 100 Jahren älteste Teilnehmerin, gewann mit dem ENO-Team die erste Rollstuhltour mit Vierbeiner.
Insgesamt 12 Teams waren zu Fuß, auf Rollen und auf vier Pfoten unterwegs, um mit der außergewöhnlichen Benefiz-Tour auf das Miteinander von Mensch und Tier aufmerksam zu machen. Rollstuhlfahrer, Angehörige und Mitarbeiter der Seniorenresidenz, ehrenamtliche Mitarbeiter des Bremer Tierschutzvereins und jede Menge Hunde aus dem Bremer Tierheim zeigten dabei vollen Einsatz, um die Tierwaisen im Dorf der Tiere zu unterstützen. Denn die Tour hatte natürlich nicht nur einen ideellen Hintergrund, hier zählte jeder Schritt. So wurden die Begleitpersonen der Rollstuhlfahrer und die Hundeführer mit elektronischen Schrittzählern ausgestattet, die am Ende der Tour abgegeben und ausgewertet wurden. Alle Teams wurden dabei von Bremer Firmen gesponsert. Hierzu gehören u.a. ENO, Koopmann-Jindelt Heizölhandel GmbH, das Autohaus Dello, Vitakraft, das Einkaufscentrum Haven Höövt, die Sport- und Fitnessclubs ULC Club Sportiv, das Rollstuhl-Taxi Tschierswitz, die Bio-Bäckerei Holon sowie die K& S Seniorenresidenz und der MSGRAFFIXX Concept & Design. Präsentiert wurde die Wheelcharity von der Marke Pedigree, die sowohl Sponsoring, Verpflegung sowie Ausstattung und Auszeichnung der Vierbeiner übernahm, das Unternehmen tappa.de stellte allen Teilnehmern kostenlos hochwertige Schrittzähler zur Verfügung.


Die Tour startete an der K & S Seniorenresidenz, führte am Fleet entlang, vorbei am Torfkanal, durch den Bürgerpark und wieder zurück. Bei schönstem Wetter einen ausgiebigen Spaziergang durch den Bremer Bürgerpark – kein Wunder, dass alle Zwei- und Vierbeiner viel Spaß daran hatten. Insgesamt 78.976 Schritte wurden gezählt, ein Erlös von EUR 2.369,-- für das Bremer Tierheim. Die große Überraschung kam dann bei der Auswertung: Erika Seifert, die erst vor wenigen Wochen ihren 100. Geburtstag feierte, gewann mit dem ENO – Team die erste Wheelcharity. 9.533 Schritte und ein Betrag von EUR 285,99 waren hier zusammen gekommen. Für das Team gab es Einkaufsgutscheine in Höhe von insgesamt EUR 150,-, die das Center Management vom Haven Höövt zur Verfügung gestellt hatte. Das Rollstuhl-Taxi Tschierswitz wird hier die Hin- und Rückfahrt übernehmen. Auch Vincent, der Vierbeiner aus dem Gewinnerteam, bekam natürlich einen Preis: Hundekuchen, Leckerlies, Futter und Spielzeug , gesponsert von der Fressnapf-Filiale in der Vahr. Natürlich ging kein Teilnehmer leer aus: Für alle Rollstuhlfahrer gab es eine Urkunde und Erinnerungsfotos, für die Vierbeiner ein großes Paket Hundekuchen von Pedigree.
Der Bremer Tierschutzverein bedankt sich ganz herzlich bei allen Firmen, die diese Aktion unterstützt haben!
Aktionstag "Kollege Hund" - Tierischer Besuch in über 1000 Firmen
Meldung erstellt: 29. Juni 2009
Großeinsatz für die Mitarbeiter des Bremer Tierschutzvereins: Fast 60 Bremer Firmen mussten gestern besucht, weit über 120 Hunde beschenkt und gestreichelt werden. Der Aktionstag „Kollege Hund“ war wieder ein voller Erfolg.
Natürlich kann Idex die Nähmaschine nicht selbst bedienen, aber ab und zu auf dem Schoß seines Frauchens die Arbeiten begutachten, das funktioniert schon ganz gut. Zwei – bis dreimal die Woche begleitet der kleine Dackelrüde seine Besitzer zur Arbeit ins Service-Center. Kollegen und Kunden haben Idex schon längst ins Herz geschlossen und wenn es doch einmal zu stressig im Geschäft wird, dafür gibt es schließlich ein kuscheliges Körbchen in einer ganz ruhigen Ecke.
So ähnlich geht es auch Sunny. Er verbringt seine „Arbeitstage“ im Natural Day Spa von Melanie Fischer. Täglich von 9.00 bis 16. Uhr sind die beiden im Einsatz. Im Übrigen ist das kleine Wellness-Center ohnehin sehr tierfreundlich, hier ist es selbstverständlich, dass Kunden ihre Hunde mitbringen dürfen. Und wenn es den Vierbeinern zu langweilig wird, gibt es sogar einen großen Garten zum toben und spielen.
Für Mogli und Lotte war der Aktionstag „Kollege Hund“ dagegen ganz aufregend, denn sie sind normalerweise nicht mit im Sender. Aber Radio Energy hatte sich auch dieses Jahr wieder angemeldet und so konnte auch hier ein „tierischer Schnuppertag“ stattfinden.
Zum dritten Mal hatte der Bremer Tierschutzverein bereits zum „Tierischen Schnuppertag für Vierbeiner“ aufgerufen, und so durften jede Menge Vierbeiner die Arbeitsplätze ihrer Herrchen und Frauchen kennenlernen. Kurierdienste, Speditionen, Steuerberater, aber auch Friseure, Kosmetik- und Nagelstudios, Boutiquen, Senioren- und Pflegeheime und viele andere hatten sich auf die tierischen Besucher eingestellt und so gab es für die Vierbeiner auch einiges zu entdecken.
Belohnt wurden die Gäste auf vier Pfoten mit Spielzeug und Leckerlies vom Bremer Tierschutzverein. Für die Firmen gab es eine Urkunde, die sie zum tierfreundlichen Betrieb auszeichnet. Auch bundesweit war die Aktion mit über 1.000 teilnehmenden Betrieben wieder ein voller Erfolg.
Haustiere rechtzeitig in die Urlaubsplanung einbeziehen
Meldung erstellt: 12. Juni 2009
Der Bremer Tierschutzverein e.V. hilft
Zur bevorstehenden Feriensaison sollten verantwortungsbewusste Tierhalter auch ihre Haustiere in ihre Urlaubsplanungen mit einbeziehen. Nützliche Tipps und Informationen rund um das Thema Tier und Urlaub gibt der Bremer Tierschutzverein. Im Rahmen der Aktion „Nimmst Du mein Tier, nehm’ ich Dein Tier®“ hilft der Bremer Tierschutzverein schon seit über 20 Jahren dabei, Tierbesitzer und Tierliebhaber, die sich als „Frauchen und Herrchen auf Zeit“ anbieten, zusammenzuführen.
Wer sein Tier mit auf Reisen nehmen möchte, sollte zuvor einige wichtige Fragen klären. Dabei geht es insbesondere um die Einreiseformalitäten und die vorgeschriebenen Impfungen. Auch eine entsprechende Hunde-Reiseapotheke darf im Gepäck nicht fehlen. Vor Reiseantritt mit Bahn, Auto oder Flugzeug spielt auch das richtige Futter eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden des Tieres. Um den Service der Tierschutzvereine zu ergänzen und die Tierheime bei ihrer Arbeit zu unterstützen, hat der Deutsche Tierschutzbund von Mai bis September ein Urlaubs-Beratungstelefon eingerichtet. Unter der Telefonnummer 0228–6049627 können Tierhalter ihre Fragen zum Thema Urlaub in einem persönlichen Gespräch klären.
Tierbesitzer, die sich dafür entscheiden, dass geliebte Tier nicht mit in den Urlaub zu nehmen, sollten sich rechtzeitig um einen geeigneten Tier-Sitter kümmern. Er sollte den Umgang mit Haustieren gewohnt sein und über entsprechendes Fachwissen verfügen. Hilfe bietet hier der Deutsche Tierschutzbund, der in Zusammenarbeit mit vielen örtlichen Tierschutzvereinen die Aktion „Nimmst Du mein Tier, nehm’ ich Dein Tier®“ organisiert.
„Auch unser Verein bekommt immer wieder zu spüren, dass es sehr viele Menschen gibt, die absolut rücksichts- und verantwortungslos mit ihren Tieren umgehen. Weil sie nicht wissen, wohin Sie während der Urlaubszeit ihr Tier geben sollen, schrecken manche nicht davor zurück, das Tier einfach auszusetzen oder im Tierheim abzugeben. Mit der Aktion ‚Nimmst Du mein Tier, nehm’ ich Dein Tier®’ bieten wir eine ganz konkrete Unterstützung und Hilfe bei der Urlaubsplanung an. Das ist unkomplizierter und zugleich praktischer Tierschutz“, so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins.
Details zur Aktion und ein kostenloses Informationsposter können beim Bremer Tierschutzverein e.V. unter 0421 – 35 22 14 telefonisch angefordert werden.
Als Schutz für die Tiere rät der Deutsche Tierschutzbund allen Tierfreundinnen und Tier-freunden, ihre Heimtiere beim Tierarzt kennzeichnen und ganz einfach kostenlos über www.registrier-dein-tier.de online beim Deutschen Haustierregister® eintragen zu lassen. Natürlich kann dies auch auf schriftlichem Wege erfolgen. Das 24-Stunden-Service-Telefon des Deutschen Haustierregisters ist unter der Nummer 0228-60496-35 erreichbar.