22.04.2020

Bremer Tierschutzverein unterstützt den Stadttauben e.V.

Das Coronavirus sorgt derzeit für menschenleere Innenstädte und bedroht damit auch das Leben der Stadttauben. Die Ehrenamtlichen des Stadttauben Bremen e.V. ist für die Bremer Tauben zur Zeit die einzige Chance, zu überleben.

Da Tauben sehr standorttreu sind, werden sie die Innenstädte nicht verlassen und verhungern, wenn ihnen keine Nahrung zur Verfügung gestellt wird. Da sie jetzt zudem noch Nachwuchs haben, werden auch viele Jungtiere in den Nestern sterben, wenn ihre Eltern sie nicht mehr füttern können. Dass die Tiere nun qualvoll verenden, dürfen die Städte aber nicht zulassen. Die Vorfahren der Stadttauben wurden einst vom Menschen gezüchtet - wir tragen also eine besondere Verantwortung für diese Tiere.

In der Hansestadt kümmert sich der Stadttauben Bremen e.V. um die Fütterung der Tiere. Täglich sind die Ehrenamtlichen - unter Beachtung der Sicherheitsabstände - im Einsatz.

"Gerade jetzt zeigt sich wieder einmal, wie wichtig kontrollierte Fütterungsstellen in den Städten sind", so Brigitte Wohner-Mäurer, Vorsitzende des Bremer Tierschutzvereins. "Die Not der Tiere ist groß und die Tiere vor dem drohenden Hungertod zu schützen, ist jetzt oberstes Gebot. Daher ist es für uns selbstverständlich, dass wir die Arbeit der Stadttauben Bremen e.V. unterstützen."

Der Bremer Tierschutzverein und der Stadttauben Bremen e.V. bitten trotzdem darum, keine wilden Fütterungsaktionen durchzuführen. Wichtig wäre aber auch, vor allem in den Städten, genug Wasserstellen einzurichten.

Wer helfen möchte: www.stadttauben-bremen.de

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